Bühne frei für die DONIC-Teams!

Die Champions League geht in ihre entscheidende Phase, und einmal mehr sind zwei DONIC-Teams noch mit guten Chancen vertreten. Titelverteidiger Fakel Gazprom Orenburg und Chartres ASTT haben das Viertelfinale jeweils als Gruppensieger erreicht, wobei vor allem die Leistung der Franzosen bemerkenswert ist. Als einziges Team aller 16 Klubs in der Champions League haben sie bislang jedes Spiel gewonnen – und dies, obwohl sich Chartres in Gruppe D zusammen mit Borussia Düsseldorf wiederfand. Der deutsche Rekordmeister musste in den Partien gegen die Franzosen zwar auf Timo Boll verzichten, trotzdem hat sich Chartres mit seinen Leistungen nachdrücklich empfohlen und dürfte auch im Viertelfinale gute Chancen haben.

Titelverteidiger Orenburg trifft unter den besten acht auf seinen langjährigen Rivalen UMMC Verkhnaya Pyshma – beide Teams kennen sich aus der russischen Liga bestens. Der französische Spitzenklub Chartres muss derweil gegen gegen den schwedischen Vertreter Eslövs Ai Bordtennis ran. Am 15. Januar treten die beiden DONIC-Teams zunächst auswärts an, eine Woche später fällt dann in den Rückspielen die Entscheidung.

Chartres hat im bisherigen Saisonverlauf bereits fünf Spieler eingesetzt – und alle fünf haben schon mehrmals gepunktet. Gao Ning, Pär Gerell, Robert Gardos, Joao Monteiro und Alexandre Robinot gelten daher auch gegen Eslövs mit Xu Hui, Robert Svensson und Mattias Oversjö als Favorit. Allerdings hat der Chinese Xu Hui bislang überragend gespielt und unter anderem mit Siegen gegen Marcos Freitas und Kristian Karlsson unterstrichen, dass er auch gegen Chartres zwei Punkte holen kann.

Für Orenburg, mit DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov, Vladmir Samsonov, Alexey Smirnov und Fedor Kuzmin, wird es gegen UMMC jedenfalls ein schwerer Gang. Orenburgs Rivale wird von Jun Mizutani angeführt, dessen Duelle mit Europameister Ovtcharov schon legendär sind. Vom Ausgang dieser Partie dürfte viel abhängen, doch auch Mizutanis Mitstreiter sind nicht zu unterschätzen, allen voran Alexander Shibaev. Grigorij Vlasov in Bestform ist ebenfalls ein gefährlicher Gegner – lediglich Routinier Zoran Primorac hat seinen Zenit mittlerweile deutlich überschritten.

Sollten sich beide DONIC-Teams behaupten, so wäre gar ein Finale dieser beiden denkbar, denn Orenburg und Chartres stehen in verschiedenen Hälften der Auslosung. Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg. Erst einmal heißt es am 15. Januar: Bühne frei für die DONIC-Teams!



World Cup 2016 in Saarbrücken

DONIC bittet zu Tisch

Für alle Tischtennisfans ist es das Highlight des Jahres 2016 auf deutschem Boden, und der Schauplatz ist Saarbrücken. Vom 1. bis 3. Oktober findet in der Saarlandhalle der World Cup der Herren statt – zum dritten Mal überhaupt in Deutschland (nach 2007 Magdeburg und 2014 Düsseldorf) und zum ersten Mal im Saarland.

Für DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov, der Mitte Oktober bei der diesjährigen Austragung des World Cups in Halmstad (Schweden) Platz drei belegte, wird das prestigeträchtige Turnier im nächsten Jahr damit zu einem Heimspiel. Der Europameister wird nicht nur die deutschen Fans im Rücken haben, er kann auch erneut auf perfekte Spielbedingungen hoffen, denn Tische und Netze für diese Veranstaltung stellt einmal mehr das deutsche Traditionsunternehmen DONIC, das auch Ovtcharov schon von Kindesbeinen an ausrüstet. Die Firma hat ihren Sitz im nahegelegenen Völklingen und darf sich damit freuen, die besten Spieler der Welt gleichsam vor der eigenen Haustür begrüßen zu können.

150.000 Dollar Preisgeld, davon 45.000 für den Sieger, die großen Stars aus Asien und Europa, aber auch aus Afrika, Amerika und Ozeanien, ein kompaktes Turnierformat – gespielt wird von Samstag bis Montag (als Tag der Deutschen Einheit ist dieser Montag bundesweiter Feiertag) – an nur zwei Tischen: Der World Cup bietet für Fans wie Spieler gleichermaßen beste Voraussetzungen. Zumal im Saarland. „Der Zuschauerzuspruch in dieser Region ist enorm”, sagt Michael Geiger, Präsident des Deutschen Tischtennis-Bundes, dies sei auch einer der Gründe dafür gewesen, die Veranstaltung nach Saarbrücken zu vergeben. Klaus Bouillon, Innenminister des Saarlandes, hatte sich persönlich für Saarbrücken als Schauplatz des World Cups eingesetzt, und Fans aus den umliegenden Regionen, aus Rheinland-Pfalz, Luxemburg und Frankreich, aber auch aus der ganzen Welt, dürften schnell dafür sorgen, dass die Saarlandhalle ausverkauft wird.

Boullion machte deutlich, dass es ohne das Engagement von DONIC nicht möglich gewesen wäre, den Weltcup 2016 nach Saarbrücken zu holen. „Ebenso freut es mich, dass wir mit dem Ex-Saarbrücker Jörgen Persson (mehrfacher Welt- und Europameister) einen hervorragenden Repräsentanten für diese hochkarätige Veranstaltung gefunden haben”, sagte Boullion. Hier schließt sich der Kreis: DONIC-Star Persson hat nicht nur einen persönlichen Bezug zu Saarbrücken, wo er früher in der Bundesliga gespielt hat, sondern auch zu Dima Ovtcharov, dessen Privatcoach er ist.

Es wird die 37. Austragung dieses traditionsreichen Turniers sein, das in der Welt des Tischtennissports nach den Olympischen Spielen und der WM die höchste Bedeutung hat. Selbst für Chinas Stars ist es nicht leicht, sich für den World Cup zu qualifizieren, denn pro Nation dürfen maximal zwei Teilnehmer starten. Wer immer es schafft, sich zu qualifizieren, wird es sich auch im Olympiajahr 2016 ganz gewiss nicht entgehen lassen, nach Saarbrücken zu kommen. Und DONIC bittet zu Tisch.



Ovtcharov ist Europas König!

Dimitrij Ovtcharov hat es geschafft: Mit einem 4:1-Erfolg über Marcos Freitas im Finale hat der DONIC-Star seinen vor zwei Jahren gewonnenen EM-Titel erfolgreich verteidigt. Zuvor hatte der Weltranglistenfünfte schon die Mannschaftskämpfe ohne Niederlage abgeschlossen, nun also auch im Einzel die Bestätigung: Dima Ovtcharov trägt die Krone zurecht – er ist der König Europas!

Das Finale war über weite Strecken begeisternd, emotional, beeindruckend und mitreißend – eben ganz Ovtcharov. Die ersten drei Sätze verliefen denkbar knapp, und letztlich war Dimas Satzgewinn zur 2:1-Führung so etwas wie ein Befreiungsschlag. Im vierten Durchgang überrollte der DONIC-Star seinen Gegner regelrecht: 6:1, 7:2, 9:3 und schließlich 11:4 – serienweise schlugen Ovtcharovs Topspins ein, und so stark Freitas auch spielte, gegen diesen Dimitrij Ovtcharov war nun nichts mehr zu machen.

