Viele hatten die Franzosen schon abgeschrieben, doch das DONIC-Team AS Pontoise Cergy weiß mit der Außenseiterrolle umzugehen. Zum zweiten Mal nach 2014 sicherte sich die Mannschaft den Sieg in der Champions League – und das nach einer 1:3-Hinspielniederlage beim schwedischen Konkurrenten Eslövs denkbar knapp. Pontoise gewann das Rückspiel mit 3:1, glich damit also aus und hatte nach Sätzen mit 15:14 die Nase vorn.

Tristan Flore, dank seines glänzenden Ballgefühls in Frankreich lange als ganz großes Talent gehandelt, doch über Jahre hinweg immer wieder von langwierigen Verletzungen geplagt, war der Mann des Tages. Der 21-Jährige gewann überraschend beide Einzel gegen Matthias Oversjö und Xu Hui. Den dritten Punkt steuerte der Portugiese Marcos Freitas bei, der hinterher strahlend erklärte: „Wir wollten Eslövs überraschen, deshalb haben wir die Aufstellung gegenüber dem Hinspiel geändert.” Der Plan ging auf.

Pontoise Cergy, schon seit 2005 ein DONIC-Team, gelang damit binnen drei Jahren bereits das zweite sportliche Wunder. Den Gewinn der Champions League hätte den Franzosen 2014 erst recht niemand zugetraut, schon gar nicht im Endspiel gegen den hohen Favoriten Orenburg. Doch auch damals behauptete sich der krasse Außenseiter aufgrund des besseren Satzverhältnisses.

2015 gewann die Mannschaft in der starken französischen Liga die Meisterschaft, ein Erfolg, den sie als Titelverteidiger 2016 mit einem erneuten Triumph bestätigte.

Gegen Eslövs hatte man Pontoise zwar eine realistische Chance auf den Gesamtsieg eingeräumt, doch nach dem 1:3 im Hinspiel schienen die nur noch denkbar gering. Noch einmal wird die Franzosen wohl kaum jemand unterschätzen. Spätestens jetzt zählt das kleine Pontoise zu den Hauptstädten auf der Tischtennis-Landkarte. Auch dank DONIC.

Hinspiel

Eslövs Ai Bordtennis – AS Pontoise Cergy 3:1 (9:5 Sätze)

Xu Hui – Flore 7,5,-5,4

Svensson – Freitas -9,-11,-11

Oversjö – Wang Jianjun 4,6,-9,9

Xu Hui – Freitas 7,9,7

Rückspiel

AS Pontoise Cergy – Eslövs Ai Bordtennis 3:1 (10:5 Sätze)

Flore – Oversjö 8,9,7

Freitas – Xu Hui -6,11,8,13

K. Karlsson – Svensson 4,-5,-7,-9

Flore – Xu Hui 6,11,-6,7


von links nach rechts: Wang Jian Jun, Marcos Freitas, Kristian Karlsson, Tristan Flore

Sie haben es geschafft! Durch einem 4-2 Erfolg gegen Chartres am 16. Spieltag der höchsten Französischen Spielklasse, Pro A, sicherte sich der DONIC Verein As Pontoise Cergy den zweiten nationalen Titel seiner Vereinsgeschichte, und dies sogar zwei Spieltage vor Saisonende.
Spitzenreiter mit 4 Punkten Vorsprung auf Ihren Gegner des 16. Spieltags und direkten Konkurrenten um den Titel als beste Mannschaft Frankreichs, die Mannschaft aus Chartres, konnten die Spieler von Pontoise durch einen Auswärtssieg vorzeitig das Titelrennen für sich entscheiden.
Mit einer 2-1 Führung zur Halbzeit der Begegnung, eingeleitet durch den Spitzenspieler von Pointoise, Marcos Freitas, der das wichtige erste Spiel gewann, war der Grundstein in dieser Begegnung gelegt.  Leider konnte, der durch einen Virusinfekt geschwächte Kristian Karlsson seiner Mannschaft dieses Mal nicht weiterhelfen, so dass der Druck auf den jungen französischen Nationalspieler Tristan Flore lag. Dieser konnte seine bestechende Form der letzten Zeit mit zwei Siegen unterstreichen (davon ein Sieg gegen die Nummer 42 der Weltrangliste, Robert Gardos) und sicherte dadurch seiner Mannschaft zumindest ein Unentschieden im Duell der beiden Spitzenmannschaften der Liga.
Das letzte Spiel der Begegnung, beim Stande von 3-2 für Pointoise, zwischen Joao Monteiro (N°31 der Weltrangliste) und Wang Jian Jun, welcher für den geschwächten Kristian Karlsson zum Einsatz kam, konnte erst im 5 Satz, in einer sehr engen Begegnung, entschieden werden. Ein stark aufspielender Wang Jian Jun konnte schlussendlich das Spiel für sich entscheiden und damit die diesjährige Meisterschaft erneut dem DONIC Verein Pontoise sichern.  
Durch diesen Sieg verteidigt Pontoise seinen 2015 errungenen Titel als beste Mannschaft Frankreichs, und kann sich nun zu 100% auf das zweite Champions League Finale (nach dem Triumph in 2014) konzentrieren. Der DONIC Verein As Pontoise Cergy unterstreicht erneut seinen Status als Spitzenmannschaft, nicht nur in Frankreich, sondern auch in Europa.
Wir möchten unserer DONIC Mannschaft As Pontoise Cergy herzlich zu dem neuen Titelgewinn gratulieren!


