Dima ist wieder da

Eindrucksvoller hätte sich DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov nicht zurückmelden können. Drei Wochen musste er wegen Rückenproblemen pausieren, zeigte dann bei den Kuwait Open auf Anhieb schon wieder eine gute Leistung – er unterlag dort erst dem späteren Sieger, Zhang Jike, mit 3:4 – und bei den Katar Open ließ Dima nun einen Paukenschlag folgen: Mit einer absoluten Weltklasse-Leistung bezwang er Olympiasieger Zhang Jike und sicherte sich so Platz drei bei dem mit Topstars gespickten Event.

Am Ende gab es auch noch Komplimente vom Sieger. Dimitrij Ovtcharov habe sich hier in starker Form präsentiert, wie er schon bei seinem Sieg über Zhang Jike unterstrichen habe, erklärte Weltmeister Ma Long. Der Weltranglistenerste, der Ovtcharov Siegeszug im Halbfinale der Katar Open stoppte, sicherte sich anschließend durch ein 4:1 im Finale über seinen Landsmann Fan Zhendong auch bei diesem World Tour-Turnier den Titel. Nichts und niemand scheint ihn derzeit stoppen zu können, nicht mal der groß aufspielende DONIC-Star Dima, der im Viertelfinale Olympiasieger Zhang Jike mit 4:1 ausgeschaltet hatte. Auch gegen Ma Long machte Dima eine gute Partie, muss aber trotzdem noch auf seinen ersten Sieg über den Weltmeister warten.

Für die Leistung von Europameister Ovtcharov fand Ma Long lobende Worte: „Unsere Partie war ein Match auf hohem Niveau. Wir haben beide gut gespielt, und nachdem ich meine 7:3-Führung im ersten Satz nicht genutzt habe, war er sofort da und hat seine Chance genutzt.”

Nach seinem Sieg über Zhang Jike, gegen den er noch wenige Tage zuvor bei den Kuwait Open denkbar knapp mit 3:4 verloren hatte, sah man einen gut gelaunten und sehr selbstbewussten Dima Ovtcharov. „Ich habe besser gespielt als letzte Woche bei meiner Niederlage gegen ihn; ich glaube wirklich, dass ich ihn schlagen kann und dass er Respekt vor mir hat.” In dieser Form, verkündete Dima, könne er es mit jedem aufnehmen. „Wenn mein Gegner heute im Viertelfinale Xu Xin oder Fan Zhendong gewesen wäre, dann hätte ich auch eine wirklich große Siegchance gehabt.”

Ma Long erwähnte er wohlweislich nicht. Der Weltranglistenerste ist nicht nur eine Klasse für sich, er ist auch der weltweit einzige Spieler, gegen den Ovtcharov noch nie gewonnen hat.

Mit seinem Auftritt in Katar war der Europameister dennoch hochzufrieden. Verständlicherweise. „Ich habe selbst nicht geglaubt, dass ich nach meiner Zwangspause schon wieder eine solche Leistung abrufen kann”, offenbarte er. Manchmal sei eine Trainingspause aber offenbar gar nicht so schlecht.

Schon in den Runden zuvor hatte er seine glänzende Verfassung in Katar unter Beweis gestellt. Ein 4:2 zum Auftakt gegen den Japaner Kenta Matsudaira, anschließend im Duell zweier DONIC-Stars ein glattes 4:0 über Jakob Dyjas: Dimitrij Ovtcharov ließ keinen Zweifel daran, dass er wieder da ist.

Der Sieg über Dyjas ist dabei deutlich höher zu bewerten, als es auf den ersten Blick scheint, denn der junge Pole hatte bei diesem Turnier bis dahin schon zwei Favoriten gestürzt. Nach einem sicheren Sieg über den Türken Gencay Menge hatte Dyjas durch einen überraschenden 4:1-Erfolg über Steffen Mengel den Sprung ins Hauptfeld geschafft, wo er auch noch den Japaner Koki Niwa ausschaltete, die Nummer 12 der Welt. Das 4:2 über Niwa nach 0:2-Rückstand war einer der spektakulärsten Erfolge in Dyjas’ Laufbahn, doch der Sieger gab sich anschließend ganz cool und abgeklärt: „Am Anfang des Spiels war ich noch nicht richtig da, meine Rückhand hat nicht funktioniert, und ich hatte keinen Rhythmus. Aber mit fortschreitender Spieldauer wurde das immer besser, und ich habe mich auch nach den ersten zwei, drei Schlägen im Ballwechsel wohl gefühlt”, kommentierte er.

In der Qualifikation hatte noch ein weiterer junger DONIC-Akteur für einen Paukenschlag gesorgt: Kirill Gerassimenko aus Kasachstan schaltete den in der Qualifikation an eins gesetzten Japaner Yuya Oshima aus. Gerassimenko, die Nummer 242 der Welt, schlägt Oshima, die Nummer 21 – DONIC macht’s möglich.

Die Resultate der DONIC-Stars in Katar

Qualifikation, 1. Runde

Kirill Gerassimenko KAZ – Yuya Oshima JPN 4:3 (-3,8,7,8,-9,-8,12)

Jakub Dyjas POL – Gencay Menge TUR 4:0 (9,7,7,6)

Qualifikation, 2. Runde

Kirill Gerassimenko HKG – Ho Kwan Kit HKG 2:4 (-6,7,-6,-7,8,-6)

Jakub Dyjas POL – Steffen Mengel GER 4:1 (9,12,-8,7,8)

1. Runde

Jakub Dyjas POL – Koki Niwa JPN 4:2 (-8,-8,9,8,3,11)

Dimitrij Ovtcharov GER – Kenta Matsudaira JPN 4:2 (12,-10,9,5,-9,1)

Achtelfinale

Dimitrij Ovtcharov GER – Jakub Dyjas POL 4:0 (3,7,9,7)

Viertelfinale

Dimitrij Ovtcharov GER – Zhang Jike CHN 4:1 (-5,7,6,7,10)

Halbfinale

Dimitrij Ovtcharov GER – Ma Long CHN 1:4 (9,-6,-7,-4,-7)


ETTU Präsident und Generalsekretär besuchen DONIC in Völklingen (Germany)

Bei einem kurzen Besuch des ETTU Präsidenten Ronald KRAMER und dem Generalsekretär Richard SCRUTON in der DONIC Zentrale in Völklingen, hat DONIC Geschäftsführer Frank SCHREINER  den offiziellen Ball Sponsor-Vertrag für die Tischtennis- Europameisterschaften 2016 – 2019 unterzeichnet. Der NITTAKU Premium 40+ Ball wird damit der offizielle EM Ball der kommenden 4 Jahre.

Bei dem Besuch gab es einen offenen Austausch über die momentane und zukünftige Situation des Tischtennis in Europa und in der Welt, gefolgt von einem kurzem Rundgang im Gebäude.

Präsident KRAMER erklärte: „Dieser Besuch bei DONIC ist Ausdruck unserer Überzeugung, dass wir mit allen Interessengruppen unseres Sports kommunizieren und diskutieren müssen.

Wir brauchen die gegenseitige Fachkompetenz und Erfahrung für die Entwicklung des Tischtennis. Selbstverständlich ist die Meinung unserer Sponsoren und kommerziellen Partner von großem Wert für die Zukunft unseres Sports“.