„Der dritte Satz war eine Vorentscheidung”, bestätigte der Sieger anschließend und zeigte sich überglücklich und erleichtert: „Das war ein sehr hartes Turnier für mich, am Ende war ich auf dem Zahnfleisch. Marcos hat mir alles abverlangt, aber der Wille war bei mir einfach größer.”

Der 27-Jährige überzeugte nicht nur mit seinem Siegeswillen, seiner Dynamik und seiner Durchschlagskraft, er zeigte auch spielerische Fortschritte. Immer wieder variierte er das Tempo klug, immer wieder setzte er den Vorhand-Flip ein, den man von ihm in den letzten Jahren nur sehr selten gesehen hat, und auch mit seinen Vorhand-Aufschlägen brachte Dima seinen Gegner häufig in Schwierigkeiten. Am beeindruckendsten allerdings war wieder einmal Ovtcharovs Rückhand. Der Linkshänder Freitas, der zweifellos einen guten Vorhand-Topspin zieht, hatte auf dieser Diagonalen ein ums andere Mal das Nachsehen: Wenn er Ovtcharovs Rückhand anspielte, kamen von da Topspins, die so druckvoll und dabei so gut platziert waren, dass der Portugiese nichts mehr entgegenzusetzen hatte.

„Ich bin extrem happy”, sagte Dima anschließend und merkte an, er habe dieses Jahr den European Cup, die European Games und nun die Europameisterschaften gewonnen. Eben ganz König von Europa.

Im Halbfinale hatte der DONIC-Star Freitas’ Landsmann Tiago Apolonia mit 4:0 überrollt, im Viertelfinale den griechischen Abwehrspieler Panagiotis Gionis mit 4:2 ausgeschaltet. Schon im Achtelfinale gegen den Engländer Liam Pitchford hatte er Schwerstarbeit verrichten müssen und seien Gegner nach dem 4:2-Erfolg in den höchsten Tönen gelobt: „„Ich kann mich nicht erinnern, wann ich gegen einen Europäer ein Spiel auf solch einem hohen Niveau hatte. Das war bisher mein bestes Spiel bei diesem Turnier. Was Pitchford teilweise für Bälle gespielt hat… Ich habe mir nur gesagt: Come on, bleib‘ aggressiv, sonst kannst du das Spiel nicht gewinnen.”

Es ist eben dieser Geist, der DONIC-Star Dima auszeichnet und der ihm auch im Finale geholfen hat. Er hat das Sieger-Gen, das ihn auch schwierigste Situationen überstehen lässt. So kann man werden, was er zu Recht ist: Europas König.

Dimitrij Ovtcharovs Weg zum Gold:

 

1. Runde

Benedek Olah (Finnland) 4:0 (6,6,7,9)

2. Runde

Anton Kälberg (Schweden) 4:1 (3,-6,4,6,7)

Achtelfinale

Liam Pitchford (England) 4:2 (-4,7,8,-6,3,4)

Viertelfinale

Panagiotis Gionis (Griechenland) 4:2 (-8,10,-4,5,4,9)

Halbfinale

Tiago Apolonia (Portugal) 4:0 (5,11,9,7)

Finale

Marcos Freitas (Portugal) 4:1 (12,-9,9,4,6)

Kaffee beim Weltmeister

Für Jörgen Persson wird es ein Heimspiel. In Halmstadt wurde der DONIC-Star geboren, und obwohl er im Laufe seiner Karriere die ganze Welt bereist und schon in etlichen Ländern gelebt hat, wohnt er längst wieder dort, wo schon seine Wiege stand. Eben diese schwedische Stadt, zwischen Göteborg und Malmö gelegen, wird vom 16. bis 18. Oktober zum Treffpunkt der Weltstars des Tischtennissports; dann nämlich findet dort der mit 150.000 Dollar dotierte Men’s World Cup statt.

Persson hat an diese Veranstaltung beste Erinnerungen, nicht nur, weil er beim World Cup 1991 in Kuala Lumpur den Titel gewonnen hat. Überraschend kam das damals ja nicht, in jenem Jahr wurde der DONIC-Star schließlich auch Einzel-Weltmeister. Doch das Format der Veranstaltung wird von Zuschauern wie Teilnehmern stets gelobt. „Das ist ein sehr gutes Turnier”, sagt auch Persson, „nur zwei Tische, schön übersichtlich, aber eben ein großer Titel. Der World Cup hat Tradition.”

Das gilt auch für Halmstad. Zwar hat der Ort nur knapp 60.000 Einwohner, doch er hat schon zahlreiche große Sportler und Musiker hervorgebracht, ja sogar einen Nobelpreisträger, den Biochemiker Bengt Ingemar Samuelsson.

Für Jörgen Persson wird es noch aus einem anderen Grund ein besonderes Turnier. Der Schwede wird vor Ort auch den einzigen Deutschen begrüßen, der sich für diesen World Cup qualifiziert hat: Dimitrij Ovtcharov, dessen persönlicher Coach er mittlerweile ist. Vermutlich gibt’s dann erst mal einen Kaffee in Perssons Haus, das unweit der Halle liegt, ehe sich die beiden DONIC-Stars aufmachen, ein weiteres Mal auf Titeljagd zu gehen.

Dabei können sie sich darauf verlassen, dass die Bedingungen vor Ort stimmen, und auch das hat mittlerweile Tradition. Schon seit 2011 ist DONIC Tischsponsor des Men’s World Cup, der bedeutendsten Veranstaltung, die es in der Welt des Tischtennissports nach den Olympischen Spielen und der WM gibt. Und diese Vereinbarung wurde kürzlich sogar bis 2019 verlängert.

Gespielt wird in Halmstad auf DONIC World Champion TC Tischen. Sogar die Tische sind also weltmeisterlich – wenn das kein würdiger Rahmen ist!

Wie schwer es angesichts der mit Topstars gespickten Konkurrenz allerdings ist, sich beim World Cup zu behaupten, weiß auch Jörgen Persson. Von 1986 bis 2000 nahm er neun Mal an dieser Veranstaltung teil, gewann zwar 1991, kam sonst aber nie unter die besten drei. Für Dimitrij Ovtcharov wird es in Halmstad bereits der achte Start beim World Cup sein, und bei seiner letzten Teilnahme, 2013 im belgischen Verviers, wurde er stolzer Dritter. Wer den ehrgeizigen DONIC-Star kennt, der weiß, dass er sich das Ziel diesmal noch höher stecken wird. Und wie auch immer es ausgeht: Zur Not gibt es anschließend noch einen Trost-Kaffee beim Weltmeister.



And the winner is… Dimitrij Ovtcharov!
 
Europa erster Starter für die Olympischen Spiele 2016 in Rio steht fest: DONIC-Star Dima Ovtcharov sicherte sich mit seinem Sieg bei den 1. European Games in Baku nicht nur den Goldmedaillengewinn und einen Platz in der Tischtennis-Geschichte, sondern auch die ersehnte Direktqualifikation für Olympia. Und dies unter erschwerten Bedingungen. Trotz hartnäckiger Rückenprobleme, die tägliche Behandlungen nötig machten, spielte Dima eine überragendes Turnier. 
 