Unser langjähriger Partner, Freund und Spieler Jörgen Persson
feiert heute seinen 50. Geburtstag !
Herzlichen Glückwunsch Weltmeister !

Die Vorfreude der Außenseiter

Schon im Play-off-Halbfinale kommt es am Sonntag zu einer Neuauflage des Endspiels der letzten beiden Jahre. Am Sonntag beginnt um 15 Uhr das Hinspiel zwischen dem deutschen Rekordmeister Borussia Düsseldorf und seinem Herausforderer, dem DONIC-Team TTC Fulda-Maberzell. Bitter für die Hessen, die dieses Duell in den letzten Jahren stets verloren haben, so auch im Pokalendspiel im Januar? In Fulda gibt man sich kämpferisch – und sehr optimistisch.

„Dass wir nun schon im Halbfinale auf Düsseldorf tref­fen, ist für uns nach den Erfahrungen der letz­ten Jahre ein gutes Omen”, sagt Ruwen Filus. Und Klubchef Stefan Frauenholz erklärt gelassen: „Um Deutscher Meister zu wer­den, muss man sowieso jedes Team besie­gen. Dann schla­gen wir Düsseldorf eben schon im Halbfinale.”

Tatsächlich kann sich Fulda zumindest eine Außenseiterchance ausrechnen, denn mit Timo Boll, der erkrankt mehrere Wochen nicht trainieren konnte, und dem zuletzt formschwachen Patrick Franziska scheinen zwei Düsseldorfer Spieler nicht in bester Verfassung zu sein. Andererseits hat die Borussia gleich vier Akteure, die überragend gegen Abwehr spielen, und in Fuldas Team stehen nun mal zwei Verteidiger: DONIC-Star Wang Xi und Ruwen Filus.

Ob es zu einer Überraschung kommt, wird sich letztlich aber nicht am Sonntag entscheiden, sondern im Rückspiel in Fulda, das am 24. April um 15 Uhr beginnt.

Dann treffen sich auch der 1. FC Saarbrücken und die TTF Ochsenhausen zum Rückspiel – die erste Partie dieser beiden Play-off-Halbfinalisten findet am Freitagabend (8. April, um 19 Uhr) in Ochsenhausen statt.

Wie hier die Chancen stehen?

„Wir sind ganz klar nicht favorisiert”, sagt Kristijan Pejinovic, „in diesem Halbfinale sehe ich uns als Vierten.”

Das ist keine Tiefstapelei, der Präsident der TTF Ochsenhausen meint das genau so. Sein junges Team habe bei weitem nicht die Erfahrung, über die der Gegner Saarbrücken verfügt, und auch gegen die anderen beiden Halbfinalisten, Düsseldorf und Fulda, hätte Pejinovic seine Mannschaft als Außenseiter gesehen.

Doch im Ochsenhausener Team haben sich einige Akteure glänzend entwickelt, allen voran Simon Gauzy und der DONIC-Star Jakob Dyjas. Das Team hat sogar eine Weile die Bundesliga-Tabelle angeführt, ging nun schließlich aber nur als Dritter in die Play-offs. Pejinovic ist auch damit noch mehr als nur zufrieden. „Primäres Ziel für uns war, überhaupt die Play-offs zu erreichen. Wir sind super stolz, dass wir dass mit einer so jungen Truppe geschafft haben.”

Natürlich, so räumt der Klubchef ein, sei da die heimliche Hoffnung, dass es noch weitergehe: „Wenn man’s so weit geschafft hat, sieht man schon Frankfurt vor sich.” In der Frankfurter Fraport Arena findet am 22. Mai das Finale statt.

Aus seiner Sicht kann sein Team aber in den Halbfinals nur gewinnen. Pejinovics Motto: „Wir genießen das.”

