Eine Standortbestimmung für Asien und Europa

Es geht um viel Geld: 110.000 Dollar. Es geht um wertvolle Weltranglistenpunkte. Und besonders für die Topstars geht auch darum, wenige Wochen vor den Europameisterschaften im russischen Ekaterinenburg sowie den Asienmeisterschaften in Pattanya (Thailand) Selbstvertrauen zu tanken und sich gegenüber der Konkurrenz zu positionieren. Die Austrian Open, eines der traditionsreichsten Turniere der World Tour, werden einmal mehr zur Standortbestimmung in dieser frühen Phase der neuen Saison. Mit am Start werden die DONIC-Stars Dimitrij Ovtcharov, Patrick Baum und Li Ping sein (der frühere Mixed-Weltmeister aus China startet inzwischen für Katar), ebenso wie beispielsweise Vladimir Samsonov und die besten Spieler aus Südkorea, Japan und Portugal. Sie alle wissen, dass sie sich auf optimale Spielbedingungen verlassen können, denn Tischausrüster der Austrian Open ist erneut die deutsche Traditionsmarke DONIC. Wie schon 2007, 2008, 2010, 2011 und 2013. Und wieder wird an DONIC Delhi 25 Tischen gespielt, jenem Klassiker, dessen Urtyp schon bei den Weltmeisterschaften 1987 in Delhi benutzt wurde. Weil man nach so vielen Jahren einfach weiß, was wirklich gut ist.

Die Präzision sorgfältigster Verarbeitung und die Erfahrung jahrzehntelanger Tradition: DONIC ist ein verlässlicher Partner, bei dem sich auch die besten Spieler der Welt gut aufgehoben wissen.



Joa o Geraldo führt Portugal zu Gold

Den Schlusspunkt setzte der Jüngste. Der 19-jährige DONIC-Star Joao Geraldo war es, der Portugal im Finale der European Games in Baku mit einem glatten 3:0 (4,10,9) über Adrien Mattenet den Titelgewinn sicherte. Goldjunge Geraldo wird in der Weltrangliste 50 Plätze hinter dem Franzosen Mattenet geführt, doch in Baku zeigte sich: Ranglisten sind träge.

Tatsächlich ist der junge Portugiese, in der Jugend stets europäische Spitze, nun auf bestem Wege, auch bei den Herren in Europas Elite vorzustoßen. Im Halbfinale dieser Titelkämpfe hatte er ebenfalls bei 2:1-Führung seines Team den Siegpunkt geholt und dabei den Österreicher Stefan Fegerl mit 3:2 (-6,7,-9,5,4) geschlagen – und dies, nachdem Fegerl zuvor Portugals Nummer eins Marcos Freitas bezwungen hatte. Zudem hatte Geraldo auch mit Tiago Apolonia das österreichische Weltklassedoppel Robert Gardos/Daniel Habesohn geschlagen.

Auch in der 1. Runde war Geraldo der Matchwinner: Beim portugiesischen 3:1-Erfolg über Rumänien bezwang er Adrian Crisan mit 3:0 (9,6,9) und holte so den Siegpunkt.

Nur einer aus dem portugiesischen Europameisterteam überstand den Mannschaftswettbewerb der European Games ungeschlagen: Nicht Marcos Freitas und auch nicht Tiago Apolonia (der sich dem Rumänen Constantin Cioti beugen musste), sondern DONIC-Star Joao Geraldo. In der Weltrangliste wird er noch an Position 96 geführt, weit hinter seinen Teamkollegen Freitas (Nummer 10) und Apolonia (22). Doch da auch Geraldos Gegner Mattenet (46), Fegerl (50) und Crisan (53) viel höher platziert sind als der 19-jährige Linkshänder, steht fest: Goldjunge Joao Geraldo wird nach diesem Turnier einen großen Schritt nach vorn machen.

DONIC gratuliert und ist sicher: Von Joao Geraldo wird man schon bald wieder hören.

 

Orenburg ist Europas neues Königshaus

15 große Titel für einen Verein, der erst seit 14 Jahren besteht: Fakel Gazprom Orenburg schickt sich an, alle Rekorde zu brechen. DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov hatte den DONIC-Klub vor einigen Wochen bereits zum erneuten Gewinn der russischen Meisterschaft geführt; in den Finalspielen gegen Jekaterinenburg ((3:4 und 4:2) blieb der Europameister unbesiegt und bezwang dabei Jun Mizutani und Alexander Shibaev jeweils gleich zweimal.

Nun setzte sich Orenburg auch noch die europäische Krone auf. Zum dritten Mal nach 2012 und 2013 gewann der Klub die Champions League – dank einer Sternstunde beim 3:0 im Rückspiel gegen Borussia Düsseldorf. Das Hinspiel hatten die Deutschen mit 3:1 gewonnen und sich damit eine sehr gute Ausgangsbasis verschafft, im Rückspiel aber zeigten Dima Ovtcharov, Vladimir Samsonov und Alexei Smirnov, wo Europas Königshaus steht: in Orenburg. Dabei hatte DONIC-Star Dima mit seinem 3:0-Erfolg über Timo Boll größten Anteil am Erfolg seines Teams.

Die Titelsammlung des DONIC-Teams Orenburg sieht damit noch beeindruckender aus als zuvor ohnehin schon: dreimal Gewinner der Champions League, einmal ETTU-Cup-Sieger, siebenmal russischer Meister, dreimal russischer Pokalsieger und einmal Gewinner des russischen Supercups.

Besonders bemerkenswert war der Erfolg im Final-Rückspiel der Champions League deshalb, weil er nach dem bitteren 1:3 im Hinspiel ausgerechnet gegen Borussia Düsseldorf gelang – jenes Team, das in der Vergangenheit immer wieder bewiesen hatte, dass man in einem solchen Rückspiel auch aus aussichtslos erscheinender Position noch alles erreichen kann. Dima Ovtcharov verriet später, eben davon habe er sich inspirieren lassen: Er habe sich im Video angeschaut, wie die Düsseldorfer wenige Wochen zuvor nach einem 0:3 im Hinspiel noch das Play-off-Halbfinal-Rückspiel gegen Saarbrücken mit 3:0 und insgesamt besseren Sätzen gewonnen hatten.

Ein erfolgreicher Schachzug des DONIC-Stars, der sich im entscheidenden Moment gegen Timo Boll denn auch in einen Rausch spielte. „Das war der Knackpunkt“, befand Timo Boll mit Blick auf die Niederlage gegen seinen Nationalmannschaftskollegen.

DONIC-Star Ovtcharov war schon zuvor Einzel-Europameister, nun ist auch sein Verein, der DONIC-Klub Orenburg, zu Europas Königshaus geworden. Und DONIC gratuliert seinen Partnern herzlich!

Eine Medaille für DONIC-Star Zhou Yu

Ein Satzgewinn nach 4:10-Rückstand: So etwas gibt es nicht oft bei Weltmeisterschaften. DONIC-Star Zhou Yu und seinem Doppelpartner Fan Zhendong gelang dieses Kunststück heute im ersten Durchgang der Viertelfinalpartie gegen Jung Young Sik/Kim Min Seok (Südkorea), und danach war der Weg frei für die beiden Chinesen. Mit 4:0 (13,11,5,8) behaupteten sie sich letztlich doch deutlich gegen die beiden jungen Südkoreaner, und damit hat Zhou Yu einen Medaillengewinn bei dieser WM sicher.