Die DONIC-Teams steuern auf Erfolgskurs

Die Champions League ist in diesem Jahr spannend wie lange nicht. Nach den Halbfinal-Hinspielen scheint sich eine Überraschung anzubahnen, doch eines steht schon jetzt fest: Ein DONIC-Team wird das Endspiel erreichen. Denn sowohl AS Pontoise Cergy als auch Fakel Gazprom Orenburg werden schon lange vom deutschen Traditionsunternehmen DONIC ausgerüstet. Die Franzosen haben sich mit dem überraschenden 3:1-Hinspielerfolg vor eigenem Publikum eine gute Ausgangsbasis verschafft, dabei allerdings auch davon profitiert, dass Europameister Dimitrij Ovtcharov nach seiner Pause wegen Rückenproblemen noch nicht wieder voll auf der Höhe war. DONIC-Star Dima verlor seine beiden Einzel gegen Kristian Karlsson und Marcos Freitas, den dritten Punkt für Pontoise steuerte Tristan Flore mit einem denkbar knappen 3:2-Erfolg (11:9 im Entscheidungssatz) über Alexey Smirnov bei. Im Rückspiel am 1. April steht Orenburg damit unter beträchtlichem Druck. Europas bester Verein der letzten Jahre hat mehr als einmal bewiesen, damit gut umgehen zu können – 2012, 2013 und 2015 hat der russische Meister die Champions League gewonnen. In 2014 allerdings musste Orenburg einem Überraschungssieger gratulieren, der damals das Final-Hinspiel daheim mit 3:1 gewonnen hatte und dann trotz einer 1:3-Niederlage im Rückspiel aufgrund besserer Sätze die Trophäe gewann. Der Name dieses Klubs: AS Pontoise Cergy.

Im ETTU-Cup stehen sogar gleich drei DONIC-Klubs im Halbfinale. Werder Bremen hat sich durch einen 3:1-Erfolg bei Vaillante Sports Angers TT eine sehr gute Ausgangsbasis für den Finaleinzug verschafft, was die Norddeutschen vor allem zwei Einzelerfolgen von Bastian Steger (gegen Jens Lundquist und Jon Persson) zu verdanken) hatten. Den dritten Zähler für die Gäste steuerte Krill Skachkov gegen Christophe Legout bei.

Das dritte DONIC-Team im Halbfinale dieses Wettbewerbs, Weinviertel Niederösterreich, unterlag bei Istres Tennis de Table mit 2:3, hat aber damit durchaus noch gute Chancen auf ein Weiterkommen. In Frankreich punktete nur der chinesische Abwehrspieler Hou Yingchao für die Niederösterreicher; er bezwang Benjamin Brossier und Omar Assar deutlich. Stefan Fegerl blieb gegen diese beiden überraschend erfolglos, und dem Rekonvaleszenten Daniel Habesohn gelang gegen Paul Gauzy noch nicht mal ein Satzgewinn. Das freilich können die Österreicher auch besser, und wenn es ihnen im Rückspiel am 1. April gelingen sollte, dies zu beweisen, käme es zu einem Finale zwischen zwei DONIC-Teams.

Das ist auch in der Bundesliga noch möglich, denn dort haben sich mit dem TTC Fulda-Maberzell und den TTF Ochsenhausen bereits jetzt zwei DONIC-Teams für die Play-offs qualifiziert. Wer im Halbfinale gegen wen spielen wird, steht allerdings noch nicht fest – erst muss noch der letzte Spieltag am Ostermontag (28. März) absolviert werden. Derzeit liegen Ochsenhausen und Fulda sogar auf den Plätzen 1 und 2 – punktgleich und nur durch die um einen Zähler bessere Spieldifferenz der Ochsenhausener getrennt. Die haben allerdings am letzten Spieltag gegen Grenzau zumindest nach Papierform eine deutlich schwierigere Aufgabe vor sich als Fulda, das zum Vorletzten Hagen reist.

Spannender als die Entscheidung, wer als Erster oder Zweiter in die Play-offs startet, scheint hier eine andere Frage: Schafft es Rekordmeister Düsseldorf noch, sich für die Endrunde zu qualifizieren? Dazu bräuchte der Titelverteidiger schon Schützenhilfe, und wahrscheinlich ist das nicht. Realistisch scheint vielmehr, dass außer den DONIC-Teams Ochsenhausen und Fulda sowie den ebenfalls bereits qualifizierten punktgleichen Saarbrückern erstmals Bergneustadt das Rennen macht. Die Play-offs ohne Düsseldorf, das wäre ein Novum und würde den vier Halbfinalisten eine riesige Chance eröffnen. Denn seit 2008 haben mit einer Ausnahme immer nur die Düsseldorfer die Meisterschaft gewonnen, sieben von acht Mal, unterbrochen nur 2013 von Werder Bremen – einem DONIC-Team.

Dimas Machtdemonstration

Als Titelverteidiger reiste er an, als erneuter Titelgewinner reiste er ab. DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov hat beim Europe Top 16 im portugiesischen Gondomar eindrucksvoll unterstrichen, dass er in Europa zurzeit eine Klasse für sich darstellt. Im Endspiel behauptete er sich gegen Lokalmatador Joao Monteiro mit 4:2 (6,5,8,-8,-11,7) sicher und nahm damit erfolgreich Revanche für die einzige Niederlage, die er im gesamten Turnierverlauf erlitten hatte: In der Gruppe hatte Monteiro Ovtcharov überraschend mit 3:2 besiegt.

Doch der Reihe nach. In seiner Qualifikationsgruppe erwischte DONIC-Star Dima einen glänzenden Start: Den stark aufspielenden jungen Franzosen Simon Gauzy dominierte er mit 3:0 (8,4,12) beeindruckend sicher, und anschließend ließ er gegen Panagiotis Gionis eine Demonstration folgen, wie man gegen Abwehr spielt. Der griechische Verteidiger war den mit enormer Wucht und Durchschlagskraft gezogenen Bällen des Europameisters in keiner Phase gewachsen; am Ende hieß es auch hier 3:0 (6,4,7) für Ovtcharov.

Im letzten Gruppenspiel allerdings schlichen sich ein paar Fehler ins Spiel des Titelverteidigers, und Monteiro, getragen vom Publikum, gelang mit 3:2 (7,8,-9,-9,9) die Überraschung. Was am Ende den Unterschied ausmachte, dass Ovtcharov im Finale gegen denselben Gegner so sicher Herr der Lage war?

„Man kann ein Gruppenspiel, noch dazu eines, vor dem ich schon sicher weiter war, nicht mit einem Finale vergleichen”, erklärte Dima, „Aber ich muss auch sagen, dass Joao hat mich schon überrascht hat. Er hat auf sehr hohem Niveau und extrem aggressiv gespielt.”

Letztlich half das Ovtcharov sogar. „So war ich natürlich gewarnt”, erklärte er, „ich habe unser Gruppenspiel sehr sorgfältig analysiert und mich gut auf das Finale vorbereitet. Und ich denke: Das war mein bestes Spiel bei diesem Turnier.”

In der Tat: Das 4:0 (6,7,9,2) gegen Monteiros Landsmann Tiago Apolonia war schon stark, beim 4:3 (-12,9,5,-9,-2,8,8) gegen den Schweden Kristian Karlsson wurde es aber bedrohlich eng für den Favoriten, der bereits mit 2:3 nach Sätzen und 3:6 im sechsten Durchgang zurückgelegen hatte.