Bis zum Halbfinale verlor der 26-Jährige nicht mal einen Satz und unterstrich seine Entschlossenheit mit 4:0-Siegen über den Tschechen Dmitrij Prokopcov (12,6,9,6), Frankreichs Nummer eins Adrien Mattenet (3,4,8,4) sowie Kroatiens Spitzenspieler Andrej Gacina 4:0 (5,5,10,4). Gegen den Engländer Paul Drinkhall, der mit Siegen unter anderem gegen Marcos Freitas zur Überraschung des Turniers avancierte, wurde es im Halbfinale dann erstmal wirklich schwierig für Ovtcharov. Ein kluges Time-out bei 1:3-Punktrückstand im vierten Satz brachte ihn schließlich auf die Gewinnerspur: Diesen Durchgang gewann Dima mit 11:6, glich so zum 2:2 aus und übernahm fortan das Kommando gegen den phasenweise wie entfesselt aufspielenden Drinkhall. 
 
Auch das Finale war harte Arbeit für Dimitrij Ovtcharov. Der 4:3 (-10,-7,9,3,-9,7,8)-Sieg gegen Vladimir Samsonov kostete beide Spieler die letzten Kraftreserven, und Dima befand anschließend: „Mein guter Freund Vladi hätte den Sieg hier heute genauso verdient gehabt wie ich.“ Doch es kann nur einen geben…
 
DONIC-Star Dima Ovtcharov hat damit auf kontinentaler Ebene alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Er ist amtierender Europameister, er hat das prestigeträchtige Europe Top 12 gewonnen und nun auch die erste Austragung der European Games. 
 
Und er hat sich den dringend nötigen Urlaub hart verdient. Zurzeit entspannt er mit seiner Frau Jenny für ein paar Tage auf Mallorca, bald geht’s aber schon wieder weiter nach China. Dort steht Teil zwei seines Engagements in der Chinese Super League für seinen dortigen Klub Jiangsu auf dem Programm.
 
Die Chinesen dürften ihn gebührend begrüßen. Dimitrij Ovtcharov kommt als König von Europa.

Französischer Meister !!!

Sie haben es geschafft! Mit einem 4-1 Erfolg am letzten Dienstag gegen die Mannschaft von Angers (16. Spieltag der ersten Französischen Liga / Pro A), haben die Spieler des As Pontoise Cergy sich den ersten Titel der Vereinsgeschichte zwei Tage vor Saisonende gesichert.

Nach einer erfolgreichen Saison 2013/2014, die mit dem Titel in der europäischen Champions League gekrönt wurde, war das primäre Ziel in dieser Saison der nationale Titel in der ersten französischen Liga.

Unangefochtener Spitzenreiter mit 6 Punkten Vorsprung vor der Mannschaft aus Chartres, dem Titelverteidiger und dreimaligem französischem Meister, reichte der Mannschaft aus Pontoise schon ein Unentschieden, um sich den Titel am 16. Spieltag vorzeitig zu sichern.

Bei einer 2-1 Führung zur Halbzeit der Begegnung, nachdem der junge Kristian Karlsson sein Team nach der Niederlage eines geschwächten Jian Jun Wang wieder auf Kurs brachte, konnte nun Marcos Freitas (Nummer 8 der Weltrangliste) alles klar machen. Der beste Spieler der diesjährigen Pro A ließ gegen den Japaner Kenji Matsudaira nichts mehr anbrennen und bescherte sich einen Tag vor seinem 27. Geburtstag mit einem 3-1 Sieg selbst sein vorzeitiges Geburtstaggeschenk.

Kurz darauf konnte das Team von Trainer Peter Franz seiner Freude freien Lauf lassen, denn mit dem 3. Spielgewinn wurde der erste Meistertitel der Vereinsgeschichte besiegelt.

Den 4:1 Gesamtsieg der Mannschaft aus Pontoise gegen eine weitere DONIC Mannschaft Vaillante Angers TT sicherte Kristian Karlsson gegen seinen Landsmann Jens Lundqvist im letzten Spiel des Abends.

Nachdem Pontoise in den letzten 6 Jahren 4x die Vize-Meisterschale errang (2009, 2010, 2013 und 2014), konnten sie sich endlich in der Saison 2014/2015 für ihre guten nationalen Leistungen belohnen. Mit dem Titel in der Champions League 2014 und den Französischen Meistertitel 2015, hat der Verein aus Pontoise einmal erneut unterstrichen, dass sie die unangefochtene Nummer 1 ihrer Region sind - mit der Unterstützung ihres Partners DONIC.

Nach dem European Champions League Triumph 2014 ein toller Abschied vom sympathischen, langjährigen Spielertrainer des Teams Peter Franz.



Herzlichen Glückwunsch, Zhou Yu!

Es hat nicht ganz gereicht. Am Morgen noch hatten DONIC-Star Zhou Yu und sein Partner Fan Zhendong mühelos das WM-Finale im Herren-Doppel erreicht. Gegen Koki Niwa/Kenta Matsudaira setzten sie ihre beeindruckende Siegesserie bei diesem Turnier fort; nach dem 4:0 (6,7,6,6)-Erfolg über die Japaner konnten die beiden chinesischen Stars sich sagen: Ins WM-Finale gestürmt mit nur einem Satzverlust – wann hat es das schon mal gegeben?

Doch im Endspiel waren ihre Landsleute Xu Xin/Zhang Jike diesmal zu gut. Nach vier ausgeglichenen Sätzen und 2:2-Zwischenstand behaupteten sich Weltmeister und Olympiasieger Zhang und sein Partner schließlich doch mit 4:2 (-12,7,9,-9,7,9). Dabei hatten Zhou Yu/Fan Zhendong im sechsten Durchgang eine beeindruckende Aufholjagd hingelegt: Mit 3:9 hatten sie zurückgelegen, bei 4:9 hatten ihre Gegner sehr früh das Time-out genommen, doch wurden dann zunehmend ratloser, als sich DONIC-Star Zhou und Fan Punkt für Punkt heran kämpften. Bei 8:9 schien es schon, als würde die Partie womöglich noch kippen, auch das 8:10 steckten Zhou und Fan gut weg, verkürzten prompt auf 9:10. Dann aber beendete ein Vorhandtopspin von Xu Xin all ihre Träume.

„Wir haben einige gute Chancen ausgelassen”, erklärte Fan Zhendong später kopfschüttelnd.
Für DONIC-Star Zhou Yu war dies dennoch ein Erfolg: Als chinesische Doppel-Meister von 2013 reisten er und Fan Zhendong an, als WM-Silbermedaillengwinner kehren sie heim.

Ausrüster DONIC gratuliert herzlich zu diesem Erfolg: Wir sind stolz auf dich, Zhou Yu!