„Der Gewinn des ersten Satzes hat uns schon Selbstvertrauen gegeben”, bekannte der DONIC-Star später. „Im dritten und vierten Satz haben wir das Spiel dann kontrolliert, aber die Gegner hier werden von Runde zu Runde immer stärker. Heute war es ein glücklicher Sieg.”

Man merkt: Zhou Yu ist ein bescheidener Typ. Immerhin sind er und Fan Zhendong nicht nur aktuelle chinesische Meister im Doppel, sie haben im gesamten WM-Verlauf auch erst einen Satz abgegeben. Im Halbfinale treffen sie morgen auf die Japaner Kenta Matsudaira/Koki Niwa.

Für den jungen Himmelstürmer Joao Geraldo hingegen ist die WM beendet. Der DONIC-Star aus Portugal, der überraschend in die dritte Runde vorgestoßen war, zog und zog und lief und lief, aber gegen das fast fehlerlose Blockspiel Vladimir Samsonovs gab es für ihn noch kein Durchkommen. Mit 4:0 (5,6,10,8), beherrschte der Weißrusse die Partie recht sicher. Dennoch bewies Joao Geraldo ebenso wie DONIC-Star Jakob Dyjas, dass er zu Europas größten Hoffnungsträgern zählt. DONIC ist Partner vieler Sieger – auch der Sieger von morgen.

Paukenschläge durch die jungen DONIC-Stars

Drei DONIC-Spieler sind bereits in der erste Hauptrunde der WM angetreten, zwei von ihnen als klare Außenseiter – doch alle drei stehen nun in Runde zwei!

Joao Geraldo, Jakob Dyjas und Dimitrij Ovtcharov sorgten am Nachmittag chinesischer Zeit für das größte Aufsehen in Suzhou. Ovtcharov, weil er gegen den spektakulär stark spielenden Thailänder Padasak Tanviriyavechakul eine so beeindruckende Vorstellung ablieferte, dass er hinterher sogar von den chinesischen Fans standing ovations bekam. Unwiderstehlich druckvoll, enorm schnell und äußerst fokussiert zog DONIC-Star Dima gegen den kleinen Linkshänder mit dem starken Rückhandblock Topspins gleich serienweise. Erstaunlich genug, was da alles zurückkam, noch imponierender indes, wie oft Ovtcharov dann immer noch weiter und weiter ziehen konnte. Das Resultat war ein verdientes 4:1 (6,2,5,-11,3). „Ich bin rundum zufrieden”, verkündete der sonst so selbstkritische und perfektionistische Gewinner denn auch strahlend. „Er hat schon ein paar gute Gegner geschlagen, unter anderem Kamal Achanta, ich wusste also, dass er nicht schlecht ist. Aber ich habe mich gut bewegt und sehr gut gespielt.”

Joao Geraldo, in der Weltrangliste an 133 geführt, sorgte mit einem 4:2 (1,-7,7,8,-8,9) gegen Adrien Mattenet, die Nummer 40, für einen Paukenschlag. Der portugiesische Linkshänder stellte dabei sein großes Potenzial unter Beweis und hat morgen gegen den Hongkong-Chinesen Ho Kwan Kit sogar die Chance, unter die besten 32 vorzustoßen.

Jakob Dyjas behauptete sich in einer wechselhaften und spannenden Partie mit 4:3 (8,6,-8,-10,10,-8,5) gegen He Zhiwen und tat damit Timo Boll einen großen Gefallen. Der nämlich hatte mit Bock auf die Auslosung erklärt, He Zhiwen bereite ihm von den ersten Gegnern die größten Sorgen. Doch der junge Pole Dyjas zeigte gegen den in der Weltrangliste 57 Plätze höher eingestuften und weltweit von fast allen Akteuren gefürchteten Penholderspieler He von Anfang an wenig Probleme und behielt in den kritischen Situationen ein kühlen Kopf. Morgen wird der junge Pole Timo Boll fordern.

Um 19:45 Uhr Ortszeit (13:45 Uhr deutscher Zeit) tritt heute auch noch Kirill Skachkov gegen den Nordkoreaner Choe Il an. Mit einem Sieg könnte der Russe dafür sorgen, dass sogar vier DONIC-Stars in der 2. Hauptrunde der Weltmeisterschaften stehen.

Dort wartet morgen auf Dima Ovtcharov eine ganz schwere Aufgabe. Lee Sang Su aus Südkorea hat, so Ovtcharov, auch schon mal gegen Ma Long mit 4:0 gewonnen. „Das ist für die zweite Runde eines der härtesten Lose überhaupt”, so Dima. Seine Devise deshalb: „Ich muss da rangehen wie im Finale – wenn du verlierst, ist es vorbei.”

 

1:0 für Ovtcharov

Der Countdown läuft: Am Sonntag beginnen die Individual-Weltmeisterschaften im südchinesischen Suzhou, und während die deutsche Delegation erst am Freitag in China landen wird, ist einer schon da: DONIC-Star Dima Ovtcharov hat bereits am Ort des Geschehens trainiert. Könnte man sich schon vor WM-Beginn einen Vorsprung erarbeiten, so hätte Dima ihn bereits sicher. Der 26-Jährige ist eben mehr als nur gründlich, er ist akribisch. Und er will nichts unversucht lassen, sein nächstes großes Ziel zu erreichen: den Gewinn einer WM-Medaille.

 

Ovtcharov ist immerhin die Nummer sechs der Setzliste, ganz utopisch ist dieses Unterfangen also nicht. Natürlich weiß er selbst, wie schwierig es wird, an der chinesischen Armada vorbeizukommen, und es warten ja auch noch etliche weitere Weltklassespieler in Suzhou. Er ist der Europameister, doch ihm ist bewusst, dass die Messlatte bei Weltmeisterschaften deutlich höher liegt. „Klar ist es im Vergleich zu einer EM extrem schwierig, weil die Konkurrenz extrem stark ist”, sagt Dima und räumt ein: „Ich kann auch in der Runde der letzten 64 verlieren. Ich fahre aber hin mit dem Ziel, eine Medaille zu gewinnen. Das habe ich vor Olympia in London auch gemacht.“

 

In London hat sich diese Herangehensweise bewährt. Mit zwei Medaillen – Bronze im Einzel und Silber mit dem Team – erntete Ovtcharov dort reichen Lohn für seine harte Arbeit. Und für Suzhou sieht er durchaus Grund zum Optimismus. „Ich hatte zwar nach meinem China-Aufenthalt im letzten Herbst eine kleine Schwäche“, räumt er ein. „Seitdem bis heute stand ich aber bei jedem Turnier im Halbfinale oder Finale, habe für den Verein sehr gute Bilanzen gespielt und fahre entsprechend selbstbewusst zur WM.“ 

 

Dima ist nicht der einzige Akteur bei diesen Titelkämpfen, den DONIC ausrüstet. Mit dem Chinesen Zhou Yu, der nur im Doppel mit Fan Zhendong antritt, zählt ein weiterer DONIC-Spieler zu den Medaillenanwärtern, und überdies vertrauen der Russe Kirill Skachkov und einige der hoffnungsvollsten Nachwuchsspieler Europas der deutschen Traditionsmarke: Der Pole Jakob Dyjas, der Portugiese Joao Geraldo, und Kirill Gerassimenko aus Kasachstan, alle drei hochbegabte und technisch starke junge Akteure, denen die Zukunft gehört. Medaillen sind für sie in Suzhou noch weit entfernt, doch sie sind schon heute stark genug, um auch den einen oder anderen etablierten Spieler zu gefährden. 