Doch dann das Finale: Drei Sätze lang spielte DONIC-Star Dima so drückend überlegen, dass Monteiro nicht den Hauch einer Chance hatte. Traumwandlerisch sicher zog und schoss Ovtcharov, dem nun fast alles gelang. Im vierten Durchgang allerdings entschied der Portugiese einige hochklassige Ballwechsel für sich und verkürzte auf 1:3. „Im fünften Satz hatte ich mehrere Matchbälle, die ich nicht nutzen konnte”, erklärte Ovtcharov rückblickend. Andere Spieler würden in solch einer Situation sicherlich nervös, nicht aber DONIC-Star Dima. Verunsichert habe ihn das nicht. „Ich habe immer an mich geglaubt”, versicherte der Sieger – und das sah man seinem Spiel auch an.

„Das ist jetzt in den letzten drei Jahren der fünfte von sechs möglichen Titelgewinnen bei den wichtigsten Turnieren Europas”, verkündete Ovtcharov stolz, dementsprechend groß sei in solchen Spielen dann auch sein Selbstvertrauen.

Gewinner der European Games in Baku 2015, Europameister 2013 und 2015, Europe Top 16-Gewinner 2015 und 2016 – Dimitrij Ovtcharov beherrscht das Geschehen auf dem Alten Kontinent in imponierender Manier. So verließ der sonst stets selbstkritische 27-Jährige den Ort seines erneuten Triumphes denn auch ausnahmsweise rundum zufrieden. Mit Blick auf seine Erfolgsbilanz erklärte er: „Ich denke, die Ergebnisse sprechen für sich. Ich habe an allen drei Tagen hier in Portugal sehr gut gespielt und ein hochklassiges Finale




Dima steht im Viertelfinale

Das war ein ganz starker Auftritt: Mit einem souveränen 4:0 (5,8,6,11)-Erfolg über Tang Peng (Hongkong) ist DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov ins Viertelfinale der German Open in Berlin eingezogen, wo er heute Abend auf Chuang Chih-Yuan trifft. An die bisherigen Begegnungen mit dem Taiwanesen hat der Europameister viele gute Erinnerungen: Fast immer waren es äußerst hochklassige und sehr spannende Spiele, fast immer gingen die Partien sehr knapp aus – und fast immer hieß der Sieger Ovtcharov. So auch zuletzt bei den World Tour Grand Finals 2014, wo sich der Deutsche im Viertelfinale mit 4:3 behauptete, so aber auch unter anderem im Kampf um Bronze bei den Olympischen Spielen 2012 in London.

Chuang Chih-Yuan präsentierte sich in Berlin allerdings bislang in glänzender Verfassung. Er geht mit der Empfehlung in diese Partie, im Achtelfinale den Chinesen Yan An mit 4:2 ausgeschaltet zu haben.

Für Li Ping sind die German Open derweil beendet. Der für Katar startende gebürtige Chinese unterlag im Achtelfinale Vladimir Samsonov mit 1:4, darf aber mit seiner Leistung und seinem Abschneiden bei diesem enorm hochkarätig besetzten Turnier ebenso zufrieden sein wie DONIC-Nachwuchsstar Joao Geraldo, der dem Japaner Yuto Muramatsu im Finale des U21-Wettbewerbs mit 0:3 unterlag.

Das Shootout der Stars beginnt

Die Bühne ist bereits, die Auslosung steht, das Fest kann beginnen. Morgen starten die German Open, deren zweitägige Qualifikation heute zu Ende ging, neu: In der 1. Hauptrunde treffen die 16 glücklichen Akteure, die die harte Qualifikation überstanden haben, auf die 16 Gesetzten. In beiden Gruppen findet sich auch ein DONIC-Star: Li Ping hat durch imponierende Erfolge über Liam Pitchford und Bastian Steger den Sprung ins Hauptfeld geschafft, wo er Young Jung Sik (Südkorea) herausfordern wird, und Dimitrij Ovtcharov bekommt es mit dem Ägypter Omar Assar zu tun – wie DONIC-Star Dima ein leidenschaftlicher Kämpfer. Assar schaltete auf dem Weg ins Hauptfeld zwei gebürtige Chinesen aus: Zhai Yujia, der für Dänemark startet (4:3) und Eugene Wang (Kanada/4:1). Danach bezwang er auch noch den Inder Harmeet Desai mit 4:1, und das dürfte Ovtcharov Warnung genug sein, denn eben dieser Desai hat in der Qualifikation Kalinikos Kreanga und DONIC-Star Patrick Baum geschlagen.

Qualifikant Li Ping darf man gegen Young Jung Sik zumindest Außenseiterchancen einräumen. Li Pings 4:2 über Pitchford war schon beeindruckend, sein 4:3-Erfolg gegen Bastian Steger dann noch mehr. Denn da hatte der für Katar startende gebürtige Chinese bereits mit 3:0 nach Sätzen geführt, mit spielerischer Leichtigkeit (4,5,3), dann den vierten Durchgang knapp verloren (-9) – und in der Folge drohte ihm gar die ganze Partie noch aus der Hand zu gleiten. Steger glich auf 3:3 aus, doch im entscheidenden Moment bewies Li Ping einen guten Kopf und düpierte den Deutschen ausgerechnet mit dessen Spezialschlag, dem Rückhand-Topspin.

Für die jungen DONIC-Stars Samuel Walker, Joao Geraldo und Jakob Dyjas hat es zum Einzug ins Hauptfeld noch nicht gereicht. Der Portugiese Geraldo unterlag Abwehrspieler Panagiotis Gionis mit 1:4, Walker schied mit 0:4 gegen den Russen Skachkov aus, und Dyjas behauptete sich zwar gegen den Rumänen Hunor Szocs mit 4:3, musste dann allerdings im entscheidenden Spiel um einen Platz im Hauptfeld die Überlegenheit des Japaners Kaii Yoshida anerkennen. Dyjas und Geraldo sind aber im U21-Wettbewerb noch dabei und stehen hier mittlerweile im Achtelfinale. In den letzten Spielen dieses Tages gab’s für den Polen Dyjas ein 3:1 gegen Konstantin Chernov (Russland), und Geraldo bezwang Martin Allegro (Belgien) mit 3:2.

Morgen aber gehört die große Bühne nicht ihnen, sondern DONIC-Star Dima Ovtcharov, der um 16:10 gegen Omar Assar antritt. Li Pings Partie gegen Young Jung Sik folgt um 18:40 Uhr. Das Shootout der Stars beginnt – und DONIC berichtet an dieser Stelle weiter.

Dima gegen China und den Rest der Welt

Was für eine Besetzung: Bei den German Open, die am 27. Januar in Berlin beginnen, könnte das Teilnehmerfeld nicht stärker sein! Die ersten 16 der Weltrangliste sind alle am Start: Weltmeister Ma Long, Olympiasieger Zhang Jike, Chinas Topstars Fan Zhendong, Xu Xin und Fang Bo, dazu Japans Superstar Jun Mizutani, Portugals Held Marcos Freitas, der weltbeste Abwehrspieler Joo Se Hyuk, Vladimir Samsonov, die stärksten Spieler Taiwans und Hongkongs, Rekord-Europameister Timo Boll – und natürlich auch Dimitrij Ovtcharov. Der 27-Jährige wird in diesem Pulk geballter Klasse hart zu kämpfen haben, um an seine erfolgreichen Auftritte der letzten Jahre anknüpfen zu können, doch er kommt mit besten Empfehlungen. In den letzten vier Jahren hat DONIC-Star Dima die German Open zweimal gewonnen, war einmal Zweiter und einmal Dritter; seine einzigen Niederlagen bezog er gegen die Chinesen Ma Long und Fan Zhendong. Diesmal, sagt Dima, „ist das Turnier natürlich so gut besetzt wie eine WM. Da wird es sehr schwer. Trotzdem ist mein Ziel, aufs Treppchen zu kommen, hoffentlich ein Match gegen die Chinesen zu ergattern und zu sehen, wo ich stehe.”