Das hat Patti verdient -


Was hat Patrick Baum nicht schon alles erreicht: Zweiter der Europameisterschaften 2010
und 2011, Dritter der Deutschen Meisterschaften 2006, 2007, 2011 und 2012. Der DONIC-Star
gewann mit der deutschen Nationalmannschaft WM-Silber und EM-Gold,
und mit mehreren Vereinen holte der Teamplayer Baum den Titel in der Champions League
sowie auch die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Mit seinem Freund, dem DONIC-Star Dima
Ovtcharov, war Patti schon zweimal Deutscher Meister im Herren-Doppel, 2008 und 2010,
mit Zhenqi Barthel 2006 auch Deutscher Meister im Mixed. Doch erst jetzt, mit 28 Jahren,
gewann Patrick Baum erstmals den Titel des Deutschen Einzelmeisters bei den Herren.

Patrick Baum war Deutscher Schülermeister 2001, ein Jahr später, schon als 15-Jähriger,
auch Deutscher Jugendmeister und 2005 sogar Jugend-Weltmeister - als bislang einziger deutscher
Spieler überhaupt. Auch das Bundesranglistenturnier hat er schon gewonnen.

Gewiss: Mit DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov, Timo Boll und Bastian Steger fehlten drei Topstars.
"Ansonsten wäre die Freude noch eine andere", sagt Patti, verweist aber auch darauf, dass er mit
Patrick Franziska und im Endspiel mit Steffen Mengel, dem Deutschen Meister von 2013, zwei
starke Spieler recht sicher geschlagen hat.
Patrick Baum ist ein Typ, dem jeder diesen Erfolg gönnt.
Ganz besonders aber freuen wir von DONIC uns, die seinen Weg schon seit frühesten
Jugendtagen begleiten.
Glückwunsch, Patti! Das hast du dir verdient!

 


Karten für den LIEBHERR Men´s World Cup in der Saarlandhalle -
Saarbrücken (1.-3. Oktober 2016) sind
ab sofort bestellbar. 

Zu den Ticket Bestellungen direkt unter:
www.adticket.de

ÜBER DONIC KÖNNEN
KEINE KARTEN BEZOGEN WERDEN !

Zur Veranstaltungs Homepage:
www.tischtennis-tickets.de/MensWorldCup2016

Freitag, 18. März bis Sonntag, 20. März 2016 -
Seidensticker Halle - Bielefeld -

Gespielt wird auf DONIC Tischen und mit TIBHAR Bällen.

Zur Veranstaltungshomepage:

http://www.ndm2016.de/

Ma Long, der einsame Sieger

Die German Open sind vorüber, und Ma Long hat seine beeindruckende Siegesserie fortgesetzt. Der 27 Jahre alte Chinese, der seit seinem Triumph bei der WM vor neun Monaten den Rest der Welt nach Belieben beherrscht, gewann das Turnier in einer Art und Weise, die selbst Fachleute nur noch ungläubig staunen lässt. Im gesamten Turnierverlauf gab Ma Long nur einen Satz ab, düpierte im Halbfinale seinen chinesischen Landsmann, Olympiasieger Zhang Jike, überdeutlich mit 4:0 (7,4,7,7), und ließ auch dem bis dahin überragenden Vladimir Samsonov im Endspiel nicht die Spur einer Chance. Sein 4:1 (7,6,4,-10,5) in diesem Finale war eine eindrucksvolle Machtdemonstration und verdeutlichte, dass Ma der Konkurrenz mittlerweile so weit enteilt ist wie schon lange kein Spieler der gesamten Konkurrenz.

Dabei spielte der routinierte Samsonov auch in dieser Partie gut, war der Dynamik und Präzision, mit der Ma Long agiert, aber in keiner Phase gewachsen. Lediglich im vierten Durchgang konnte der 39-Jährige nach hohem Rückstand und Abwehr zweier Matchbälle kurz von der Sensation träumen: Da setzte Samsonov den Chinesen mit einigen guten Rückhandtopspins erfolgreich unter Druck, und für kurze Zeit wirkte der Favorit verunsichert. Doch im fünften Satz rückte Ma Long die Machtverhältnisse wieder zurecht, drängte Samsonov mit mächtigen Topspins vom Tisch und überrollte ihn wie alle anderen Gegner zuvor.

Immerhin hatte der Weißrusse zuvor Timo Boll mit 4:0 und im Halbfinale Chuan Chih-Yuan mit 4:1 ausgeschaltet – jenen Mann, der zuvor Dimitrij Ovtcharov gestoppt hatte. Gegen den stark spielenden Taiwanesen wirkte DONIC-Star Dima im Viertelfinale ein wenig müde, zog aber aus seiner 1:4-Niederlage noch Positives: „Wir sind im Januar, und das kann absolut passieren. Es ist noch Zeit, an der Form zu arbeiten.“ Ovtcharov merkte selbstkritisch an, er habe sich zu schlecht bewegt und sei Chuang im Aufschlag-Rückschlag-Spiel deutlich unterlegen gewesen. Nun wisse er immerhin, wo seine Defizite derzeit liegen. „Jetzt gilt es, zu arbeiten und sich zu verbessern“, erklärte der Europameister.