 

DONIC wird ihren Weg begleiten und an dieser Stelle täglich aus Suzhou berichten. Wenn die WM am Sonntag mit den Qualifikationsspielen im Mixed beginnt, geht es für Geraldo und Gerassimenko auch schon los, Für Dima Ovtcharov, der erst am Dienstag in der 1. Hauptrunde ins Geschehen eingreift, wird es dennoch schon am Samstag interessant, denn dann beginnt die Auslosung. Und für alle gilt: Der Countdown läuft.

Dima steht im Halbfinale - jetzt wartet Ma Long


Die Halbfinalisten der German Open stehen fest: drei Chinesen und DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov. Dima behauptete sich heute mit erneut starken Leistungen gegen den Japaner Masaki Yoshida sowie in einem begeisternden Match gegen Abwehrspieler Ruwen Filus und kann mit einigem Selbstvertrauen in die morgige Partie gegen Ma Long gehen, der Timo Boll mit 4:0 ausschaltete.

Beim 4:1 (-12,7,8,6,5) gegen Yoshida brauchte Ovtcharov nur einen Satz, um sich auf seinen Gegner einzustellen, fand aber anschließend lobende Worte für den Grenzauer Bundesligaspieler. „Er hat gut gespielt, locker und bissig. Er war auch gut eingestellt auf mich und hat wenig leichte Fehler gemacht. Wenn man da nicht gut spielt, ist’s schwer.”

Doch Dima spielte gut und bestätigte seine glänzende Verfassung anschließend auch gegen Ruwen Filus. Obwohl der Abwehrspieler eine herausragende Leistung zeigte, behauptete sich Ovtcharov in einem spektakulären Spiel mit 4:2 (10,-7,6,-6,6,10). Immer wieder schlugen seine Topspins mit Urgewalt auf Filus’ Seite ein, Dima zog so enorm kraftvoll und schoss so knallhart, dass man nur staunen konnte, wie sein Gegner da noch so viele Bälle retournieren konnte.

Bei 3:2 und 9:2 für Ovtcharov schien das Spiel gelaufen, bei 9:4 nahm der Favorit ein Time-out, das wohl nur wenige Zuschauer verstanden – schließlich schien seine Führung noch sehr komfortabel–, und erhöhte prompt danach auf 10:4. Dann aber gewann Filus einen spektakulären, langen Ballwechsel, indem er aus der Ballonabwehr heraus mit einem Kantenball punktete, und Dima bekannte später: „Der Ball hat mich verrückt gemacht.” Filus riskierte nun viel, traf alles, und als es nur noch 10:8 stand, war Ovtcharov sichtlich nicht mehr wohl zumute. Er machte leichte Fehler. Bei 10:10 drohte die Partie noch zu kippen, doch dann endete die Serie des Ruwen Filus: Er riskierte zwei weitere Vorhand-Topspins, die beide ihr Ziel verfehlten – das war’s.

Mit Filus schied der letzte Verteidiger in diesem Turnier aus; zuvor hatte es bereits Masato Shiono erwischt. Der DONIC-Star lieferte allerdings Weltmeister und Olympiasieger Zhang Jike im Achtelfinale einen großen Kampf und verlor die mitreißende Partie nur äußerst knapp mit 2:4. Im sechsten Satz hatte Shiono schon kurz vorm Satzausgleich gestanden, doch in der Schlussphase parierte Zhang Jike einen Angriff des Japaners aus schier aussichtsloser Position, wie es eben nur der Weltmeister kann.

Zhang Jike bestätigte seinen guten Kopf anschließend mit einem 4:3-Erfolg über Vladimir Samsonov – nach 0:3-Rückstand und Abwehr eines Matchballs im sechsten Satz! Morgen spielt er im Halbfinale gegen seinen chinesischen Landsmann Yan An, der Jun Mizutani (Japan) mit 4:2 ausschaltete.

Für den dritten DONIC-Star im Achtelfinale, Rekonvaleszent Patrick Baum, endete das Turnier erwartungsgemäß gegen Timo Boll. Nach dem 0:4 war er gleichwohl nicht unzufrieden. „Man hat gegen Timo gesehen, dass mir momentan noch viel Sicherheit fehlt”, kommentierte Patti, „so eine lange Wettkampfpause bin ich nicht gewöhnt.” Mit seinem Sieg gegen Kirill Skachkov hatte er aber ein gutes Comeback gegeben.

DONIC-Star Skachkov hingegen hielt sich im Doppel schadlos, wo er mit Alexey Smirnov nach einem 3:1-Erfolg über die Koreaner Jung Young Sik/Kim Min Seok das Finale erreicht hat. Endspielgegner der beiden Russen sind morgen Timo Boll und Patrick Franziska.

Patti Baum ist wieder da


Die 1. Hauptrunde der German Open ist vorbei, das Achtelfinale ist erreicht, und drei DONIC-Stars sind noch dabei. Die schönste Nachricht des Tages: Patrick Baum ist wieder da. Der 27-Jährige, der nach dem tragischen Tod seines Vaters in ein tiefes Loch gefallen war und sechs Monate pausiert hatte, meldete sich mit einer feinen Leistung zurück. Im Duell zweier DONIC-Stars besiegte er den Russen Kirill Skachkov mit 4:3 und zeigte sich anschließend bester Laune. „Bis auf den dritten Satz bin ich doch sehr zufrieden mit meinem Spiel. Im dritten hat es mich rausgebracht, dass er sich so aufgeregt hat, als man ihm einen Aufschlag abgezählt hat. Aber ich habe mich gut wieder gefangen.”

Und das in jeder Hinsicht. Zwar agierte Patti noch nicht so spritzig wie in seiner besten Verfassung, zeigte sich aber sehr spielfreudig und schon wieder erstaunlich ballsicher. Der Lohn: ein verdienter 4:3 (8,-8,-10,7,5,-3,7)-Erfolg und der Einzug ins Achtelfinale, wo er morgen Mittag (um 12:00 Uhr) auf Timo Boll trifft.

Auch Dimitrij Ovtcharov durfte mit seinem Erstrunden-Auftritt sehr zufrieden sein. „Ich habe gut gespielt”, befand DONIC-Star Dima nach dem unerwartet deutlichen 4:0 (7,10,11,2) gegen Jung Young Sik. „Er ist ein guter Spieler, als Nummer 20 der Welt der höchstplatzierte, der aus der Quali kam. Und noch dazu ist er in sehr guter Form.” Ovtcharov erinnerte sich noch genau an die letzten beiden Begegnungen mit Young Jung Sik, in denen der Koreaner jeweils schon mit 3:1 nach Sätzen geführt hatte. Und er erklärte zufrieden: „Das 4:0 ist ein guter Sieg für mich.”

Morgen spielt er im Achtelfinale gegen den Japaner Masaki Yoshida, der Tiago Apolonia mit 4:3 ausgeschaltet hat. Den deutschen Fans ist Yoshida als Stammkraft des Bundesligisten TTC Grenzau bekannt.