Nicht nur das Preisgeld und die Weltranglistenpunkte locken die Stars aus aller Welt gerade in diesem Jahr. „Die German Open“, erinnert Dima, „sind das letzte große internationale Turnier vor der WM. Natürlich gibt’s da noch das Europe Top 16, aber da sind keine Chinesen dabei.“ Von daher gelten die German Open als Gradmesser für eine Standortbestimmung. „Jeder Sieg, den man jetzt in der Olympiasaison gegen Topchinesen einfahren kann, gibt einem Selbstvertrauen und kann vielleicht doch ein paar Zweifel bei den Chinesen säen”, erklärt Ovtcharov. „Deshalb ist das Turnier sehr wichtig.”

Der Europameister selbst hat in dieser Saison schon eine Menge Selbstvertrauen tanken können. Nicht nur mit seiner erfolgreichen Titelverteidigung bei der EM, auch mit dem Gewinn der European Games in Baku, mit dem er sich als bislang einziger Europäer überhaupt bereits den Startplatz bei den Olympischen Spielen in Rio sicherte. Nur an einem Gegner hat sich Dima immer wieder die Zähne ausgebissen: an Ma Long. Der Weltranglistenerste, der seit Monaten in überragender Form spielt und von Turniersieg zu Turniersieg eilt, ist der weltweit einzige Spieler, gegen den Ovtcharov bislang noch nie gewonnen hat. Und nach den vergeblichen Anläufen der letzten Monate ist Dima gar nicht so scharf darauf, es in Berlin gleich wieder zu probieren. „Gegen Ma Long hab ich jetzt wirklich fast jedes Turnier gespielt. In den letzten vier Monaten waren all meine Niederlagen auf der Tour immer nur gegen ihn“, sagt er. „Natürlich hat man da das Spiel im Kopf, analysiert es auch und überlegt, was man nächstes Mal besser machen kann. Aber ich würde mich auch freuen, mal wieder gegen Zhang Jike, Fan Zhendong oder Xu Xin antreten zu können.”

Der Weg bis zu einem solchen Spiel ist allerdings weit. Als Nummer vier der Weltrangliste wird DONIC-Star Ovtcharov in Berlin auch die Nummer vier der Setzliste sein, hinter Ma Long, Fan Zhendong und Xu Xin, auf die er somit frühestens im Halbfinale treffen könnte. Im Viertelfinale könnte es allerdings zu einer Begegnung mit Zhang Jike kommen – oder mit Vladimir Samsonov, Chuang Chih-Yuan, dem WM-Zweiten Fang Bo oder Timo Boll.

Angesichts dieses gigantischen Aufgebots an Stars gilt, was der Volksmund sagt: Berlin ist eine Reise wert. Geboten wird ein Schaulaufen der kompletten Elite, frei nach dem Motto: Dima gegen China – und gegen den Rest der Welt.

Doppelsieg für DONIC

Wenn’s drauf ankommt, voll da sein: Das unterscheidet die Besten von den guten Spielern. In den entscheidenden Momenten des Endspiels beim DTTB Top 24 der Jugend bewies Fan Bo Meng, dass er zu den Besten gehört, denn als es im Finale gegen den Niedersachsen Nils Hohmeier denkbar knapp wurde, hatte der DONIC-Nachwuchsstar Meng noch gute Ideen. So behauptete er sich mit 3:2 (5,-9,8,-9,9) und machte damit den DONIC-Doppelsieg perfekt. Denn auch den Titel bei den Mädchen sicherte sich ein DONIC-Nachwuchs-Ass: Luisa Säger setzte sich gegen Janina Kämmerer mit 3:1 durch (-6,7,6,9) und unterstrich damit ihre herausragende Stellung unter den besten deutschen Mädchen.

Schon Legenden wie Jan-Ove Waldner, Jörgen Persson und Mikael Appelgren spielten DONIC. In ihrer Tradition stehen Stars von heute, wie Europameister Dima Ovtcharov. Und auch die Stars von morgen, wie Fan Bo Meng und Luisa Säger, vertrauen der deutschen Traditionsmarke. Nicht nur die Guten, sondern eben auch die Besten.

DONIC: der kleine Unterschied.

Platz drei für Dima Ovtcharov

Platz drei in einem absolut hochkarätigen Teilnehmerfeld, 15.000 Dollar Preisgeld und dazu wertvolle Weltranglistenpunkte – Dimitrij Ovtcharovs Bilanz beim World Cup kann sich sehen lassen. Mit Siegen über Gao Ning, (Singapur), Koki Niwa (Japan) und schließlich gegen Jun Mizutani im Spiel um Platz drei bestätigte DONIC-Star Dima im schwedischen Halmstad seine glänzende Form der letzten Wochen, die er zuletzt auch schon beim Gewinn der Europameisterschaften in Jekaterinburg gezeigt hatte.

Im Halbfinale gegen Weltmeister Ma Long war für Ovtcharov zwar einmal mehr nichts zu machen: Auch im zwölften Spiel gegen den Weltranglistenersten musste er die Überlegenheit des Chinesen anerkennen. Allerdings präsentierte sich Ma diesmal auch in überragender Verfassung. Ma Long fertigte nicht nur Dimitrij Ovtcharov mit 4:0 ab, auch der Portugiese Marcos Freitas (im Viertelfinale) und Ma Longe Landsmann Fan Zhendong im Finale kamen nicht mal in die Nähe eines Satzgewinns. „Ma Long ist ein unglaublich kompletter Spieler, gegen den man in keiner Sekunde schwächeln darf”, erklärte Ovtcharov nach seiner Niederlage, „das hat man auch gestern gegen Marcos Freitas gesehen.” Doch der DONIC-Star ließ sich davon nicht entmutigen und kündigte an: „Beim nächsten Mal werde ich wieder angreifen.” Von Ma Long bekam Ovtcharov nach der Partie auch noch ein indirektes Lob: „Ich denke, ich habe heute gegen einen sehr starken Gegner extrem gut gespielt”, kommentierte er seinen Erfolg.

Immerhin ist Platz drei für Dima die beste Platzierung, die er je beim World Cup erreicht hat. Das war ihm erst einmal gelungen, 2013 in Verviers. Und nach seinen starken Auftritten gegen Gao Ning und Koki Niwa war der 4:2-Erfolg über Mizutani für Ovtcharov ein krönender Abschluss. Wichtig mit Blick auf die Weltranglistenposition der beiden, die für die Setzung bei den Olympischen Spielen in Rio ausschlaggebend sein wird, wichtig auch fürs Selbstvertrauen und letztlich eine Bestätigung der harten Arbeit, die Dimitrj Ovtcharov soweit nach oben gebracht hat. Mit dem guten Abschneiden in Halmstad könnte es ihm sogar gelingen, in der nächsten Weltrangliste erstmals Platz vier zu belegen. Derzeit ist Dima die Nummer fünf der Welt, liegt aber nur denkbar knapp hinter Olympiasieger Zhang Jike, der für diesen World Cup nicht qualifiziert war.