Aus für Ovtcharov / Geraldo steht in Runde 3

Ovtcharov gegen Lee Sang Su, das ist mittlerweile ein Klassiker. Mit schöner Regelmäßigkeit läuft die Partie ähnlich ab: Der Südkoreaner geht in Führung, spielt sich phasenweise in einen Rausch, es sieht beängstigend aus – und dann kämpft sich DONIC-Star Dima mit Macht zurück. So war es auch diesmal, in der zweiten Hauptrunde der WM in Suzhou. Zumindest bis zum siebten Satz. Mit 0:2 hatte DONIC-Star Dima zurückgelegen, sich dann den Ausgleich erkämpft; er verlor den wichtigen fünften Satz, glich aber erneut aus – doch im siebten Durchgang zog Lee Sang Su auf und davon. Am Ende stand eine bittere 3:4-Niederlage für den mit Medaillenambitionen gestarteten Ovtcharov. „Er hat enorm stark gespielt, alle sieben Sätze. Er hat mich mit seinem hohen Niveau etwas überrascht, und ich hab’ etwas gebraucht, um mich darauf einzustellen”, erklärte Ovtcharov. Etwas verkrampft und nicht so leichtfüßig habe er agiert, „und wenn man immer Rückständen hinterherrennt, ist es nicht so leicht, sich freizuspielen.”

Dyjas kurz vor der Sensation

Fast hätte es außer dem Weltranglisten-Sechsten auch die Nummer sieben der Welt schon in der zweiten Runde erwischt. Jakob Dyjas brachte Timo Boll an den Rand einer Niederlage. Mit einer phantastischen Leistung spielte sich der 19-jährige DONIC-Star in die Herzen des Publikums, und viel fehlte nicht, dass er gegen Boll einen Entscheidungssatz erzwungen hätte. Mit 6:1 führte der Pole im sechsten Durchgang, hatte bis dahin auf alles eine Antwort und entschied die meisten der vielen langen Ballwechsel für sich. Dann jedoch wurde Boll stärker, kämpfte sich heran, und erst als Dyjas’ Führung auf 7:6 geschrumpft war, kam sein Time-out. „Vielleicht hätte ich es schon bei 6:4 nehmen sollen”, räumte er nach dem Spiel ein, „aber hinterher ist das leicht gesagt.”

Auch so hatte er noch seine Chancen, wehrte vier Matchbälle ab und musste sich am Ende der hochklassigen Partie doch mit 2:4 (-9,7,6,-5,-7,-13) geschlagen geben.
Polens Coach Mihail Diubanski attestierte seinem Schützling gar, das Spiel seines Lebens gemacht zu haben, und auch Timo Boll äußerte sich voller Respekt. „Es hat mich überrascht, wie stark er war. Ich habe keine einfachen Punkte bekommen, musste mir alles erarbeiten. Dieses Spiel hätte ich auf jeden Fall auch verlieren können.”

Dyjas zeigte sich nicht allzu unglücklich. „Das war mein erstes Match gegen Boll, und ich habe ziemlich gut gespielt, zumindest in den Ballwechseln. Ich bin die Nummer 127 der Welt, er die Nummer 7 – so enttäuscht bin ich da nicht.

Im Doppel gelang Dyjas sogar die Sensation. Gegen die an 1 gesetzten Taiwanesen Chiang Hung-Chieh/Huang Sheng-Sheng behauptete er sich mit Daniel Gorak gestern Abend überraschend mit 4:3. Die beiden Polen schieden erst im Achtelfinale gegen die Japaner Morizono/Oshima aus.

Geraldo gewinnt den Krimi
Auch DONIC-Star Joao Geraldo machte ein großes Spiel. Im Duell zweier junger Linkshänder musste er im Entscheidungssatz gegen Ho Kwan Kit (Hongkong) bei 8:8 einen Kantenball hinnehmen, wehrte drei Matchbälle ab, erarbeitete sich bei 11:11 selbst einen, fabrizierte dann aber einen Fehlaufschlag. Auch seinen zweiten Matchball konnte Geraldo nicht nutzen. Doch den dritten nutzte er zum 15:13, ließ einen Luftsprung folgen und wurde anschließend vom Publikum gefeiert. Ho Kwan Kit wird in der Weltrangliste immerhin 47 Plätze vor Geraldo geführt, doch ein so großes Kämpferherz kann das nicht stoppen.
In der dritten Runde spielt der junge Portugiese morgen gegen Vladimir Samsonov. Ganz gleich wie es ausgeht, der DONIC-Star zählt schon jetzt zu den Gewinnern dieser WM.

Sieg im Schnellverfahren für Gerassimenko / Für Ovtcharov ist alles gut

Die Sache ging ganz schnell. Binnen rund 30 Minuten brachte Kirill Gerassimenko sein erstes Einzel bei der WM in Suzhou über die Bühne, und der junge DONIC-Akteur beherrschte seinen Gegner, Linur Citaku aus dem Kosovo, dabei nach Belieben. Mit 4:0 (6,4,2,4) behauptete sich der Kasache souverän und erklärte danach selbstbewusst: „Naja, es war nur die erste Runde. Aber das war ziemlich einfach, es lief gut.”

Viel schwieriger wird es für den 18-Jährigen mit den flinken Beinen und der schnellen Vorhand wohl auch morgen nicht. Sein nächster Gegner, Muhamad Ahsraf Haiqal aus Malaysia, hat zwar ebenfalls gegen Citaku gewonnen, mit 4:3 aber nur denkbar knapp. Gerassimenko darf sich also Hoffnungen machen, ins Hauptfeld der besten 128 Spieler einzuziehen. 

Um so etwas muss sich DONIC-Star Dima Ovtcharov, bei dieser WM an Position sechs gesetzt, keine Gedanken mehr machen. Sein großes Ziel hier ist ein Medaillengewinn im Einzel, und mit Blick darauf war die Auslosung für den 26-Jährigen nicht gerade glücklich. Nach Setzung würde er im Viertelfinale ausgerechnet auf den Weltranglisten-Ersten Ma Long treffen, den einzigen chinesischen Star, gegen den Ovtcharov bislang noch nie gewonnen hat. 

„Im ersten Augenblick, in dem die Auslosung kommt, macht man sich natürlich immer Gedanken”, gibt Dima zu, „aber davon habe ich schnell Abstand genommen. Ich darf nicht so viel über den Gegner nachdenken, sondern muss mich auf mich selbst konzentrieren. Wenn ich gut spiele, kann ich weit kommen. Wenn nicht, kann das hier auch ganz schnell vorbei sein.” 

Nun, seit sechs Jahren hat sich Ovtcharov bei Weltmeisterschaften als beständig und zuverlässig erwiesen. Seit 2009 erreichte er immer mindestens das Einzel-Achtelfinale, doch diesmal soll es mehr werden. Leicht ist sein Los allerdings schon in den ersten Runden nicht. Einen Sieg gegen einen Qualifikanten in Runde eins vorausgesetzt, trifft er in der zweiten Runde auf Lee Sang Su aus Südkorea, danach auf den talentierten Taiwanesen Huang Sheng Sheng oder den Kämpfer Omar Assar (Ägypten), und unter den besten 16 würde Tang Peng (Hongkong) oder Robert Gardos (Österreich) warten. Das sind mindestens unbequeme, überwiegend aber auch sehr starke Gegner, die er bis zu einem möglichen Viertelfinal-Duell mit Ma Long aus dem Weg räumen muss. Doch DONIC-Star Dima gibt sich gewohnt optimistisch. Er fühle sich wohl in Suzhou, das alles erinnere ihn von den Bedingungen her an die Olympischen Spiele in London, wo er bekanntlich Bronze gewann. Und nach der nachmittäglichen Trainingseinheit mit Timo Boll, die die beiden mit einem kurzen Match beendeten, verkündete Ovtcharov strahlend: „Grad’ hab’ ich 2:1 gegen Timo gewonnen. Es muss also alles gut sein.”