Der Abwehr-Artist Masato Shiono brachte das Kunststück fertig, mit Fang Bo einen der aktuellen chinesischen Nationalspieler auszuschalten. DONIC-Star Shiono, der Mann mit den phänomenal schnellen Beinen, bestätigte dabei seinen Ruf als lebende Gummiwand. Beim 4:1 (4,7,-7,7,7) überzeugte er aber auch immer wieder mit überraschenden Vorhand-Topspins, einer Waffe, die man von Shiono bislang nicht so oft gesehen hat. Morgen wartet auf ihn eine noch höhere Hürde: Zhang Jike, Weltmeister und Olympiasieger, wird dann versuchen, das Abwehrbollwerk des Japaners zu durchbrechen.

Von fünf im Hauptfeld vertretenen DONIC-Stars erreichten also drei das Achtelfinale. Dass zumindest einer der fünf ausschied, war unvermeidlich, denn Baum und Skachkov trafen ja aufeinander.

Auch der Fünfte im Bunde, Jakob Dyjas, bot eine starke Leistung. Der junge Pole, der schon in der Qualifikation hatte aufhorchen lassen, lieferte gegen Kenta Matsudaira ein Riesenspiel und unterlag dem in der Weltrangliste 111 Plätze höher eingestuften Japaner erst nach hartem Kampf mit 2:4 (7,-9,8,-8,-7,-6). Dabei unterstrich Dyjas eindrucksvoll, dass er mit 19 Jahren zu den großen Hoffnungen Europas zählt. Und dass DONIC nicht nur heute in der Weltspitze vertreten ist, sondern auch Partner der Stars der Zukunft.

Viele Stars, ein Comeback und ein Geheimnis


Es ist das Tischtennis-Event des Jahres auf deutschem Boden, eine Gala der Weltstars, und es ist zugleich das letzte große Kräftemessen vor der Individual-WM in Suzhou (China). Die Rede ist von den German Open in Bremen, einem mit 220.000 Dollar dotierten Turnier der sogenannten Super Series der World Tour – unter dieser Rubrik firmieren nur sechs Turniere weltweit, in Europa lediglich die German Open.

Die mehr als 10.000 Zuschauer, die von Mittwoch bis Sonntag in der ÖVB-Arena erwartet werden, dürfen sich also auf ein ganz besonderes Spektakel freuen. Und auf etliche DONIC-Stars, die zweifellos zu den Hinguckern dieses Turniers zählen werden.

Allen voran Dima Ovtcharov, der in der Weltrangliste an Position sechs geführt wird, in der Setzliste der German Open aber dennoch nur die Nummer vier ist. Denn mit Welt- und Olympiasieger Zhang Jike sowie dem Weltranglistenzweiten Ma Long sind zwei absolute Superstars aus dem Reich der Mitte am Start, die als erste Anwärter auf den Titel gelten. Nummer drei der Setzliste ist Japans Jun Mizutani, doch allein aus China sind noch vier weitere Asse dabei, die jeden Akteur weltweit schlagen können. Für Dima Ovtcharov werden diese German Open also eine große Herausforderung.

Das gilt auch für Patrick Baum. Der 27-Jährige will in Bremen nach rund halbjähriger Wettkampfpause sein Comeback auf großer Bühne geben, und man darf gespannt sein, wie es für ihn laufen wird.

Mindestens ebenso große Aufmerksamkeit dürften zwei DONIC-Stars auf sich ziehen, die aufgrund ihres Spielsystems in den Blickpunkt rücken werden: Masato Shiono, Japans Abwehr-Ass, gilt als lebende Gummiwand; und auch Wang Xi, den deutschen Fans seit Jahren durch sein Engagement für den Bundesligisten TTC Fulda-Maberzell bekannt, zählt zweifellos zu den besten Verteidigern der Welt, er hatte aber bislang kaum Gelegenheit, dies auf internationalem Parkett zu zeigen. Nun ist der Deutsche Tischtennis-Bund der Bitte Wang Xis gefolgt und hat den in China geborenen, aber schon seit Jahren in Hessen sesshaften Abwehrspieler für die German Open gemeldet.

Wer früh genug vor Ort ist, kann zudem einige der Stars von morgen sehen. Einige der vielversprechendsten Talente Europas spielen mit DONIC, so Polens Hoffnung Jakub Dyjas, Portugals aufgehender Stern Joao Geraldo und der Engländer Samuel Walker, dazu Dennis Klein, Sieger des Bundesranglistenturniers der Jugend, und Nandor Ecseki, ungarischer Jugend-Europameister im Doppel.

Mancher aus diesem Kreis wird vielleicht sogar den Sprung aus der Qualifikation ins 32 Männer umfassende Hauptfeld schaffen. Doch wie schwer das werden dürfte, verdeutlicht ein Blick darauf, wer sich alles in der Qualifikation tummelt. Da sind unter anderem die Koreaner Kim Min Seok und Jung Young Sik, der Chinese Liang Jiangkun, die deutschen Nationalspieler Bastian Steger, Steffen Mengel und Patrick Franziska, der nigerianische Publikumsliebling Quadri Aruna und DONIC-Stars wie Masato Shiono, Kirill Skachkov (Russland) und Li Ping – der 28-jährige gebürtige Chinese, 2009 Weltmeister im Mixed, tritt mittlerweile für Qatar an.

Zu denen, die sich in den Blickpunkt spielen könnten, zählt auch ein 22-Jähriger, der ganz neu in der DONIC-Familie ist. Die deutsche Traditionsmarke wird im Rahmen der German Open offiziell ihre Partnerschaft mit einem Mann bekanntgeben, der bereits eine WM-Medaille gewonnen hat und gegen den in Bremen gewiss niemand gern antreten möchte.

Wer das ist? Dieses Geheimnis wird in den nächsten Tagen an dieser Stelle gelüftet. DONIC berichtet hier täglich von den German Open.

DONIC NEWGY ROBO-PONG SERVICE CENTER

Mit Beginn dieses Jahres hat sich die Zuständigkeit und Adresse des Service Centers für die DONIC Newgy Robo-Pong Roboter geändert. Zukünftig wird das Robo-Pong Service Center bei DONIC im Hause geleitet. Bei vorliegenden Reklamationen möchten wir sie bitten, diese per Mail an DONIC einzureichen.Bitte beachten sie außerdem, dass DONIC folgende Informationen zur Bearbeitung ihrer Reklamation benötigt: Serienummer des Gerätes sowie eine detaillierte Fehlerbeschreibung.

Ihre Ansprechpartner sind: 
Herr Florian Schier, Tel.: +49 6898 2909 44
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder zu technischen Fragen

Herr Helmut Schiffler, Tel.: +49 6898 290921
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Falls Einsendungen von Geräten notwendig werden, sind diese an die DONIC Firmenadresse zu richten:

DONIC Sportartikel, Vorderster Berg 7, D-66333 Völklingen / Deutschland. Aufgrund dieser Umstrukturierung, kann es zur Zeit zu Verzögerungen in der Bearbeitung der Reklamationen kommen. Wir bitten daher um Ihr Verständnis.



And the winner is… Dimitrij Ovtcharov!
 