Der World Cup in Halmstad, nach den Olympischen Spielen und der WM das bedeutendste Turnier in der Welt des Tischtenissports, war ein voller Erfolg. Absolut hochklassiger Sport, perfekte Spielbedingungen auf den Tischen des Ausrüsters DONIC und ein Schritt nach vorn für DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov.

Ovtcharovs Resultate beim World Cup in Halmstad

Achtelfinale

Dimitrij Ovtcharov – Gao Ning  4:0 (4,7,7,6)

Viertelfinale

Dimitrij Ovtcharov – Koki Niwa  4:1 (-10,6,3,8,5)

Halbfinale

Dimitrij Ovtcharov – Ma Long  0:4 (-4,-2,-7,-4)

Spiel um Platz 3

Dimitrij Ovtcharov – Jun Mizutani  4:2 (9,-9,9,-7,9,9)




Dem DONIC-Team gelingt die Sensation

Nicht Deutschland, nicht Titelverteidiger Portugal, sondern ein krasser Außenseiter hat Mannschafts-Gold bei den Europameisterschaften im russischen Jekaterinenburg gewonnen: Dem DONIC-Team Österreich gelang im Finale mit einem 3:2-Erfolg über die DTTB-Auswahl die Sensation! Für die Österreicher, die damit auf Seite 1 sämtlicher nationalen Tageszeitungen stürmten und deren Erfolg auch live im österreichischen Staatsfernsehen zu sehen war, ist dies der erste Mannschafts-EM-Titelgewinn überhaupt. Mit ihren jahrelang überragenden Spielern Werner Schlager und Chen Weixing war ihnen dies nie geglückt, doch ausgerechnet jetzt, da Schlager nicht mehr spielt und Chen nur noch auf der Bank saß, gelang der große Coup. Was einmal mehr beweist, dass es eben auf die Leistung der Mannschaft ankommt und nicht auf die eines einzelnen Akteurs. Den überragenden Spieler in diesem Finale stellten nämlich die Deutschen: DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov gewann im Endspiel beide Einzel und schloss damit die Mannschaftskämpfe dieser EM mit einer blitzsauberen 8:0-Bilanz ab, als bester Spieler des Turniers. Doch die drei Österreicher Robert Gardos, Stefan Fegerl und Daniel Habesohn gewannen jeder ein Spiel – und damit verdientermaßen auch den Titel.

DONIC gratuliert herzlich und freut sich, die Sieger auf ihrem Weg zum Erfolg begleitet zu haben: Das beste Team und der beste Spieler der Mannschafts-EM sind schon seit vielen Jahren unsere Partner, zu denen wir natürlich auch stehen, wenn’s mal nicht perfekt läuft. Aber was ist schon so schön wie Gewinnen?

Das hat Patti verdient -


Was hat Patrick Baum nicht schon alles erreicht: Zweiter der Europameisterschaften 2010
und 2011, Dritter der Deutschen Meisterschaften 2006, 2007, 2011 und 2012. Der DONIC-Star
gewann mit der deutschen Nationalmannschaft WM-Silber und EM-Gold,
und mit mehreren Vereinen holte der Teamplayer Baum den Titel in der Champions League
sowie auch die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Mit seinem Freund, dem DONIC-Star Dima
Ovtcharov, war Patti schon zweimal Deutscher Meister im Herren-Doppel, 2008 und 2010,
mit Zhenqi Barthel 2006 auch Deutscher Meister im Mixed. Doch erst jetzt, mit 28 Jahren,
gewann Patrick Baum erstmals den Titel des Deutschen Einzelmeisters bei den Herren.

Patrick Baum war Deutscher Schülermeister 2001, ein Jahr später, schon als 15-Jähriger,
auch Deutscher Jugendmeister und 2005 sogar Jugend-Weltmeister - als bislang einziger deutscher
Spieler überhaupt. Auch das Bundesranglistenturnier hat er schon gewonnen.

Gewiss: Mit DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov, Timo Boll und Bastian Steger fehlten drei Topstars.
"Ansonsten wäre die Freude noch eine andere", sagt Patti, verweist aber auch darauf, dass er mit
Patrick Franziska und im Endspiel mit Steffen Mengel, dem Deutschen Meister von 2013, zwei
starke Spieler recht sicher geschlagen hat.
Patrick Baum ist ein Typ, dem jeder diesen Erfolg gönnt.
Ganz besonders aber freuen wir von DONIC uns, die seinen Weg schon seit frühesten
Jugendtagen begleiten.
Glückwunsch, Patti! Das hast du dir verdient!

 


Karten für den LIEBHERR Men´s World Cup in der Saarlandhalle -
Saarbrücken (1.-3. Oktober 2016) sind
ab sofort bestellbar. 

Zu den Ticket Bestellungen direkt unter:
www.adticket.de

ÜBER DONIC KÖNNEN
KEINE KARTEN BEZOGEN WERDEN !

Zur Veranstaltungs Homepage:
www.tischtennis-tickets.de/MensWorldCup2016

Freitag, 18. März bis Sonntag, 20. März 2016 -
Seidensticker Halle - Bielefeld -

Gespielt wird auf DONIC Tischen und mit TIBHAR Bällen.

Zur Veranstaltungshomepage:

http://www.ndm2016.de/

Ma Long, der einsame Sieger

Die German Open sind vorüber, und Ma Long hat seine beeindruckende Siegesserie fortgesetzt. Der 27 Jahre alte Chinese, der seit seinem Triumph bei der WM vor neun Monaten den Rest der Welt nach Belieben beherrscht, gewann das Turnier in einer Art und Weise, die selbst Fachleute nur noch ungläubig staunen lässt. Im gesamten Turnierverlauf gab Ma Long nur einen Satz ab, düpierte im Halbfinale seinen chinesischen Landsmann, Olympiasieger Zhang Jike, überdeutlich mit 4:0 (7,4,7,7), und ließ auch dem bis dahin überragenden Vladimir Samsonov im Endspiel nicht die Spur einer Chance. Sein 4:1 (7,6,4,-10,5) in diesem Finale war eine eindrucksvolle Machtdemonstration und verdeutlichte, dass Ma der Konkurrenz mittlerweile so weit enteilt ist wie schon lange kein Spieler der gesamten Konkurrenz.

Dabei spielte der routinierte Samsonov auch in dieser Partie gut, war der Dynamik und Präzision, mit der Ma Long agiert, aber in keiner Phase gewachsen. Lediglich im vierten Durchgang konnte der 39-Jährige nach hohem Rückstand und Abwehr zweier Matchbälle kurz von der Sensation träumen: Da setzte Samsonov den Chinesen mit einigen guten Rückhandtopspins erfolgreich unter Druck, und für kurze Zeit wirkte der Favorit verunsichert. Doch im fünften Satz rückte Ma Long die Machtverhältnisse wieder zurecht, drängte Samsonov mit mächtigen Topspins vom Tisch und überrollte ihn wie alle anderen Gegner zuvor.