Bronze im Einzel für Dimitrij Ovtcharov, Silber für Kirill Skachkov im Doppel an der Seite von Alexey Smirnov: Das ist die Ausbeute der DONIC-Stars bei diesen German Open. Für Ovtcharov reichte es gegen Ma Long zwar erneut nicht ganz, doch DONIC-Star Dima zeigte sich nach seiner 2:4-Niederlage erstaunlich zufrieden. „Ich glaube, ich war der erste Spieler hier, der Ma Long Paroli geboten hat”, erklärte der 26-Jährige, „er hat seit einiger Zeit alles sehr hoch gewonnen.” Nicht so gegen Ovtcharov: Der Deutsche ging dank einer starken Leistung mit 2:0 in Führung, überraschte Ma Long dabei immer wieder auch mit starken Vorhand-Flipps, konnte letztlich aber doch nicht alle Chancen nutzen.

„Wenn man verloren hat, ist man natürlich nie ganz zufrieden”, räumte Dima zwar nach der Partie ein, bewertete das Spiel und seine eigene Leistung aber doch positiv: „Ich denke, man hat hier gesehen, dass ich bei weitem nicht mehr so viele Schwächen habe wie früher. Ich kann das Spiel über dem Tisch offen gestalten.”

Das bewies Ovtcharov in Bremen eindrucksvoll. Dass es am Ende trotzdem nicht zum ersten Sieg gegen Ma Long für ihn reichte, nahm er recht gelassen. „Ich werde meine Lehren aus diesem Spiel ziehen”, sagte er und kündigte an: „Bis zur WM kann ich noch ’ne Schippe drauflegen.”

Auch Kirill Skachkov darf zufrieden sein. Zwar gab’s für ihn und Alexey Smirnov nach einem 1:3 im Finale gegen Timo Boll und Patrick Franziska nur Silber, doch nach langer Verletzungspause war dies für ihn ein weiterer Schritt nach vorn.

Den Titel im Herren-Einzel sicherte sich Ma Long durch ein 4:3 über Zhang Jike. Der Weltmeister und Olympiasieger Zhang Jike hatte bereits mit 3:1 nach Sätzen geführt und hatte auch im sechsten Durchgang einen Matchball, doch Ma Long ist derzeit kaum aufzuhalten.

Für die Individual-WM, die in fünf Wochen im südchinesischen Suzhou beginnt, hat sich Dima Ovtcharov ein hohes Ziel gesteckt. Der DONIC-Star will seine erste Einzel-Medaille gewinnen, und die German Open waren mit Blick darauf für ihn kein Dämpfer, sondern eine Ermutigung. „Es sind bei weitem nicht alle Chinesen so stark wie Ma Long”, sagt Dima.

 

Doppelsieg für DONIC

Wenn’s drauf ankommt, voll da sein: Das unterscheidet die Besten von den guten Spielern. In den entscheidenden Momenten des Endspiels beim DTTB Top 24 der Jugend bewies Fan Bo Meng, dass er zu den Besten gehört, denn als es im Finale gegen den Niedersachsen Nils Hohmeier denkbar knapp wurde, hatte der DONIC-Nachwuchsstar Meng noch gute Ideen. So behauptete er sich mit 3:2 (5,-9,8,-9,9) und machte damit den DONIC-Doppelsieg perfekt. Denn auch den Titel bei den Mädchen sicherte sich ein DONIC-Nachwuchs-Ass: Luisa Säger setzte sich gegen Janina Kämmerer mit 3:1 durch (-6,7,6,9) und unterstrich damit ihre herausragende Stellung unter den besten deutschen Mädchen.

Schon Legenden wie Jan-Ove Waldner, Jörgen Persson und Mikael Appelgren spielten DONIC. In ihrer Tradition stehen Stars von heute, wie Europameister Dima Ovtcharov. Und auch die Stars von morgen, wie Fan Bo Meng und Luisa Säger, vertrauen der deutschen Traditionsmarke. Nicht nur die Guten, sondern eben auch die Besten.

DONIC: der kleine Unterschied.

Platz drei für Dima Ovtcharov

Platz drei in einem absolut hochkarätigen Teilnehmerfeld, 15.000 Dollar Preisgeld und dazu wertvolle Weltranglistenpunkte – Dimitrij Ovtcharovs Bilanz beim World Cup kann sich sehen lassen. Mit Siegen über Gao Ning, (Singapur), Koki Niwa (Japan) und schließlich gegen Jun Mizutani im Spiel um Platz drei bestätigte DONIC-Star Dima im schwedischen Halmstad seine glänzende Form der letzten Wochen, die er zuletzt auch schon beim Gewinn der Europameisterschaften in Jekaterinburg gezeigt hatte.

Im Halbfinale gegen Weltmeister Ma Long war für Ovtcharov zwar einmal mehr nichts zu machen: Auch im zwölften Spiel gegen den Weltranglistenersten musste er die Überlegenheit des Chinesen anerkennen. Allerdings präsentierte sich Ma diesmal auch in überragender Verfassung. Ma Long fertigte nicht nur Dimitrij Ovtcharov mit 4:0 ab, auch der Portugiese Marcos Freitas (im Viertelfinale) und Ma Longe Landsmann Fan Zhendong im Finale kamen nicht mal in die Nähe eines Satzgewinns. „Ma Long ist ein unglaublich kompletter Spieler, gegen den man in keiner Sekunde schwächeln darf”, erklärte Ovtcharov nach seiner Niederlage, „das hat man auch gestern gegen Marcos Freitas gesehen.” Doch der DONIC-Star ließ sich davon nicht entmutigen und kündigte an: „Beim nächsten Mal werde ich wieder angreifen.” Von Ma Long bekam Ovtcharov nach der Partie auch noch ein indirektes Lob: „Ich denke, ich habe heute gegen einen sehr starken Gegner extrem gut gespielt”, kommentierte er seinen Erfolg.

Immerhin ist Platz drei für Dima die beste Platzierung, die er je beim World Cup erreicht hat. Das war ihm erst einmal gelungen, 2013 in Verviers. Und nach seinen starken Auftritten gegen Gao Ning und Koki Niwa war der 4:2-Erfolg über Mizutani für Ovtcharov ein krönender Abschluss. Wichtig mit Blick auf die Weltranglistenposition der beiden, die für die Setzung bei den Olympischen Spielen in Rio ausschlaggebend sein wird, wichtig auch fürs Selbstvertrauen und letztlich eine Bestätigung der harten Arbeit, die Dimitrj Ovtcharov soweit nach oben gebracht hat. Mit dem guten Abschneiden in Halmstad könnte es ihm sogar gelingen, in der nächsten Weltrangliste erstmals Platz vier zu belegen. Derzeit ist Dima die Nummer fünf der Welt, liegt aber nur denkbar knapp hinter Olympiasieger Zhang Jike, der für diesen World Cup nicht qualifiziert war.

Der World Cup in Halmstad, nach den Olympischen Spielen und der WM das bedeutendste Turnier in der Welt des Tischtenissports, war ein voller Erfolg. Absolut hochklassiger Sport, perfekte Spielbedingungen auf den Tischen des Ausrüsters DONIC und ein Schritt nach vorn für DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov.