Gegen einen Chuang Chih-Yuan in dieser Form zu verlieren, ist gewiss kein Beinbruch. „Ich bin aktuell in einer Aufbauphase, daher wirft mich die Niederlage nicht groß zurück“, versicherte Ovtcharov. Wer weiß, wie akribisch und gewissenhaft der 27-Jährige arbeitet, der weiß auch: Er wird die richtigen Schüsse daraus ziehen und gestärkt zurückkehren.

Ein Gutes hatte Ovtcharovs Viertelfinal-Niederlage immerhin. Diesmal blieb ihm eine erneute Begegnung mit Ma Long erspart. So wie der Mann aus China derzeit spielt, wird es allmählich einsam um den Weltranglisten-Ersten.

Schwerstarbeit für Ovtcharov, Erfolge für Li Ping und Geraldo

Dimitrij Ovtcharov hat es geschafft: Der DONIC-Star steht im Achtelfinale der German Open, aber was war das für ein Kampf! Ovtcharov gegen Omar Assar, der Europameister gegen den Afrikameister, die Nummer 4 der Welt gegen die Nummer 29 – das sollte doch so schwierig nicht werden, meinten manche. Wer dachte, der sah sich allerdings gründlich getäuscht.

Sieben Sätze lang verlangte Assar dem Favoriten alles ab, kämpfte sich auch nach schier aussichtslosen Rückständen immer wieder zurück. Bei einer 3:1-Satzführug hatte Ovtcharov drei Matchbälle, bei 3:2-Satzführung führte er im sechsten Durchgang mit 5:1. Doch der Ägypter ließ niemals locker, versuchte alles und erarbeitete sich mit seinem Auftreten großen Respekt und viele Sympathien.

4:3 (-8,6,5,7,-15,-9,7) für Ovtcharov hieß es am Ende eines spektakulären Spiels, und danach gab’s für den Verlierer nicht nur Anerkennung und den üblichen Handschlag, sondern auch eine Umarmung von DONIC-Star Dima – und dazu lobende Worte. „Omar hat sehr gut gespielt, vor allem in den entscheidenden Phasen”, sagte der Europameister und gab zu: „Er hat mich auch ab und zu überrascht. Er ist einer der jungen Spieler auf der Tour,  vor denen ich am meisten Respekt habe. Er verbessert sich ständig und hat mir alles abverlangt.”

Morgen geht’s für DIma weiter, dann spielt er gegen den Gewinner der Partie zwischen Tang Peng (Hongkong) und Chen Weixing (Österreich) um den Viertelfinaleinzug.

Dimitrij Ovtcharov ist nicht der einzige DONIC-Star, der bei den German Open noch im Rennen ist. Auch Li Ping steht im Achtelfinale der German Open. Nach seinen starken Leistungen in der Qualifikation, wo er unter anderem Bastian Steger ausgeschaltet hatte, bezwang er heute Young Jung Sik (Südkorea) mit 4:2. Morgen tritt der für Katar startende DONIC-Star gegen Vladimir Samsonov an.

Und im ebenfalls hochkarätig besetzten U21-Wettbewerb hat der Portugiese Joao Geraldo das Finale erreicht. Gegen Lee Chia-Sheng (Taiwan) gewann er mit 3:2, gegen Tamas Lakatos (Ungarn) mit 3:1. Im Halbfinale schaltete der Linkshänder schließlich mit einer starken Leistung den für Dänemark startenden gebürtigen Chinesen Zhai Yujia (3:1) aus. Geraldos Finalgegner ist morgen um 13.20 Uhr der Japaner Yuto Muramatsu.

 

Fünf gewinnen, einer lauert

Die German Open sind erst einen Tag alt, doch schon sind eine ganze Reihe von Stars nicht mehr dabei. Der neue Modus – nur noch 16 Akteure werden in das 32er-Hauptfeld gesetzt, die anderen 16 müssen sich einen Platz im 256er-Feld der Qualifikation erkämpfen – und der Wunsch vieler, im Olympiajahr einige hochkarätige internationale Turniere zu bestreiten, haben dafür gesorgt, dass Berlin die wohl bestbesetzten German Open aller Zeiten erlebt. Trotz der Absagen von Xu Xin und Fan Zhendong, die dazu geführt haben, dass DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov hinter Weltmeister Ma Long an Position zwei gesetzt ist – vor Olympiasieger Zhang Jike. „Die German Open hier in Berlin sind auch nach kurzfristigen Absagen eines der am besten besetzten World-Tour-Turniere überhaupt“, bestätigt Dima, „von den Top 20 der Weltrangliste sind 17 Spieler da, 42 der Top 50. So etwas gibt es selten.“

In der 1. Hauptrunde bekommt es Ovtcharov am Freitag mit einem Qualifikanten zu tun, im Achtelfinale dann vermutlich mit dem Hongkong-Chinesen Tang Peng. Im Viertelfinale könnte der erste chinesische Nationalspieler den Europameister herausfordern: Yan An gilt in seinem Achtelfinalspiel gegen Chuang Chih-Yuan (Taiwan) als leicht favorisiert. Doch bis dahin ist der Weg weit, und vorher kämpfen noch etliche andere DONIC-Stars in Berlin um einen der 16 freien Plätze im Hauptfeld.