Immerhin hatte der Weißrusse zuvor Timo Boll mit 4:0 und im Halbfinale Chuan Chih-Yuan mit 4:1 ausgeschaltet – jenen Mann, der zuvor Dimitrij Ovtcharov gestoppt hatte. Gegen den stark spielenden Taiwanesen wirkte DONIC-Star Dima im Viertelfinale ein wenig müde, zog aber aus seiner 1:4-Niederlage noch Positives: „Wir sind im Januar, und das kann absolut passieren. Es ist noch Zeit, an der Form zu arbeiten.“ Ovtcharov merkte selbstkritisch an, er habe sich zu schlecht bewegt und sei Chuang im Aufschlag-Rückschlag-Spiel deutlich unterlegen gewesen. Nun wisse er immerhin, wo seine Defizite derzeit liegen. „Jetzt gilt es, zu arbeiten und sich zu verbessern“, erklärte der Europameister.

Gegen einen Chuang Chih-Yuan in dieser Form zu verlieren, ist gewiss kein Beinbruch. „Ich bin aktuell in einer Aufbauphase, daher wirft mich die Niederlage nicht groß zurück“, versicherte Ovtcharov. Wer weiß, wie akribisch und gewissenhaft der 27-Jährige arbeitet, der weiß auch: Er wird die richtigen Schüsse daraus ziehen und gestärkt zurückkehren.

Ein Gutes hatte Ovtcharovs Viertelfinal-Niederlage immerhin. Diesmal blieb ihm eine erneute Begegnung mit Ma Long erspart. So wie der Mann aus China derzeit spielt, wird es allmählich einsam um den Weltranglisten-Ersten.

Schwerstarbeit für Ovtcharov, Erfolge für Li Ping und Geraldo

Dimitrij Ovtcharov hat es geschafft: Der DONIC-Star steht im Achtelfinale der German Open, aber was war das für ein Kampf! Ovtcharov gegen Omar Assar, der Europameister gegen den Afrikameister, die Nummer 4 der Welt gegen die Nummer 29 – das sollte doch so schwierig nicht werden, meinten manche. Wer dachte, der sah sich allerdings gründlich getäuscht.

Sieben Sätze lang verlangte Assar dem Favoriten alles ab, kämpfte sich auch nach schier aussichtslosen Rückständen immer wieder zurück. Bei einer 3:1-Satzführug hatte Ovtcharov drei Matchbälle, bei 3:2-Satzführung führte er im sechsten Durchgang mit 5:1. Doch der Ägypter ließ niemals locker, versuchte alles und erarbeitete sich mit seinem Auftreten großen Respekt und viele Sympathien.

4:3 (-8,6,5,7,-15,-9,7) für Ovtcharov hieß es am Ende eines spektakulären Spiels, und danach gab’s für den Verlierer nicht nur Anerkennung und den üblichen Handschlag, sondern auch eine Umarmung von DONIC-Star Dima – und dazu lobende Worte. „Omar hat sehr gut gespielt, vor allem in den entscheidenden Phasen”, sagte der Europameister und gab zu: „Er hat mich auch ab und zu überrascht. Er ist einer der jungen Spieler auf der Tour,  vor denen ich am meisten Respekt habe. Er verbessert sich ständig und hat mir alles abverlangt.”

Morgen geht’s für DIma weiter, dann spielt er gegen den Gewinner der Partie zwischen Tang Peng (Hongkong) und Chen Weixing (Österreich) um den Viertelfinaleinzug.

Dimitrij Ovtcharov ist nicht der einzige DONIC-Star, der bei den German Open noch im Rennen ist. Auch Li Ping steht im Achtelfinale der German Open. Nach seinen starken Leistungen in der Qualifikation, wo er unter anderem Bastian Steger ausgeschaltet hatte, bezwang er heute Young Jung Sik (Südkorea) mit 4:2. Morgen tritt der für Katar startende DONIC-Star gegen Vladimir Samsonov an.

Und im ebenfalls hochkarätig besetzten U21-Wettbewerb hat der Portugiese Joao Geraldo das Finale erreicht. Gegen Lee Chia-Sheng (Taiwan) gewann er mit 3:2, gegen Tamas Lakatos (Ungarn) mit 3:1. Im Halbfinale schaltete der Linkshänder schließlich mit einer starken Leistung den für Dänemark startenden gebürtigen Chinesen Zhai Yujia (3:1) aus. Geraldos Finalgegner ist morgen um 13.20 Uhr der Japaner Yuto Muramatsu.

 

Fünf gewinnen, einer lauert

Die German Open sind erst einen Tag alt, doch schon sind eine ganze Reihe von Stars nicht mehr dabei. Der neue Modus – nur noch 16 Akteure werden in das 32er-Hauptfeld gesetzt, die anderen 16 müssen sich einen Platz im 256er-Feld der Qualifikation erkämpfen – und der Wunsch vieler, im Olympiajahr einige hochkarätige internationale Turniere zu bestreiten, haben dafür gesorgt, dass Berlin die wohl bestbesetzten German Open aller Zeiten erlebt. Trotz der Absagen von Xu Xin und Fan Zhendong, die dazu geführt haben, dass DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov hinter Weltmeister Ma Long an Position zwei gesetzt ist – vor Olympiasieger Zhang Jike. „Die German Open hier in Berlin sind auch nach kurzfristigen Absagen eines der am besten besetzten World-Tour-Turniere überhaupt“, bestätigt Dima, „von den Top 20 der Weltrangliste sind 17 Spieler da, 42 der Top 50. So etwas gibt es selten.“

In der 1. Hauptrunde bekommt es Ovtcharov am Freitag mit einem Qualifikanten zu tun, im Achtelfinale dann vermutlich mit dem Hongkong-Chinesen Tang Peng. Im Viertelfinale könnte der erste chinesische Nationalspieler den Europameister herausfordern: Yan An gilt in seinem Achtelfinalspiel gegen Chuang Chih-Yuan (Taiwan) als leicht favorisiert. Doch bis dahin ist der Weg weit, und vorher kämpfen noch etliche andere DONIC-Stars in Berlin um einen der 16 freien Plätze im Hauptfeld.

Fünf von ihnen sind heute in der 1. Qualifikationsrunde angetreten – und alle fünf haben den Sprung in Runde 2 geschafft!

Li Ping, früher Mixed-Weltmeister für China, mittlerweile für Katar aktiv, hat den Belgier Cedric Nuytinck mit 4:0 abgefertigt; Patrick Baum hat sich gegen den Tschechen Jiri Vrablik mit 4:2 behauptet. Auch der junge Portugiese Joao Geraldo hat die Runde der besten 64 Qualifikanten erreicht – er bezwang den Russen Krill Shvetc mit 4:1. Und Jakob Dyjas, wie Geraldo einer der hoffnungsvollsten Nachwuchsspieler Europas, hatte in dem begabten Franzosen Alexandre Robinot einen harten Gegner, den der Pole aber mit 4:1 ebenfalls sicher beherrschte.

Der Engländer Samuel Walker bekam es gar mit dem Koreaner Kim Dong Hyun zu tun, immerhin Nummer 43 der Welt und damit 122 Plätze vor Walker notiert. Doch der Brite behauptete sich mit 4:2 – eine der größten Überraschungen dieser Runde.

Alles in allem ein perfekter Tag für die DONIC-Stars. Ob das ein gutes Zeichen für Dima Ovtcharov ist?