Europa erster Starter für die Olympischen Spiele 2016 in Rio steht fest: DONIC-Star Dima Ovtcharov sicherte sich mit seinem Sieg bei den 1. European Games in Baku nicht nur den Goldmedaillengewinn und einen Platz in der Tischtennis-Geschichte, sondern auch die ersehnte Direktqualifikation für Olympia. Und dies unter erschwerten Bedingungen. Trotz hartnäckiger Rückenprobleme, die tägliche Behandlungen nötig machten, spielte Dima eine überragendes Turnier. 
 
Bis zum Halbfinale verlor der 26-Jährige nicht mal einen Satz und unterstrich seine Entschlossenheit mit 4:0-Siegen über den Tschechen Dmitrij Prokopcov (12,6,9,6), Frankreichs Nummer eins Adrien Mattenet (3,4,8,4) sowie Kroatiens Spitzenspieler Andrej Gacina 4:0 (5,5,10,4). Gegen den Engländer Paul Drinkhall, der mit Siegen unter anderem gegen Marcos Freitas zur Überraschung des Turniers avancierte, wurde es im Halbfinale dann erstmal wirklich schwierig für Ovtcharov. Ein kluges Time-out bei 1:3-Punktrückstand im vierten Satz brachte ihn schließlich auf die Gewinnerspur: Diesen Durchgang gewann Dima mit 11:6, glich so zum 2:2 aus und übernahm fortan das Kommando gegen den phasenweise wie entfesselt aufspielenden Drinkhall. 
 
Auch das Finale war harte Arbeit für Dimitrij Ovtcharov. Der 4:3 (-10,-7,9,3,-9,7,8)-Sieg gegen Vladimir Samsonov kostete beide Spieler die letzten Kraftreserven, und Dima befand anschließend: „Mein guter Freund Vladi hätte den Sieg hier heute genauso verdient gehabt wie ich.“ Doch es kann nur einen geben…
 
DONIC-Star Dima Ovtcharov hat damit auf kontinentaler Ebene alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Er ist amtierender Europameister, er hat das prestigeträchtige Europe Top 12 gewonnen und nun auch die erste Austragung der European Games. 
 
Und er hat sich den dringend nötigen Urlaub hart verdient. Zurzeit entspannt er mit seiner Frau Jenny für ein paar Tage auf Mallorca, bald geht’s aber schon wieder weiter nach China. Dort steht Teil zwei seines Engagements in der Chinese Super League für seinen dortigen Klub Jiangsu auf dem Programm.
 
Die Chinesen dürften ihn gebührend begrüßen. Dimitrij Ovtcharov kommt als König von Europa.

Französischer Meister !!!

Sie haben es geschafft! Mit einem 4-1 Erfolg am letzten Dienstag gegen die Mannschaft von Angers (16. Spieltag der ersten Französischen Liga / Pro A), haben die Spieler des As Pontoise Cergy sich den ersten Titel der Vereinsgeschichte zwei Tage vor Saisonende gesichert.

Nach einer erfolgreichen Saison 2013/2014, die mit dem Titel in der europäischen Champions League gekrönt wurde, war das primäre Ziel in dieser Saison der nationale Titel in der ersten französischen Liga.

Unangefochtener Spitzenreiter mit 6 Punkten Vorsprung vor der Mannschaft aus Chartres, dem Titelverteidiger und dreimaligem französischem Meister, reichte der Mannschaft aus Pontoise schon ein Unentschieden, um sich den Titel am 16. Spieltag vorzeitig zu sichern.

Bei einer 2-1 Führung zur Halbzeit der Begegnung, nachdem der junge Kristian Karlsson sein Team nach der Niederlage eines geschwächten Jian Jun Wang wieder auf Kurs brachte, konnte nun Marcos Freitas (Nummer 8 der Weltrangliste) alles klar machen. Der beste Spieler der diesjährigen Pro A ließ gegen den Japaner Kenji Matsudaira nichts mehr anbrennen und bescherte sich einen Tag vor seinem 27. Geburtstag mit einem 3-1 Sieg selbst sein vorzeitiges Geburtstaggeschenk.

Kurz darauf konnte das Team von Trainer Peter Franz seiner Freude freien Lauf lassen, denn mit dem 3. Spielgewinn wurde der erste Meistertitel der Vereinsgeschichte besiegelt.

Den 4:1 Gesamtsieg der Mannschaft aus Pontoise gegen eine weitere DONIC Mannschaft Vaillante Angers TT sicherte Kristian Karlsson gegen seinen Landsmann Jens Lundqvist im letzten Spiel des Abends.

Nachdem Pontoise in den letzten 6 Jahren 4x die Vize-Meisterschale errang (2009, 2010, 2013 und 2014), konnten sie sich endlich in der Saison 2014/2015 für ihre guten nationalen Leistungen belohnen. Mit dem Titel in der Champions League 2014 und den Französischen Meistertitel 2015, hat der Verein aus Pontoise einmal erneut unterstrichen, dass sie die unangefochtene Nummer 1 ihrer Region sind - mit der Unterstützung ihres Partners DONIC.

Nach dem European Champions League Triumph 2014 ein toller Abschied vom sympathischen, langjährigen Spielertrainer des Teams Peter Franz.



Herzlichen Glückwunsch, Zhou Yu!

Es hat nicht ganz gereicht. Am Morgen noch hatten DONIC-Star Zhou Yu und sein Partner Fan Zhendong mühelos das WM-Finale im Herren-Doppel erreicht. Gegen Koki Niwa/Kenta Matsudaira setzten sie ihre beeindruckende Siegesserie bei diesem Turnier fort; nach dem 4:0 (6,7,6,6)-Erfolg über die Japaner konnten die beiden chinesischen Stars sich sagen: Ins WM-Finale gestürmt mit nur einem Satzverlust – wann hat es das schon mal gegeben?

Doch im Endspiel waren ihre Landsleute Xu Xin/Zhang Jike diesmal zu gut. Nach vier ausgeglichenen Sätzen und 2:2-Zwischenstand behaupteten sich Weltmeister und Olympiasieger Zhang und sein Partner schließlich doch mit 4:2 (-12,7,9,-9,7,9). Dabei hatten Zhou Yu/Fan Zhendong im sechsten Durchgang eine beeindruckende Aufholjagd hingelegt: Mit 3:9 hatten sie zurückgelegen, bei 4:9 hatten ihre Gegner sehr früh das Time-out genommen, doch wurden dann zunehmend ratloser, als sich DONIC-Star Zhou und Fan Punkt für Punkt heran kämpften. Bei 8:9 schien es schon, als würde die Partie womöglich noch kippen, auch das 8:10 steckten Zhou und Fan gut weg, verkürzten prompt auf 9:10. Dann aber beendete ein Vorhandtopspin von Xu Xin all ihre Träume.

„Wir haben einige gute Chancen ausgelassen”, erklärte Fan Zhendong später kopfschüttelnd.
Für DONIC-Star Zhou Yu war dies dennoch ein Erfolg: Als chinesische Doppel-Meister von 2013 reisten er und Fan Zhendong an, als WM-Silbermedaillengwinner kehren sie heim.

Ausrüster DONIC gratuliert herzlich zu diesem Erfolg: Wir sind stolz auf dich, Zhou Yu!