Ovtcharovs Resultate beim World Cup in Halmstad

Achtelfinale

Dimitrij Ovtcharov – Gao Ning  4:0 (4,7,7,6)

Viertelfinale

Dimitrij Ovtcharov – Koki Niwa  4:1 (-10,6,3,8,5)

Halbfinale

Dimitrij Ovtcharov – Ma Long  0:4 (-4,-2,-7,-4)

Spiel um Platz 3

Dimitrij Ovtcharov – Jun Mizutani  4:2 (9,-9,9,-7,9,9)




Dem DONIC-Team gelingt die Sensation

Nicht Deutschland, nicht Titelverteidiger Portugal, sondern ein krasser Außenseiter hat Mannschafts-Gold bei den Europameisterschaften im russischen Jekaterinenburg gewonnen: Dem DONIC-Team Österreich gelang im Finale mit einem 3:2-Erfolg über die DTTB-Auswahl die Sensation! Für die Österreicher, die damit auf Seite 1 sämtlicher nationalen Tageszeitungen stürmten und deren Erfolg auch live im österreichischen Staatsfernsehen zu sehen war, ist dies der erste Mannschafts-EM-Titelgewinn überhaupt. Mit ihren jahrelang überragenden Spielern Werner Schlager und Chen Weixing war ihnen dies nie geglückt, doch ausgerechnet jetzt, da Schlager nicht mehr spielt und Chen nur noch auf der Bank saß, gelang der große Coup. Was einmal mehr beweist, dass es eben auf die Leistung der Mannschaft ankommt und nicht auf die eines einzelnen Akteurs. Den überragenden Spieler in diesem Finale stellten nämlich die Deutschen: DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov gewann im Endspiel beide Einzel und schloss damit die Mannschaftskämpfe dieser EM mit einer blitzsauberen 8:0-Bilanz ab, als bester Spieler des Turniers. Doch die drei Österreicher Robert Gardos, Stefan Fegerl und Daniel Habesohn gewannen jeder ein Spiel – und damit verdientermaßen auch den Titel.

DONIC gratuliert herzlich und freut sich, die Sieger auf ihrem Weg zum Erfolg begleitet zu haben: Das beste Team und der beste Spieler der Mannschafts-EM sind schon seit vielen Jahren unsere Partner, zu denen wir natürlich auch stehen, wenn’s mal nicht perfekt läuft. Aber was ist schon so schön wie Gewinnen?

Eine Standortbestimmung für Asien und Europa

Es geht um viel Geld: 110.000 Dollar. Es geht um wertvolle Weltranglistenpunkte. Und besonders für die Topstars geht auch darum, wenige Wochen vor den Europameisterschaften im russischen Ekaterinenburg sowie den Asienmeisterschaften in Pattanya (Thailand) Selbstvertrauen zu tanken und sich gegenüber der Konkurrenz zu positionieren. Die Austrian Open, eines der traditionsreichsten Turniere der World Tour, werden einmal mehr zur Standortbestimmung in dieser frühen Phase der neuen Saison. Mit am Start werden die DONIC-Stars Dimitrij Ovtcharov, Patrick Baum und Li Ping sein (der frühere Mixed-Weltmeister aus China startet inzwischen für Katar), ebenso wie beispielsweise Vladimir Samsonov und die besten Spieler aus Südkorea, Japan und Portugal. Sie alle wissen, dass sie sich auf optimale Spielbedingungen verlassen können, denn Tischausrüster der Austrian Open ist erneut die deutsche Traditionsmarke DONIC. Wie schon 2007, 2008, 2010, 2011 und 2013. Und wieder wird an DONIC Delhi 25 Tischen gespielt, jenem Klassiker, dessen Urtyp schon bei den Weltmeisterschaften 1987 in Delhi benutzt wurde. Weil man nach so vielen Jahren einfach weiß, was wirklich gut ist.

Die Präzision sorgfältigster Verarbeitung und die Erfahrung jahrzehntelanger Tradition: DONIC ist ein verlässlicher Partner, bei dem sich auch die besten Spieler der Welt gut aufgehoben wissen.



Joa o Geraldo führt Portugal zu Gold

Den Schlusspunkt setzte der Jüngste. Der 19-jährige DONIC-Star Joao Geraldo war es, der Portugal im Finale der European Games in Baku mit einem glatten 3:0 (4,10,9) über Adrien Mattenet den Titelgewinn sicherte. Goldjunge Geraldo wird in der Weltrangliste 50 Plätze hinter dem Franzosen Mattenet geführt, doch in Baku zeigte sich: Ranglisten sind träge.

Tatsächlich ist der junge Portugiese, in der Jugend stets europäische Spitze, nun auf bestem Wege, auch bei den Herren in Europas Elite vorzustoßen. Im Halbfinale dieser Titelkämpfe hatte er ebenfalls bei 2:1-Führung seines Team den Siegpunkt geholt und dabei den Österreicher Stefan Fegerl mit 3:2 (-6,7,-9,5,4) geschlagen – und dies, nachdem Fegerl zuvor Portugals Nummer eins Marcos Freitas bezwungen hatte. Zudem hatte Geraldo auch mit Tiago Apolonia das österreichische Weltklassedoppel Robert Gardos/Daniel Habesohn geschlagen.

Auch in der 1. Runde war Geraldo der Matchwinner: Beim portugiesischen 3:1-Erfolg über Rumänien bezwang er Adrian Crisan mit 3:0 (9,6,9) und holte so den Siegpunkt.

Nur einer aus dem portugiesischen Europameisterteam überstand den Mannschaftswettbewerb der European Games ungeschlagen: Nicht Marcos Freitas und auch nicht Tiago Apolonia (der sich dem Rumänen Constantin Cioti beugen musste), sondern DONIC-Star Joao Geraldo. In der Weltrangliste wird er noch an Position 96 geführt, weit hinter seinen Teamkollegen Freitas (Nummer 10) und Apolonia (22). Doch da auch Geraldos Gegner Mattenet (46), Fegerl (50) und Crisan (53) viel höher platziert sind als der 19-jährige Linkshänder, steht fest: Goldjunge Joao Geraldo wird nach diesem Turnier einen großen Schritt nach vorn machen.

DONIC gratuliert und ist sicher: Von Joao Geraldo wird man schon bald wieder hören.

 

Orenburg ist Europas neues Königshaus

15 große Titel für einen Verein, der erst seit 14 Jahren besteht: Fakel Gazprom Orenburg schickt sich an, alle Rekorde zu brechen. DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov hatte den DONIC-Klub vor einigen Wochen bereits zum erneuten Gewinn der russischen Meisterschaft geführt; in den Finalspielen gegen Jekaterinenburg ((3:4 und 4:2) blieb der Europameister unbesiegt und bezwang dabei Jun Mizutani und Alexander Shibaev jeweils gleich zweimal.

Nun setzte sich Orenburg auch noch die europäische Krone auf. Zum dritten Mal nach 2012 und 2013 gewann der Klub die Champions League – dank einer Sternstunde beim 3:0 im Rückspiel gegen Borussia Düsseldorf. Das Hinspiel hatten die Deutschen mit 3:1 gewonnen und sich damit eine sehr gute Ausgangsbasis verschafft, im Rückspiel aber zeigten Dima Ovtcharov, Vladimir Samsonov und Alexei Smirnov, wo Europas Königshaus steht: in Orenburg. Dabei hatte DONIC-Star Dima mit seinem 3:0-Erfolg über Timo Boll größten Anteil am Erfolg seines Teams.