Sicher ist: Fünf DONIC-Stars dürfen noch auf einen Platz im Hauptfeld hoffen, den Superstar Dima Ovtcharov längst sicher hat. Und mit Blick auf ein mögliches Finale gegen Ma Long gibt sich Ovtcharov zwar betont bescheiden: „Ma Long schlägt im Moment keiner. Er ist das Maß aller Dinge.“ Doch wer DONIC-Star Dima kennt, der weiß: Natürlich lauert er auf seine Chance.

Bühne frei für die DONIC-Teams!

Die Champions League geht in ihre entscheidende Phase, und einmal mehr sind zwei DONIC-Teams noch mit guten Chancen vertreten. Titelverteidiger Fakel Gazprom Orenburg und Chartres ASTT haben das Viertelfinale jeweils als Gruppensieger erreicht, wobei vor allem die Leistung der Franzosen bemerkenswert ist. Als einziges Team aller 16 Klubs in der Champions League haben sie bislang jedes Spiel gewonnen – und dies, obwohl sich Chartres in Gruppe D zusammen mit Borussia Düsseldorf wiederfand. Der deutsche Rekordmeister musste in den Partien gegen die Franzosen zwar auf Timo Boll verzichten, trotzdem hat sich Chartres mit seinen Leistungen nachdrücklich empfohlen und dürfte auch im Viertelfinale gute Chancen haben.

Titelverteidiger Orenburg trifft unter den besten acht auf seinen langjährigen Rivalen UMMC Verkhnaya Pyshma – beide Teams kennen sich aus der russischen Liga bestens. Der französische Spitzenklub Chartres muss derweil gegen gegen den schwedischen Vertreter Eslövs Ai Bordtennis ran. Am 15. Januar treten die beiden DONIC-Teams zunächst auswärts an, eine Woche später fällt dann in den Rückspielen die Entscheidung.

Chartres hat im bisherigen Saisonverlauf bereits fünf Spieler eingesetzt – und alle fünf haben schon mehrmals gepunktet. Gao Ning, Pär Gerell, Robert Gardos, Joao Monteiro und Alexandre Robinot gelten daher auch gegen Eslövs mit Xu Hui, Robert Svensson und Mattias Oversjö als Favorit. Allerdings hat der Chinese Xu Hui bislang überragend gespielt und unter anderem mit Siegen gegen Marcos Freitas und Kristian Karlsson unterstrichen, dass er auch gegen Chartres zwei Punkte holen kann.

Für Orenburg, mit DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov, Vladmir Samsonov, Alexey Smirnov und Fedor Kuzmin, wird es gegen UMMC jedenfalls ein schwerer Gang. Orenburgs Rivale wird von Jun Mizutani angeführt, dessen Duelle mit Europameister Ovtcharov schon legendär sind. Vom Ausgang dieser Partie dürfte viel abhängen, doch auch Mizutanis Mitstreiter sind nicht zu unterschätzen, allen voran Alexander Shibaev. Grigorij Vlasov in Bestform ist ebenfalls ein gefährlicher Gegner – lediglich Routinier Zoran Primorac hat seinen Zenit mittlerweile deutlich überschritten.

Sollten sich beide DONIC-Teams behaupten, so wäre gar ein Finale dieser beiden denkbar, denn Orenburg und Chartres stehen in verschiedenen Hälften der Auslosung. Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg. Erst einmal heißt es am 15. Januar: Bühne frei für die DONIC-Teams!



World Cup 2016 in Saarbrücken

DONIC bittet zu Tisch

Für alle Tischtennisfans ist es das Highlight des Jahres 2016 auf deutschem Boden, und der Schauplatz ist Saarbrücken. Vom 1. bis 3. Oktober findet in der Saarlandhalle der World Cup der Herren statt – zum dritten Mal überhaupt in Deutschland (nach 2007 Magdeburg und 2014 Düsseldorf) und zum ersten Mal im Saarland.

Für DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov, der Mitte Oktober bei der diesjährigen Austragung des World Cups in Halmstad (Schweden) Platz drei belegte, wird das prestigeträchtige Turnier im nächsten Jahr damit zu einem Heimspiel. Der Europameister wird nicht nur die deutschen Fans im Rücken haben, er kann auch erneut auf perfekte Spielbedingungen hoffen, denn Tische und Netze für diese Veranstaltung stellt einmal mehr das deutsche Traditionsunternehmen DONIC, das auch Ovtcharov schon von Kindesbeinen an ausrüstet. Die Firma hat ihren Sitz im nahegelegenen Völklingen und darf sich damit freuen, die besten Spieler der Welt gleichsam vor der eigenen Haustür begrüßen zu können.

150.000 Dollar Preisgeld, davon 45.000 für den Sieger, die großen Stars aus Asien und Europa, aber auch aus Afrika, Amerika und Ozeanien, ein kompaktes Turnierformat – gespielt wird von Samstag bis Montag (als Tag der Deutschen Einheit ist dieser Montag bundesweiter Feiertag) – an nur zwei Tischen: Der World Cup bietet für Fans wie Spieler gleichermaßen beste Voraussetzungen. Zumal im Saarland. „Der Zuschauerzuspruch in dieser Region ist enorm”, sagt Michael Geiger, Präsident des Deutschen Tischtennis-Bundes, dies sei auch einer der Gründe dafür gewesen, die Veranstaltung nach Saarbrücken zu vergeben. Klaus Bouillon, Innenminister des Saarlandes, hatte sich persönlich für Saarbrücken als Schauplatz des World Cups eingesetzt, und Fans aus den umliegenden Regionen, aus Rheinland-Pfalz, Luxemburg und Frankreich, aber auch aus der ganzen Welt, dürften schnell dafür sorgen, dass die Saarlandhalle ausverkauft wird.

Boullion machte deutlich, dass es ohne das Engagement von DONIC nicht möglich gewesen wäre, den Weltcup 2016 nach Saarbrücken zu holen. „Ebenso freut es mich, dass wir mit dem Ex-Saarbrücker Jörgen Persson (mehrfacher Welt- und Europameister) einen hervorragenden Repräsentanten für diese hochkarätige Veranstaltung gefunden haben”, sagte Boullion. Hier schließt sich der Kreis: DONIC-Star Persson hat nicht nur einen persönlichen Bezug zu Saarbrücken, wo er früher in der Bundesliga gespielt hat, sondern auch zu Dima Ovtcharov, dessen Privatcoach er ist.

Es wird die 37. Austragung dieses traditionsreichen Turniers sein, das in der Welt des Tischtennissports nach den Olympischen Spielen und der WM die höchste Bedeutung hat. Selbst für Chinas Stars ist es nicht leicht, sich für den World Cup zu qualifizieren, denn pro Nation dürfen maximal zwei Teilnehmer starten. Wer immer es schafft, sich zu qualifizieren, wird es sich auch im Olympiajahr 2016 ganz gewiss nicht entgehen lassen, nach Saarbrücken zu kommen. Und DONIC bittet zu Tisch.



Ovtcharov ist Europas König!

Dimitrij Ovtcharov hat es geschafft: Mit einem 4:1-Erfolg über Marcos Freitas im Finale hat der DONIC-Star seinen vor zwei Jahren gewonnenen EM-Titel erfolgreich verteidigt. Zuvor hatte der Weltranglistenfünfte schon die Mannschaftskämpfe ohne Niederlage abgeschlossen, nun also auch im Einzel die Bestätigung: Dima Ovtcharov trägt die Krone zurecht – er ist der König Europas!