Fünf von ihnen sind heute in der 1. Qualifikationsrunde angetreten – und alle fünf haben den Sprung in Runde 2 geschafft!

Li Ping, früher Mixed-Weltmeister für China, mittlerweile für Katar aktiv, hat den Belgier Cedric Nuytinck mit 4:0 abgefertigt; Patrick Baum hat sich gegen den Tschechen Jiri Vrablik mit 4:2 behauptet. Auch der junge Portugiese Joao Geraldo hat die Runde der besten 64 Qualifikanten erreicht – er bezwang den Russen Krill Shvetc mit 4:1. Und Jakob Dyjas, wie Geraldo einer der hoffnungsvollsten Nachwuchsspieler Europas, hatte in dem begabten Franzosen Alexandre Robinot einen harten Gegner, den der Pole aber mit 4:1 ebenfalls sicher beherrschte.

Der Engländer Samuel Walker bekam es gar mit dem Koreaner Kim Dong Hyun zu tun, immerhin Nummer 43 der Welt und damit 122 Plätze vor Walker notiert. Doch der Brite behauptete sich mit 4:2 – eine der größten Überraschungen dieser Runde.

Alles in allem ein perfekter Tag für die DONIC-Stars. Ob das ein gutes Zeichen für Dima Ovtcharov ist?

Sicher ist: Fünf DONIC-Stars dürfen noch auf einen Platz im Hauptfeld hoffen, den Superstar Dima Ovtcharov längst sicher hat. Und mit Blick auf ein mögliches Finale gegen Ma Long gibt sich Ovtcharov zwar betont bescheiden: „Ma Long schlägt im Moment keiner. Er ist das Maß aller Dinge.“ Doch wer DONIC-Star Dima kennt, der weiß: Natürlich lauert er auf seine Chance.


Die DONIC Mannschaft CAEN TTC sichert sich den Klassenerhalt in der ersten französischen Liga

Drei Tage zuvor sah es noch ganz anders aus. Am 17 Spieltag der französischen Liga musste die Mannschaft um DONIC Star Patrick Baum sich der Mannschaft von Angers Vaillante TTC geschlagen geben, einem weiteren DONIC Team, und fiel durch diese Niederlage auf den vorletzten Tabellenplatz der ersten französischen Liga (Pro A). Durch diese Niederlage drohte ein alles entscheidende Relegationsspiel um den Klassenerhalt gegen den PPC Villeneuve, eine durchaus unangenehme Situation.

Nur durch einen Sieg gegen den drittplatzierten der französischen Liga aus La Romagne am 18. Spieltag, rund um den DONIC Spieler Brice Ollivier, und einer gleichzeitigen Niederlage von Istres gegen Angers, war der direkte Klassenerhalt noch für Caen TTC möglich.

Durch eine exzellente Vorstellung des DONIC Spielers Patti Baum, mit seinen Siegen gegen den Spitzenspieler von la Romagne, CHEN Tianyuan, und gegen Abdel Kader Salifou in einer hart umkämpften Begegnung in 5 Sätzen, konnte die Mannschaft aus Caen TTC einen Sieg erringen (Endergebnis 4:2) und Ihren Teil zum erhofften Klassenerhalt beitragen. Nun galt es das Ergebnis zwischen Angers und Istres abzuwarten.

Eine denkbar knappe Begegnung, welche die DONIC Mannschaft aus Angers schlussendlich für sich entscheiden konnte (Endergebnis ebenfalls 4:2), sicherte der DONIC Mannschaft aus Caen den Klassenerhalt und die damit verbundene Erleichterung.

DONIC gratuliert herzlich seinem Spieler Patti Baum und der Mannschaft Caen TTC zum Klassenerhalt, und freut sich auf eine erneute Saison in der höchsten französischen Spielklasse.

 


Der verlorene Sohn kehrt heim. Patrick Baum kehrt zurück in die Bundesliga, und die Fans seines neuen Vereins 1. FC Saarbrücken sind schon mehr als vorfreudig. Patti Baum ist eher der bodenständige Typ, sieht seine neue Mannschaft aber schon als Spitzenteam der TTBL. „Wir wollen auf jeden Fall oben mitspielen", versichert er, „in die Play-offs sollten wir es schon schaffen."