Aus für Ovtcharov / Geraldo steht in Runde 3

Ovtcharov gegen Lee Sang Su, das ist mittlerweile ein Klassiker. Mit schöner Regelmäßigkeit läuft die Partie ähnlich ab: Der Südkoreaner geht in Führung, spielt sich phasenweise in einen Rausch, es sieht beängstigend aus – und dann kämpft sich DONIC-Star Dima mit Macht zurück. So war es auch diesmal, in der zweiten Hauptrunde der WM in Suzhou. Zumindest bis zum siebten Satz. Mit 0:2 hatte DONIC-Star Dima zurückgelegen, sich dann den Ausgleich erkämpft; er verlor den wichtigen fünften Satz, glich aber erneut aus – doch im siebten Durchgang zog Lee Sang Su auf und davon. Am Ende stand eine bittere 3:4-Niederlage für den mit Medaillenambitionen gestarteten Ovtcharov. „Er hat enorm stark gespielt, alle sieben Sätze. Er hat mich mit seinem hohen Niveau etwas überrascht, und ich hab’ etwas gebraucht, um mich darauf einzustellen”, erklärte Ovtcharov. Etwas verkrampft und nicht so leichtfüßig habe er agiert, „und wenn man immer Rückständen hinterherrennt, ist es nicht so leicht, sich freizuspielen.”

Dyjas kurz vor der Sensation

Fast hätte es außer dem Weltranglisten-Sechsten auch die Nummer sieben der Welt schon in der zweiten Runde erwischt. Jakob Dyjas brachte Timo Boll an den Rand einer Niederlage. Mit einer phantastischen Leistung spielte sich der 19-jährige DONIC-Star in die Herzen des Publikums, und viel fehlte nicht, dass er gegen Boll einen Entscheidungssatz erzwungen hätte. Mit 6:1 führte der Pole im sechsten Durchgang, hatte bis dahin auf alles eine Antwort und entschied die meisten der vielen langen Ballwechsel für sich. Dann jedoch wurde Boll stärker, kämpfte sich heran, und erst als Dyjas’ Führung auf 7:6 geschrumpft war, kam sein Time-out. „Vielleicht hätte ich es schon bei 6:4 nehmen sollen”, räumte er nach dem Spiel ein, „aber hinterher ist das leicht gesagt.”

Auch so hatte er noch seine Chancen, wehrte vier Matchbälle ab und musste sich am Ende der hochklassigen Partie doch mit 2:4 (-9,7,6,-5,-7,-13) geschlagen geben.
Polens Coach Mihail Diubanski attestierte seinem Schützling gar, das Spiel seines Lebens gemacht zu haben, und auch Timo Boll äußerte sich voller Respekt. „Es hat mich überrascht, wie stark er war. Ich habe keine einfachen Punkte bekommen, musste mir alles erarbeiten. Dieses Spiel hätte ich auf jeden Fall auch verlieren können.”

Dyjas zeigte sich nicht allzu unglücklich. „Das war mein erstes Match gegen Boll, und ich habe ziemlich gut gespielt, zumindest in den Ballwechseln. Ich bin die Nummer 127 der Welt, er die Nummer 7 – so enttäuscht bin ich da nicht.

Im Doppel gelang Dyjas sogar die Sensation. Gegen die an 1 gesetzten Taiwanesen Chiang Hung-Chieh/Huang Sheng-Sheng behauptete er sich mit Daniel Gorak gestern Abend überraschend mit 4:3. Die beiden Polen schieden erst im Achtelfinale gegen die Japaner Morizono/Oshima aus.

Geraldo gewinnt den Krimi
Auch DONIC-Star Joao Geraldo machte ein großes Spiel. Im Duell zweier junger Linkshänder musste er im Entscheidungssatz gegen Ho Kwan Kit (Hongkong) bei 8:8 einen Kantenball hinnehmen, wehrte drei Matchbälle ab, erarbeitete sich bei 11:11 selbst einen, fabrizierte dann aber einen Fehlaufschlag. Auch seinen zweiten Matchball konnte Geraldo nicht nutzen. Doch den dritten nutzte er zum 15:13, ließ einen Luftsprung folgen und wurde anschließend vom Publikum gefeiert. Ho Kwan Kit wird in der Weltrangliste immerhin 47 Plätze vor Geraldo geführt, doch ein so großes Kämpferherz kann das nicht stoppen.
In der dritten Runde spielt der junge Portugiese morgen gegen Vladimir Samsonov. Ganz gleich wie es ausgeht, der DONIC-Star zählt schon jetzt zu den Gewinnern dieser WM.

Sieg im Schnellverfahren für Gerassimenko / Für Ovtcharov ist alles gut

Die Sache ging ganz schnell. Binnen rund 30 Minuten brachte Kirill Gerassimenko sein erstes Einzel bei der WM in Suzhou über die Bühne, und der junge DONIC-Akteur beherrschte seinen Gegner, Linur Citaku aus dem Kosovo, dabei nach Belieben. Mit 4:0 (6,4,2,4) behauptete sich der Kasache souverän und erklärte danach selbstbewusst: „Naja, es war nur die erste Runde. Aber das war ziemlich einfach, es lief gut.”

Viel schwieriger wird es für den 18-Jährigen mit den flinken Beinen und der schnellen Vorhand wohl auch morgen nicht. Sein nächster Gegner, Muhamad Ahsraf Haiqal aus Malaysia, hat zwar ebenfalls gegen Citaku gewonnen, mit 4:3 aber nur denkbar knapp. Gerassimenko darf sich also Hoffnungen machen, ins Hauptfeld der besten 128 Spieler einzuziehen. 

Um so etwas muss sich DONIC-Star Dima Ovtcharov, bei dieser WM an Position sechs gesetzt, keine Gedanken mehr machen. Sein großes Ziel hier ist ein Medaillengewinn im Einzel, und mit Blick darauf war die Auslosung für den 26-Jährigen nicht gerade glücklich. Nach Setzung würde er im Viertelfinale ausgerechnet auf den Weltranglisten-Ersten Ma Long treffen, den einzigen chinesischen Star, gegen den Ovtcharov bislang noch nie gewonnen hat. 

„Im ersten Augenblick, in dem die Auslosung kommt, macht man sich natürlich immer Gedanken”, gibt Dima zu, „aber davon habe ich schnell Abstand genommen. Ich darf nicht so viel über den Gegner nachdenken, sondern muss mich auf mich selbst konzentrieren. Wenn ich gut spiele, kann ich weit kommen. Wenn nicht, kann das hier auch ganz schnell vorbei sein.” 

Nun, seit sechs Jahren hat sich Ovtcharov bei Weltmeisterschaften als beständig und zuverlässig erwiesen. Seit 2009 erreichte er immer mindestens das Einzel-Achtelfinale, doch diesmal soll es mehr werden. Leicht ist sein Los allerdings schon in den ersten Runden nicht. Einen Sieg gegen einen Qualifikanten in Runde eins vorausgesetzt, trifft er in der zweiten Runde auf Lee Sang Su aus Südkorea, danach auf den talentierten Taiwanesen Huang Sheng Sheng oder den Kämpfer Omar Assar (Ägypten), und unter den besten 16 würde Tang Peng (Hongkong) oder Robert Gardos (Österreich) warten. Das sind mindestens unbequeme, überwiegend aber auch sehr starke Gegner, die er bis zu einem möglichen Viertelfinal-Duell mit Ma Long aus dem Weg räumen muss. Doch DONIC-Star Dima gibt sich gewohnt optimistisch. Er fühle sich wohl in Suzhou, das alles erinnere ihn von den Bedingungen her an die Olympischen Spiele in London, wo er bekanntlich Bronze gewann. Und nach der nachmittäglichen Trainingseinheit mit Timo Boll, die die beiden mit einem kurzen Match beendeten, verkündete Ovtcharov strahlend: „Grad’ hab’ ich 2:1 gegen Timo gewonnen. Es muss also alles gut sein.”