Das Finale war über weite Strecken begeisternd, emotional, beeindruckend und mitreißend – eben ganz Ovtcharov. Die ersten drei Sätze verliefen denkbar knapp, und letztlich war Dimas Satzgewinn zur 2:1-Führung so etwas wie ein Befreiungsschlag. Im vierten Durchgang überrollte der DONIC-Star seinen Gegner regelrecht: 6:1, 7:2, 9:3 und schließlich 11:4 – serienweise schlugen Ovtcharovs Topspins ein, und so stark Freitas auch spielte, gegen diesen Dimitrij Ovtcharov war nun nichts mehr zu machen.

„Der dritte Satz war eine Vorentscheidung”, bestätigte der Sieger anschließend und zeigte sich überglücklich und erleichtert: „Das war ein sehr hartes Turnier für mich, am Ende war ich auf dem Zahnfleisch. Marcos hat mir alles abverlangt, aber der Wille war bei mir einfach größer.”

Der 27-Jährige überzeugte nicht nur mit seinem Siegeswillen, seiner Dynamik und seiner Durchschlagskraft, er zeigte auch spielerische Fortschritte. Immer wieder variierte er das Tempo klug, immer wieder setzte er den Vorhand-Flip ein, den man von ihm in den letzten Jahren nur sehr selten gesehen hat, und auch mit seinen Vorhand-Aufschlägen brachte Dima seinen Gegner häufig in Schwierigkeiten. Am beeindruckendsten allerdings war wieder einmal Ovtcharovs Rückhand. Der Linkshänder Freitas, der zweifellos einen guten Vorhand-Topspin zieht, hatte auf dieser Diagonalen ein ums andere Mal das Nachsehen: Wenn er Ovtcharovs Rückhand anspielte, kamen von da Topspins, die so druckvoll und dabei so gut platziert waren, dass der Portugiese nichts mehr entgegenzusetzen hatte.

„Ich bin extrem happy”, sagte Dima anschließend und merkte an, er habe dieses Jahr den European Cup, die European Games und nun die Europameisterschaften gewonnen. Eben ganz König von Europa.

Im Halbfinale hatte der DONIC-Star Freitas’ Landsmann Tiago Apolonia mit 4:0 überrollt, im Viertelfinale den griechischen Abwehrspieler Panagiotis Gionis mit 4:2 ausgeschaltet. Schon im Achtelfinale gegen den Engländer Liam Pitchford hatte er Schwerstarbeit verrichten müssen und seien Gegner nach dem 4:2-Erfolg in den höchsten Tönen gelobt: „„Ich kann mich nicht erinnern, wann ich gegen einen Europäer ein Spiel auf solch einem hohen Niveau hatte. Das war bisher mein bestes Spiel bei diesem Turnier. Was Pitchford teilweise für Bälle gespielt hat… Ich habe mir nur gesagt: Come on, bleib‘ aggressiv, sonst kannst du das Spiel nicht gewinnen.”

Es ist eben dieser Geist, der DONIC-Star Dima auszeichnet und der ihm auch im Finale geholfen hat. Er hat das Sieger-Gen, das ihn auch schwierigste Situationen überstehen lässt. So kann man werden, was er zu Recht ist: Europas König.

Dimitrij Ovtcharovs Weg zum Gold:

 

1. Runde

Benedek Olah (Finnland) 4:0 (6,6,7,9)

2. Runde

Anton Kälberg (Schweden) 4:1 (3,-6,4,6,7)

Achtelfinale

Liam Pitchford (England) 4:2 (-4,7,8,-6,3,4)

Viertelfinale

Panagiotis Gionis (Griechenland) 4:2 (-8,10,-4,5,4,9)

Halbfinale

Tiago Apolonia (Portugal) 4:0 (5,11,9,7)

Finale

Marcos Freitas (Portugal) 4:1 (12,-9,9,4,6)

Kaffee beim Weltmeister

Für Jörgen Persson wird es ein Heimspiel. In Halmstadt wurde der DONIC-Star geboren, und obwohl er im Laufe seiner Karriere die ganze Welt bereist und schon in etlichen Ländern gelebt hat, wohnt er längst wieder dort, wo schon seine Wiege stand. Eben diese schwedische Stadt, zwischen Göteborg und Malmö gelegen, wird vom 16. bis 18. Oktober zum Treffpunkt der Weltstars des Tischtennissports; dann nämlich findet dort der mit 150.000 Dollar dotierte Men’s World Cup statt.

Persson hat an diese Veranstaltung beste Erinnerungen, nicht nur, weil er beim World Cup 1991 in Kuala Lumpur den Titel gewonnen hat. Überraschend kam das damals ja nicht, in jenem Jahr wurde der DONIC-Star schließlich auch Einzel-Weltmeister. Doch das Format der Veranstaltung wird von Zuschauern wie Teilnehmern stets gelobt. „Das ist ein sehr gutes Turnier”, sagt auch Persson, „nur zwei Tische, schön übersichtlich, aber eben ein großer Titel. Der World Cup hat Tradition.”

Das gilt auch für Halmstad. Zwar hat der Ort nur knapp 60.000 Einwohner, doch er hat schon zahlreiche große Sportler und Musiker hervorgebracht, ja sogar einen Nobelpreisträger, den Biochemiker Bengt Ingemar Samuelsson.

Für Jörgen Persson wird es noch aus einem anderen Grund ein besonderes Turnier. Der Schwede wird vor Ort auch den einzigen Deutschen begrüßen, der sich für diesen World Cup qualifiziert hat: Dimitrij Ovtcharov, dessen persönlicher Coach er mittlerweile ist. Vermutlich gibt’s dann erst mal einen Kaffee in Perssons Haus, das unweit der Halle liegt, ehe sich die beiden DONIC-Stars aufmachen, ein weiteres Mal auf Titeljagd zu gehen.

Dabei können sie sich darauf verlassen, dass die Bedingungen vor Ort stimmen, und auch das hat mittlerweile Tradition. Schon seit 2011 ist DONIC Tischsponsor des Men’s World Cup, der bedeutendsten Veranstaltung, die es in der Welt des Tischtennissports nach den Olympischen Spielen und der WM gibt. Und diese Vereinbarung wurde kürzlich sogar bis 2019 verlängert.

Gespielt wird in Halmstad auf DONIC World Champion TC Tischen. Sogar die Tische sind also weltmeisterlich – wenn das kein würdiger Rahmen ist!

Wie schwer es angesichts der mit Topstars gespickten Konkurrenz allerdings ist, sich beim World Cup zu behaupten, weiß auch Jörgen Persson. Von 1986 bis 2000 nahm er neun Mal an dieser Veranstaltung teil, gewann zwar 1991, kam sonst aber nie unter die besten drei. Für Dimitrij Ovtcharov wird es in Halmstad bereits der achte Start beim World Cup sein, und bei seiner letzten Teilnahme, 2013 im belgischen Verviers, wurde er stolzer Dritter. Wer den ehrgeizigen DONIC-Star kennt, der weiß, dass er sich das Ziel diesmal noch höher stecken wird. Und wie auch immer es ausgeht: Zur Not gibt es anschließend noch einen Trost-Kaffee beim Weltmeister.