In Caen, wo DONIC-Star Baum in der letzten Saison gespielt hat, konnte er überzeugen; in der starken französischen Liga erspielte er sich eine 13:6-Bilanz. Zuletzt unterstrich er noch mit dem erstmaligen Gewinn des Deutschen Einzel Meistertitels seine Klasse – und dies, obwohl er selbst von sich sagt, dass er nach seiner schweren Erkrankung noch nicht völlig wiederhergestellt ist. „Hundertprozentig gesund bin ich noch nicht, aber mir geht’s sehr viel besser als vor einem Jahr", erklärt der 28-Jährige.

Das Engagement in Saarbrücken lässt ihn wieder mehr ins Rampenlicht der deutschen Fans rücken, entstresst sein Leben zugleich aber auch zumindest in einem Punkt. Baum fährt von seinem jetzigen Wohnort aus eineinhalb Stunden nach Saarbrücken. Das ist kein Katzensprung, aber doch deutlich weniger als nach Caen. „Die Fahrten nach Frankreich waren schon anstrengend", bestätigt er.

Eigentlich hatte es dem DONIC-Star dort nicht schlecht gefallen, doch mit seinem französischen Verein gab es ein großes Problem. Weil Caen nur Neunter der 1. Liga wurde, ist der Klassenverbleib noch unsicher und wird sich auch nicht vor dem 31. Mai klären. Das ist mit Blick auf mögliche Alternativen deutlich zu spät für Vertragsverhandlungen, war aber letztlich nicht das entscheidende Kriterium. „Ich wollte sowieso zurück nach Deutschland", sagt Baum.

„Ich verstehe mich in Saarbrücken mit allen Spielern gut, da wird es keine Probleme geben", sagt Patti. Und alle sind froh, dass der verlorene Sohn wieder in die TTBL zurückkehrt.

Glückwunsch, Partner!

Im ETTU-Cup steht zwar der Gewinner noch nicht fest, wohl aber der Ausrüster des Siegerteams: Werder Bremen und Weinviertel Niederösterreich haben das Endspiel dieses traditionsreichen Wettbewerbs erreicht – und beide werden vom deutschen Traditionsunternehmen DONIC ausgerüstet.

Die Bremer verdanken den Finaleinzug vor allem Bastian Steger, der bei den beiden 3:1-Erfolgen gegen Angers TT mit je zwei Siegen zum überragenden Mann wurde; bei Niederösterreich nahm diese Rolle Hou Yingchao ein: Der chinesische Abwehrspieler gewann im Hin- wie auch Rückspiel gegen den französischen Vertreter Istres ebenfalls jeweils beide Einzel. Allerdings hatten die Franzosen das Hinspiel trotzdem mit 3:2 für sich entschieden, so dass Niederösterreich im Rückspiel daheim hart arbeiten musste, um mit einem 3:1-Erfolg den Endspieleinzug zu sichern. Stefan Fegerl gelang beim Zwischenstand von 1:1 mit einem 3:0 gegen Paul Gauzy die Vorentscheidung zu Gunsten seines Teams.

In Bremen herrscht schon vor dem Final-Hinspiel, das für den Zeitraum vom 29. April bis 1. Mai angesetzt ist, Hochstimmung. Schließlich ist das Erreichen des Endspiels der bislang größte internationale Erfolg der Bremer Vereinsgeschichte. Gegen die von Hou Yingchao angeführten Österreicher dürfte es für Werder allerdings hart werden, denn ihr bester Mann, Bastian Steger, gilt nicht eben als Spezialist im Spiel gegen Abwehr.

Wie auch immer die Endspiele um den ETTU-Cup ausgehen: DONIC gratuliert beiden Teams schon jetzt herzlich. Wir sind stolz auf euch, Partner!


Dima ist wieder da

Eindrucksvoller hätte sich DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov nicht zurückmelden können. Drei Wochen musste er wegen Rückenproblemen pausieren, zeigte dann bei den Kuwait Open auf Anhieb schon wieder eine gute Leistung – er unterlag dort erst dem späteren Sieger, Zhang Jike, mit 3:4 – und bei den Katar Open ließ Dima nun einen Paukenschlag folgen: Mit einer absoluten Weltklasse-Leistung bezwang er Olympiasieger Zhang Jike und sicherte sich so Platz drei bei dem mit Topstars gespickten Event.

Am Ende gab es auch noch Komplimente vom Sieger. Dimitrij Ovtcharov habe sich hier in starker Form präsentiert, wie er schon bei seinem Sieg über Zhang Jike unterstrichen habe, erklärte Weltmeister Ma Long. Der Weltranglistenerste, der Ovtcharov Siegeszug im Halbfinale der Katar Open stoppte, sicherte sich anschließend durch ein 4:1 im Finale über seinen Landsmann Fan Zhendong auch bei diesem World Tour-Turnier den Titel. Nichts und niemand scheint ihn derzeit stoppen zu können, nicht mal der groß aufspielende DONIC-Star Dima, der im Viertelfinale Olympiasieger Zhang Jike mit 4:1 ausgeschaltet hatte. Auch gegen Ma Long machte Dima eine gute Partie, muss aber trotzdem noch auf seinen ersten Sieg über den Weltmeister warten.