Bronze im Einzel für Dimitrij Ovtcharov, Silber für Kirill Skachkov im Doppel an der Seite von Alexey Smirnov: Das ist die Ausbeute der DONIC-Stars bei diesen German Open. Für Ovtcharov reichte es gegen Ma Long zwar erneut nicht ganz, doch DONIC-Star Dima zeigte sich nach seiner 2:4-Niederlage erstaunlich zufrieden. „Ich glaube, ich war der erste Spieler hier, der Ma Long Paroli geboten hat”, erklärte der 26-Jährige, „er hat seit einiger Zeit alles sehr hoch gewonnen.” Nicht so gegen Ovtcharov: Der Deutsche ging dank einer starken Leistung mit 2:0 in Führung, überraschte Ma Long dabei immer wieder auch mit starken Vorhand-Flipps, konnte letztlich aber doch nicht alle Chancen nutzen.

„Wenn man verloren hat, ist man natürlich nie ganz zufrieden”, räumte Dima zwar nach der Partie ein, bewertete das Spiel und seine eigene Leistung aber doch positiv: „Ich denke, man hat hier gesehen, dass ich bei weitem nicht mehr so viele Schwächen habe wie früher. Ich kann das Spiel über dem Tisch offen gestalten.”

Das bewies Ovtcharov in Bremen eindrucksvoll. Dass es am Ende trotzdem nicht zum ersten Sieg gegen Ma Long für ihn reichte, nahm er recht gelassen. „Ich werde meine Lehren aus diesem Spiel ziehen”, sagte er und kündigte an: „Bis zur WM kann ich noch ’ne Schippe drauflegen.”

Auch Kirill Skachkov darf zufrieden sein. Zwar gab’s für ihn und Alexey Smirnov nach einem 1:3 im Finale gegen Timo Boll und Patrick Franziska nur Silber, doch nach langer Verletzungspause war dies für ihn ein weiterer Schritt nach vorn.

Den Titel im Herren-Einzel sicherte sich Ma Long durch ein 4:3 über Zhang Jike. Der Weltmeister und Olympiasieger Zhang Jike hatte bereits mit 3:1 nach Sätzen geführt und hatte auch im sechsten Durchgang einen Matchball, doch Ma Long ist derzeit kaum aufzuhalten.

Für die Individual-WM, die in fünf Wochen im südchinesischen Suzhou beginnt, hat sich Dima Ovtcharov ein hohes Ziel gesteckt. Der DONIC-Star will seine erste Einzel-Medaille gewinnen, und die German Open waren mit Blick darauf für ihn kein Dämpfer, sondern eine Ermutigung. „Es sind bei weitem nicht alle Chinesen so stark wie Ma Long”, sagt Dima.

 

Herzlich willkommen, Zhou Yu


Am Rande der German Open traf DONIC eine Vereinbarung mit einem der besten Spieler der Welt – eine Partnerschaft, von der beide Seiten profitieren dürften. Zhou Yu, aktuelles Mitglied des chinesischen Nationalkaders, unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag beim Ausrüster DONIC. Damit hat der 23-jährige Linkshänder künftig einen starken und verlässlichen Partner an der Seite, der ihm helfen kann, seine Karriere weiter voranzubringen. Die deutsche Traditionsmarke hingegen hat einen Werbepartner gewonnen, der besonders auf dem chinesischen Markt Aufmerksamkeit erregt. Und das schon seit einer ganzen Weile.

Vor rund zweieinhalb Jahren hatte Zhou Yu erstmals bei den chinesischen Nationalmeisterschaften für Aufsehen gesorgt. Als Ungesetzter gewann er 2012 den Titel, nach Siegen über Zhang Chao, Li Ping, Ma Lin, Yan An, Zhang Jike und Fang Bo, die er allesamt mit 4:1 oder 4:2 bezwang. Sein Debüt auf der World Tour endete im selben Jahr mit einer denkbar knappen 3:4-Finalniederlage gegen Xu Xin. Der lange Penholderspieler ist mittlerweile zur Nummer eins der Welt aufgestiegen, um Zhou Yu hingegen ist es ein wenig stiller geworden. Bei den German Open in Bremen zeigte er auch nicht seine beste Leistung: Nach 3:1-Führung unterlag er in der Qualifikation noch dem Franzosen Adrien Mattenet. Da kommt ein neuer Ausrüster für den ehrgeizigen Linkshänder gerade zur rechten Zeit.

Zhou Yu liegt hinter den vier chinesischen Topstars Xu Xin, Zhang Jike, Ma Long und Fan Zhendong in Lauerstellung. Ebenso wie seine Altersgenossen Yan An und Fang Bo hofft er, in die Phalanx an der Spitze vordringen zu können. Und er ist jemand, der nicht schnell aufgibt. Vom früheren Ex-Weltmeister Wang Tao wurde er einst als förderungswürdiges Talent entdeckt und besonders wegen seiner Bissigkeit sehr geschätzt.

Zhous Paradeschlag, der Rückhand-Topspin, kam zwar zuletzt nicht mehr so sicher wie gewohnt. Doch nun hat er einen starken Partner an seiner Seite, der ihm helfen wird, das Material optimal auf sein Spielsystem abzustimmen: DONIC.

Der weite Weg ins Hauptfeld


Die Qualifikation der German Open ist beendet, und sie war gnadenlos hart. Zwei Tage haben die 16 erfolgreichen Kandidaten gebraucht, sich einen Platz unter den besten 32 im Hauptfeld zu sichern, und eine ganze Reihe Weltklassespieler sind in der Qualifikation auf der Strecke geblieben. Unter den Glücklichen, die den weiten Weg erfolgreich zurückgelegt haben, sind auch drei DONIC-Stars: Japans Abwehr-Ass Masato Shiono, der junge Pole Jakob Dyjas und Kirill Skachkov aus Russland.

Was das für eine Leistung ist, verdeutlicht ein Blick auf die Liste derer, die ausgeschieden sind. Der Koreaner Kim Min Seok unterlag dem jungen schwedischen Aufsteiger Anton Kälberg mit 3:4, den Singapur-Chinesen Yang Zi erwischte es mit 0:4 gegen Chen Diogo (Portugal), und der Chinese Zhou Yu verlor nach 3:1-Führung noch gegen den wie entfesselt aufspielenden Franzosen Adrien Mattenet. Der Japaner Kenji Matsudaira kämpfte in einem der besten Spiele des Tages DONIC-Star Wang Xi mit 4:2 nieder, Romain Lorenz (Frankreich) überraschte mit einem 4:1 über Adrian Crisan. Und Jon Persson überrollte den deutlich höher eingeschätzten Kroaten Andrej Gacina mit 4:1. Überraschungen gab es also eine ganze Reihe – auch durch eines der größten Talente der jungen europäischen Generation: DONIC-Nachwuchsstar Jakob Dyjas sorgte mit einem 4:2 (-8,12,10,13,-9,8) gegen Chan Kazuhiro für einen Paukenschlag.