Die Titelsammlung des DONIC-Teams Orenburg sieht damit noch beeindruckender aus als zuvor ohnehin schon: dreimal Gewinner der Champions League, einmal ETTU-Cup-Sieger, siebenmal russischer Meister, dreimal russischer Pokalsieger und einmal Gewinner des russischen Supercups.

Besonders bemerkenswert war der Erfolg im Final-Rückspiel der Champions League deshalb, weil er nach dem bitteren 1:3 im Hinspiel ausgerechnet gegen Borussia Düsseldorf gelang – jenes Team, das in der Vergangenheit immer wieder bewiesen hatte, dass man in einem solchen Rückspiel auch aus aussichtslos erscheinender Position noch alles erreichen kann. Dima Ovtcharov verriet später, eben davon habe er sich inspirieren lassen: Er habe sich im Video angeschaut, wie die Düsseldorfer wenige Wochen zuvor nach einem 0:3 im Hinspiel noch das Play-off-Halbfinal-Rückspiel gegen Saarbrücken mit 3:0 und insgesamt besseren Sätzen gewonnen hatten.

Ein erfolgreicher Schachzug des DONIC-Stars, der sich im entscheidenden Moment gegen Timo Boll denn auch in einen Rausch spielte. „Das war der Knackpunkt“, befand Timo Boll mit Blick auf die Niederlage gegen seinen Nationalmannschaftskollegen.

DONIC-Star Ovtcharov war schon zuvor Einzel-Europameister, nun ist auch sein Verein, der DONIC-Klub Orenburg, zu Europas Königshaus geworden. Und DONIC gratuliert seinen Partnern herzlich!

Eine Medaille für DONIC-Star Zhou Yu

Ein Satzgewinn nach 4:10-Rückstand: So etwas gibt es nicht oft bei Weltmeisterschaften. DONIC-Star Zhou Yu und seinem Doppelpartner Fan Zhendong gelang dieses Kunststück heute im ersten Durchgang der Viertelfinalpartie gegen Jung Young Sik/Kim Min Seok (Südkorea), und danach war der Weg frei für die beiden Chinesen. Mit 4:0 (13,11,5,8) behaupteten sie sich letztlich doch deutlich gegen die beiden jungen Südkoreaner, und damit hat Zhou Yu einen Medaillengewinn bei dieser WM sicher.

„Der Gewinn des ersten Satzes hat uns schon Selbstvertrauen gegeben”, bekannte der DONIC-Star später. „Im dritten und vierten Satz haben wir das Spiel dann kontrolliert, aber die Gegner hier werden von Runde zu Runde immer stärker. Heute war es ein glücklicher Sieg.”

Man merkt: Zhou Yu ist ein bescheidener Typ. Immerhin sind er und Fan Zhendong nicht nur aktuelle chinesische Meister im Doppel, sie haben im gesamten WM-Verlauf auch erst einen Satz abgegeben. Im Halbfinale treffen sie morgen auf die Japaner Kenta Matsudaira/Koki Niwa.

Für den jungen Himmelstürmer Joao Geraldo hingegen ist die WM beendet. Der DONIC-Star aus Portugal, der überraschend in die dritte Runde vorgestoßen war, zog und zog und lief und lief, aber gegen das fast fehlerlose Blockspiel Vladimir Samsonovs gab es für ihn noch kein Durchkommen. Mit 4:0 (5,6,10,8), beherrschte der Weißrusse die Partie recht sicher. Dennoch bewies Joao Geraldo ebenso wie DONIC-Star Jakob Dyjas, dass er zu Europas größten Hoffnungsträgern zählt. DONIC ist Partner vieler Sieger – auch der Sieger von morgen.

Paukenschläge durch die jungen DONIC-Stars

Drei DONIC-Spieler sind bereits in der erste Hauptrunde der WM angetreten, zwei von ihnen als klare Außenseiter – doch alle drei stehen nun in Runde zwei!

Joao Geraldo, Jakob Dyjas und Dimitrij Ovtcharov sorgten am Nachmittag chinesischer Zeit für das größte Aufsehen in Suzhou. Ovtcharov, weil er gegen den spektakulär stark spielenden Thailänder Padasak Tanviriyavechakul eine so beeindruckende Vorstellung ablieferte, dass er hinterher sogar von den chinesischen Fans standing ovations bekam. Unwiderstehlich druckvoll, enorm schnell und äußerst fokussiert zog DONIC-Star Dima gegen den kleinen Linkshänder mit dem starken Rückhandblock Topspins gleich serienweise. Erstaunlich genug, was da alles zurückkam, noch imponierender indes, wie oft Ovtcharov dann immer noch weiter und weiter ziehen konnte. Das Resultat war ein verdientes 4:1 (6,2,5,-11,3). „Ich bin rundum zufrieden”, verkündete der sonst so selbstkritische und perfektionistische Gewinner denn auch strahlend. „Er hat schon ein paar gute Gegner geschlagen, unter anderem Kamal Achanta, ich wusste also, dass er nicht schlecht ist. Aber ich habe mich gut bewegt und sehr gut gespielt.”

Joao Geraldo, in der Weltrangliste an 133 geführt, sorgte mit einem 4:2 (1,-7,7,8,-8,9) gegen Adrien Mattenet, die Nummer 40, für einen Paukenschlag. Der portugiesische Linkshänder stellte dabei sein großes Potenzial unter Beweis und hat morgen gegen den Hongkong-Chinesen Ho Kwan Kit sogar die Chance, unter die besten 32 vorzustoßen.

Jakob Dyjas behauptete sich in einer wechselhaften und spannenden Partie mit 4:3 (8,6,-8,-10,10,-8,5) gegen He Zhiwen und tat damit Timo Boll einen großen Gefallen. Der nämlich hatte mit Bock auf die Auslosung erklärt, He Zhiwen bereite ihm von den ersten Gegnern die größten Sorgen. Doch der junge Pole Dyjas zeigte gegen den in der Weltrangliste 57 Plätze höher eingestuften und weltweit von fast allen Akteuren gefürchteten Penholderspieler He von Anfang an wenig Probleme und behielt in den kritischen Situationen ein kühlen Kopf. Morgen wird der junge Pole Timo Boll fordern.

Um 19:45 Uhr Ortszeit (13:45 Uhr deutscher Zeit) tritt heute auch noch Kirill Skachkov gegen den Nordkoreaner Choe Il an. Mit einem Sieg könnte der Russe dafür sorgen, dass sogar vier DONIC-Stars in der 2. Hauptrunde der Weltmeisterschaften stehen.

Dort wartet morgen auf Dima Ovtcharov eine ganz schwere Aufgabe. Lee Sang Su aus Südkorea hat, so Ovtcharov, auch schon mal gegen Ma Long mit 4:0 gewonnen. „Das ist für die zweite Runde eines der härtesten Lose überhaupt”, so Dima. Seine Devise deshalb: „Ich muss da rangehen wie im Finale – wenn du verlierst, ist es vorbei.”