Für die Leistung von Europameister Ovtcharov fand Ma Long lobende Worte: „Unsere Partie war ein Match auf hohem Niveau. Wir haben beide gut gespielt, und nachdem ich meine 7:3-Führung im ersten Satz nicht genutzt habe, war er sofort da und hat seine Chance genutzt.”

Nach seinem Sieg über Zhang Jike, gegen den er noch wenige Tage zuvor bei den Kuwait Open denkbar knapp mit 3:4 verloren hatte, sah man einen gut gelaunten und sehr selbstbewussten Dima Ovtcharov. „Ich habe besser gespielt als letzte Woche bei meiner Niederlage gegen ihn; ich glaube wirklich, dass ich ihn schlagen kann und dass er Respekt vor mir hat.” In dieser Form, verkündete Dima, könne er es mit jedem aufnehmen. „Wenn mein Gegner heute im Viertelfinale Xu Xin oder Fan Zhendong gewesen wäre, dann hätte ich auch eine wirklich große Siegchance gehabt.”

Ma Long erwähnte er wohlweislich nicht. Der Weltranglistenerste ist nicht nur eine Klasse für sich, er ist auch der weltweit einzige Spieler, gegen den Ovtcharov noch nie gewonnen hat.

Mit seinem Auftritt in Katar war der Europameister dennoch hochzufrieden. Verständlicherweise. „Ich habe selbst nicht geglaubt, dass ich nach meiner Zwangspause schon wieder eine solche Leistung abrufen kann”, offenbarte er. Manchmal sei eine Trainingspause aber offenbar gar nicht so schlecht.

Schon in den Runden zuvor hatte er seine glänzende Verfassung in Katar unter Beweis gestellt. Ein 4:2 zum Auftakt gegen den Japaner Kenta Matsudaira, anschließend im Duell zweier DONIC-Stars ein glattes 4:0 über Jakob Dyjas: Dimitrij Ovtcharov ließ keinen Zweifel daran, dass er wieder da ist.

Der Sieg über Dyjas ist dabei deutlich höher zu bewerten, als es auf den ersten Blick scheint, denn der junge Pole hatte bei diesem Turnier bis dahin schon zwei Favoriten gestürzt. Nach einem sicheren Sieg über den Türken Gencay Menge hatte Dyjas durch einen überraschenden 4:1-Erfolg über Steffen Mengel den Sprung ins Hauptfeld geschafft, wo er auch noch den Japaner Koki Niwa ausschaltete, die Nummer 12 der Welt. Das 4:2 über Niwa nach 0:2-Rückstand war einer der spektakulärsten Erfolge in Dyjas’ Laufbahn, doch der Sieger gab sich anschließend ganz cool und abgeklärt: „Am Anfang des Spiels war ich noch nicht richtig da, meine Rückhand hat nicht funktioniert, und ich hatte keinen Rhythmus. Aber mit fortschreitender Spieldauer wurde das immer besser, und ich habe mich auch nach den ersten zwei, drei Schlägen im Ballwechsel wohl gefühlt”, kommentierte er.

In der Qualifikation hatte noch ein weiterer junger DONIC-Akteur für einen Paukenschlag gesorgt: Kirill Gerassimenko aus Kasachstan schaltete den in der Qualifikation an eins gesetzten Japaner Yuya Oshima aus. Gerassimenko, die Nummer 242 der Welt, schlägt Oshima, die Nummer 21 – DONIC macht’s möglich.

Die Resultate der DONIC-Stars in Katar

Qualifikation, 1. Runde

Kirill Gerassimenko KAZ – Yuya Oshima JPN 4:3 (-3,8,7,8,-9,-8,12)

Jakub Dyjas POL – Gencay Menge TUR 4:0 (9,7,7,6)

Qualifikation, 2. Runde

Kirill Gerassimenko HKG – Ho Kwan Kit HKG 2:4 (-6,7,-6,-7,8,-6)

Jakub Dyjas POL – Steffen Mengel GER 4:1 (9,12,-8,7,8)

1. Runde

Jakub Dyjas POL – Koki Niwa JPN 4:2 (-8,-8,9,8,3,11)

Dimitrij Ovtcharov GER – Kenta Matsudaira JPN 4:2 (12,-10,9,5,-9,1)

Achtelfinale

Dimitrij Ovtcharov GER – Jakub Dyjas POL 4:0 (3,7,9,7)

Viertelfinale

Dimitrij Ovtcharov GER – Zhang Jike CHN 4:1 (-5,7,6,7,10)

Halbfinale

Dimitrij Ovtcharov GER – Ma Long CHN 1:4 (9,-6,-7,-4,-7)


ETTU Präsident und Generalsekretär besuchen DONIC in Völklingen (Germany)

Bei einem kurzen Besuch des ETTU Präsidenten Ronald KRAMER und dem Generalsekretär Richard SCRUTON in der DONIC Zentrale in Völklingen, hat DONIC Geschäftsführer Frank SCHREINER  den offiziellen Ball Sponsor-Vertrag für die Tischtennis- Europameisterschaften 2016 – 2019 unterzeichnet. Der NITTAKU Premium 40+ Ball wird damit der offizielle EM Ball der kommenden 4 Jahre.