 


Der in China geborene routinierte Penholderspieler Chan Kazuhiro ist für seine Cleverness bekannt, wenn ausgerechnet ein Teenager wie Dyjas gegen ihn gewinnt, ist das schon bemerkenswert. Und der junge Pole bewies auch noch Kampfgeist und Nervenstärke, denn eine Runde später machte er aus einem 1:3-Rückstand gegen Hunor Szocs (Rumänien) noch einen 4:3 (-6,5,-10,-5,9,9,6)-Erfolg.

Masato Shiono behauptete sich schon gegen Thomas Keinath mit 4:1 sicher, ließ ein überdeutliches 4:0 gegen Alexey Liventsov folgen, und führte dann den Brasilianer Gustavo Tsuboi beim 4:0 (5,6,4,7) regelrecht vor. In dieser Form ist der Japaner für alle bei diesem Turnier gefährlich.

Kirill Skachkov, nach längerer Verletzungspause und anschließender Durststrecke zuletzt schon verbessert, zeigt weiter aufsteigende Form. Erst ein 4:1 gegen Khalid Assar (Ägypten), dann, nach 1:3-Rückstand, ein 4:3 (-6,3,-7,-5,4,11,7) gegen Ovidiu Ionescu, und schließlich noch ein 4:2 gegen Chen Diogo. Skachkovs Lohn ist ein Platz im Hauptfeld, ebenso wie der für Shiono und Dyjas.

Dort warten morgen noch zwei weitere DONIC-Stars: Dimitrij Ovtcharov und Patrick Baum. Beide haben allerdings eine schwere Auslosung. Sollten sie die erste Runde überstehen, so bekommt es Baum schon im Achtelfinale mit Timo Boll zu tun, und Ovtcharov trifft auf den Portugiesen Tiago Apolonia.

Doch so weit muss man in diesem mit Weltklassespielern gespickten Feld erst mal kommen. Schon unter den 16 Qualifikanten gibt es brandgefährliche Gegner – allen voran ist da der junge Chinese Liang Jingkun, aber auch Jung Young Sik (Südkorea), die Deutschen Steffen Mengel, Ruwen Filus, Bastian Steger und Patrick Franziska – und drei DONIC-Stars…

 DONIC Spike P1

• Mittelharte Schwammunterlage
• Elastische Gummimischung für die Noppen
• Extrem viel Unterschnitt
• Für klassisches Abwehrspiel geeignet
• Gute Offensivmöglichkeiten
 
Der Spike P1 ist ein klassischer Defensiv-Noppenbelag für den ambitionierten und technisch versierten Abwehrspieler. Große Variationsmöglichkeiten und enorm starke Unterschnittbälle sind dank der geriffelten Noppenoberfläche garantiert. Selbst mit einer geringen Schwammstärke sind starke Schnittwechsel und ein rotationsreiches Abwehrspiel möglich. Der Belag wurde in enger Zusammenarbeit mit Wang Xi, Spitzenspieler des TTC Fulda-Maberzell und einer der weltbesten Abwehrspieler, entwickelt.

Schwamm: OX, 0,3 – 0,6, 1,0 – 1,3 • Schwamm-Härte: medium • Oberfläche: lange Noppen
Art-nr.: 000278






 

DONIC Spike P2

• Einzigartige, weiche Schwammunterlage
• Spezielle Struktur der Noppenoberfläche
• Besonders hohe Kontrolle
• Gut für Verteidigung und Schnittbälle über dem Tisch
• Bestens für modernes Abwehrspiel geeignet
• Unterstützt den Block von Topspinbällen am Tisch

Der Langnoppenbelag Spike P2 verdankt seine unverwechselbaren Spieleigenschaften der Kombination seiner einzigartigen, extrem weichen Schwammunterlage mit einer speziell entwickelten Langnoppenoberfläche. Die weiche Schwammunterlage des Spike P2 erhöht die Kontrolle, sowohl bei Schnittbällen über dem Tisch als auch bei überraschenden Angriffs- und Störbällen. Alle Schläge, die der moderne Verteidiger für sein Spiel benötigt, sind dank der speziellen Noppenstruktur besonders effektiv zu spielen. Dieser neue Spitzenbelag wurde von Masato Shiono, einem der weltbesten Verteidigungsspieler aus Japan, mitentwickelt und perfektioniert

Schwamm: OX, 0,3 – 0,6, 1,0 – 1,3 • Schwamm-Härte: medium • Oberfläche: lange Noppen
Art-nr.: 000279

 Energis 2015

Die Besetzung ist vom Allerfeinsten. Drei Einzel-Weltmeister (Jan-Ove Waldner, Jörgen Persson und Werner Schlager), Rekord-Europameister Timo Boll, der amtierende Europameister Dimitrij Ovtcharov, drei der weltbesten Abwehrspieler (Wang Xi, Masato Shiono und Chen Weixing), und der russische Nationalspieler Kirill Skachkov – kein Wunder, dass das Energis Masters auch in diesem Jahr ein Renner ist. Das schon traditionsreiche Turnier findet zum vierten Mal in Folge  in St. Wendel statt, nach zuvor sieben Austragungen in Saarbrücken. Und Timo Boll hat an die Sportstadt St. Wendel nur gute Erinnerungen, denn die letzten drei Auflagen des Energis Masters gewann der Superstar, zuletzt gegen seinen Freund Dima Ovtcharov.

Neu ist, dass es diesmal nicht nur ein Turnier geben wird, sondern zwei. Nach dem 11. Energie Masters, das am 31. Januar (ab 11 Uhr) stattfindet, geht es für fast alle Stars aus diesem Tross weiter nach Worms, wo am 1. Februar (ebenfalls ab 11 Uhr) eine Anschlussveranstaltung stattfindet, die, ebenso wie das Energis Masters in den letzten Jahren immer, jetzt schon praktisch ausverkauft ist.

Mit Ovtcharov, Waldner, Persson, Wang Xi, Shiono und Skachkov haben für St. Wendel gleich sechs DONIC-Stars gemeldet. Zwar wird aus der derzeitigen Meldeliste von zehn Startern für das Energis Masters noch ein Akteur herausfallen (gespielt wird in St. Wendel in drei Dreiergruppen, aus denen jeweils der Sieger das Halbfinale erreicht, dazu kommt der beste Gruppenzweite), doch in Worms kommen auch noch die drei DONIC-Jungstars Jakob Dyjas, Joao Geraldo und Samuel Walker hinzu – plus Altmeister Steffen Fetzner. Der Doppel-Weltmeister von 1989 berichtet, dass sich für beide Veranstaltungen auch das Fernsehen angekündigt hat. „Der Saarländische Rundfunk wird übertragen, und der SWR macht auch einen Bericht”, erklärt Fetzner, der zudem in der Sendung „Flutlicht” Studiogast sein wird.

Nicht nur für Ausrüster DONIC, der erneut das Equipment stellt, von Tischen über Netze bis hin zu den Bällen, ist das eine große Sache. Auch für DONIC-Star Dima Ovtcharov, der die letzten beiden Endspiele beim Energis Masters jeweils gegen Timo Boll verlor und nun Revanche will. Ovtcharov hat die 5.000 Euro Preisgeld in St. Wendel fest im Blick – und am Abend des 31. Januar vielleicht auch den Pokal in der Hand.