 

1:0 für Ovtcharov

Der Countdown läuft: Am Sonntag beginnen die Individual-Weltmeisterschaften im südchinesischen Suzhou, und während die deutsche Delegation erst am Freitag in China landen wird, ist einer schon da: DONIC-Star Dima Ovtcharov hat bereits am Ort des Geschehens trainiert. Könnte man sich schon vor WM-Beginn einen Vorsprung erarbeiten, so hätte Dima ihn bereits sicher. Der 26-Jährige ist eben mehr als nur gründlich, er ist akribisch. Und er will nichts unversucht lassen, sein nächstes großes Ziel zu erreichen: den Gewinn einer WM-Medaille.

 

Ovtcharov ist immerhin die Nummer sechs der Setzliste, ganz utopisch ist dieses Unterfangen also nicht. Natürlich weiß er selbst, wie schwierig es wird, an der chinesischen Armada vorbeizukommen, und es warten ja auch noch etliche weitere Weltklassespieler in Suzhou. Er ist der Europameister, doch ihm ist bewusst, dass die Messlatte bei Weltmeisterschaften deutlich höher liegt. „Klar ist es im Vergleich zu einer EM extrem schwierig, weil die Konkurrenz extrem stark ist”, sagt Dima und räumt ein: „Ich kann auch in der Runde der letzten 64 verlieren. Ich fahre aber hin mit dem Ziel, eine Medaille zu gewinnen. Das habe ich vor Olympia in London auch gemacht.“

 

In London hat sich diese Herangehensweise bewährt. Mit zwei Medaillen – Bronze im Einzel und Silber mit dem Team – erntete Ovtcharov dort reichen Lohn für seine harte Arbeit. Und für Suzhou sieht er durchaus Grund zum Optimismus. „Ich hatte zwar nach meinem China-Aufenthalt im letzten Herbst eine kleine Schwäche“, räumt er ein. „Seitdem bis heute stand ich aber bei jedem Turnier im Halbfinale oder Finale, habe für den Verein sehr gute Bilanzen gespielt und fahre entsprechend selbstbewusst zur WM.“ 

 

Dima ist nicht der einzige Akteur bei diesen Titelkämpfen, den DONIC ausrüstet. Mit dem Chinesen Zhou Yu, der nur im Doppel mit Fan Zhendong antritt, zählt ein weiterer DONIC-Spieler zu den Medaillenanwärtern, und überdies vertrauen der Russe Kirill Skachkov und einige der hoffnungsvollsten Nachwuchsspieler Europas der deutschen Traditionsmarke: Der Pole Jakob Dyjas, der Portugiese Joao Geraldo, und Kirill Gerassimenko aus Kasachstan, alle drei hochbegabte und technisch starke junge Akteure, denen die Zukunft gehört. Medaillen sind für sie in Suzhou noch weit entfernt, doch sie sind schon heute stark genug, um auch den einen oder anderen etablierten Spieler zu gefährden. 

 

DONIC wird ihren Weg begleiten und an dieser Stelle täglich aus Suzhou berichten. Wenn die WM am Sonntag mit den Qualifikationsspielen im Mixed beginnt, geht es für Geraldo und Gerassimenko auch schon los, Für Dima Ovtcharov, der erst am Dienstag in der 1. Hauptrunde ins Geschehen eingreift, wird es dennoch schon am Samstag interessant, denn dann beginnt die Auslosung. Und für alle gilt: Der Countdown läuft.

Dima steht im Halbfinale - jetzt wartet Ma Long


Die Halbfinalisten der German Open stehen fest: drei Chinesen und DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov. Dima behauptete sich heute mit erneut starken Leistungen gegen den Japaner Masaki Yoshida sowie in einem begeisternden Match gegen Abwehrspieler Ruwen Filus und kann mit einigem Selbstvertrauen in die morgige Partie gegen Ma Long gehen, der Timo Boll mit 4:0 ausschaltete.

Beim 4:1 (-12,7,8,6,5) gegen Yoshida brauchte Ovtcharov nur einen Satz, um sich auf seinen Gegner einzustellen, fand aber anschließend lobende Worte für den Grenzauer Bundesligaspieler. „Er hat gut gespielt, locker und bissig. Er war auch gut eingestellt auf mich und hat wenig leichte Fehler gemacht. Wenn man da nicht gut spielt, ist’s schwer.”

Doch Dima spielte gut und bestätigte seine glänzende Verfassung anschließend auch gegen Ruwen Filus. Obwohl der Abwehrspieler eine herausragende Leistung zeigte, behauptete sich Ovtcharov in einem spektakulären Spiel mit 4:2 (10,-7,6,-6,6,10). Immer wieder schlugen seine Topspins mit Urgewalt auf Filus’ Seite ein, Dima zog so enorm kraftvoll und schoss so knallhart, dass man nur staunen konnte, wie sein Gegner da noch so viele Bälle retournieren konnte.

Bei 3:2 und 9:2 für Ovtcharov schien das Spiel gelaufen, bei 9:4 nahm der Favorit ein Time-out, das wohl nur wenige Zuschauer verstanden – schließlich schien seine Führung noch sehr komfortabel–, und erhöhte prompt danach auf 10:4. Dann aber gewann Filus einen spektakulären, langen Ballwechsel, indem er aus der Ballonabwehr heraus mit einem Kantenball punktete, und Dima bekannte später: „Der Ball hat mich verrückt gemacht.” Filus riskierte nun viel, traf alles, und als es nur noch 10:8 stand, war Ovtcharov sichtlich nicht mehr wohl zumute. Er machte leichte Fehler. Bei 10:10 drohte die Partie noch zu kippen, doch dann endete die Serie des Ruwen Filus: Er riskierte zwei weitere Vorhand-Topspins, die beide ihr Ziel verfehlten – das war’s.

Mit Filus schied der letzte Verteidiger in diesem Turnier aus; zuvor hatte es bereits Masato Shiono erwischt. Der DONIC-Star lieferte allerdings Weltmeister und Olympiasieger Zhang Jike im Achtelfinale einen großen Kampf und verlor die mitreißende Partie nur äußerst knapp mit 2:4. Im sechsten Satz hatte Shiono schon kurz vorm Satzausgleich gestanden, doch in der Schlussphase parierte Zhang Jike einen Angriff des Japaners aus schier aussichtsloser Position, wie es eben nur der Weltmeister kann.

Zhang Jike bestätigte seinen guten Kopf anschließend mit einem 4:3-Erfolg über Vladimir Samsonov – nach 0:3-Rückstand und Abwehr eines Matchballs im sechsten Satz! Morgen spielt er im Halbfinale gegen seinen chinesischen Landsmann Yan An, der Jun Mizutani (Japan) mit 4:2 ausschaltete.

Für den dritten DONIC-Star im Achtelfinale, Rekonvaleszent Patrick Baum, endete das Turnier erwartungsgemäß gegen Timo Boll. Nach dem 0:4 war er gleichwohl nicht unzufrieden. „Man hat gegen Timo gesehen, dass mir momentan noch viel Sicherheit fehlt”, kommentierte Patti, „so eine lange Wettkampfpause bin ich nicht gewöhnt.” Mit seinem Sieg gegen Kirill Skachkov hatte er aber ein gutes Comeback gegeben.

DONIC-Star Skachkov hingegen hielt sich im Doppel schadlos, wo er mit Alexey Smirnov nach einem 3:1-Erfolg über die Koreaner Jung Young Sik/Kim Min Seok das Finale erreicht hat. Endspielgegner der beiden Russen sind morgen Timo Boll und Patrick Franziska.