Bei dem Besuch gab es einen offenen Austausch über die momentane und zukünftige Situation des Tischtennis in Europa und in der Welt, gefolgt von einem kurzem Rundgang im Gebäude.

Präsident KRAMER erklärte: „Dieser Besuch bei DONIC ist Ausdruck unserer Überzeugung, dass wir mit allen Interessengruppen unseres Sports kommunizieren und diskutieren müssen.

Wir brauchen die gegenseitige Fachkompetenz und Erfahrung für die Entwicklung des Tischtennis. Selbstverständlich ist die Meinung unserer Sponsoren und kommerziellen Partner von großem Wert für die Zukunft unseres Sports“.


Die DONIC-Teams steuern auf Erfolgskurs

Die Champions League ist in diesem Jahr spannend wie lange nicht. Nach den Halbfinal-Hinspielen scheint sich eine Überraschung anzubahnen, doch eines steht schon jetzt fest: Ein DONIC-Team wird das Endspiel erreichen. Denn sowohl AS Pontoise Cergy als auch Fakel Gazprom Orenburg werden schon lange vom deutschen Traditionsunternehmen DONIC ausgerüstet. Die Franzosen haben sich mit dem überraschenden 3:1-Hinspielerfolg vor eigenem Publikum eine gute Ausgangsbasis verschafft, dabei allerdings auch davon profitiert, dass Europameister Dimitrij Ovtcharov nach seiner Pause wegen Rückenproblemen noch nicht wieder voll auf der Höhe war. DONIC-Star Dima verlor seine beiden Einzel gegen Kristian Karlsson und Marcos Freitas, den dritten Punkt für Pontoise steuerte Tristan Flore mit einem denkbar knappen 3:2-Erfolg (11:9 im Entscheidungssatz) über Alexey Smirnov bei. Im Rückspiel am 1. April steht Orenburg damit unter beträchtlichem Druck. Europas bester Verein der letzten Jahre hat mehr als einmal bewiesen, damit gut umgehen zu können – 2012, 2013 und 2015 hat der russische Meister die Champions League gewonnen. In 2014 allerdings musste Orenburg einem Überraschungssieger gratulieren, der damals das Final-Hinspiel daheim mit 3:1 gewonnen hatte und dann trotz einer 1:3-Niederlage im Rückspiel aufgrund besserer Sätze die Trophäe gewann. Der Name dieses Klubs: AS Pontoise Cergy.

Im ETTU-Cup stehen sogar gleich drei DONIC-Klubs im Halbfinale. Werder Bremen hat sich durch einen 3:1-Erfolg bei Vaillante Sports Angers TT eine sehr gute Ausgangsbasis für den Finaleinzug verschafft, was die Norddeutschen vor allem zwei Einzelerfolgen von Bastian Steger (gegen Jens Lundquist und Jon Persson) zu verdanken) hatten. Den dritten Zähler für die Gäste steuerte Krill Skachkov gegen Christophe Legout bei.

Das dritte DONIC-Team im Halbfinale dieses Wettbewerbs, Weinviertel Niederösterreich, unterlag bei Istres Tennis de Table mit 2:3, hat aber damit durchaus noch gute Chancen auf ein Weiterkommen. In Frankreich punktete nur der chinesische Abwehrspieler Hou Yingchao für die Niederösterreicher; er bezwang Benjamin Brossier und Omar Assar deutlich. Stefan Fegerl blieb gegen diese beiden überraschend erfolglos, und dem Rekonvaleszenten Daniel Habesohn gelang gegen Paul Gauzy noch nicht mal ein Satzgewinn. Das freilich können die Österreicher auch besser, und wenn es ihnen im Rückspiel am 1. April gelingen sollte, dies zu beweisen, käme es zu einem Finale zwischen zwei DONIC-Teams.

Das ist auch in der Bundesliga noch möglich, denn dort haben sich mit dem TTC Fulda-Maberzell und den TTF Ochsenhausen bereits jetzt zwei DONIC-Teams für die Play-offs qualifiziert. Wer im Halbfinale gegen wen spielen wird, steht allerdings noch nicht fest – erst muss noch der letzte Spieltag am Ostermontag (28. März) absolviert werden. Derzeit liegen Ochsenhausen und Fulda sogar auf den Plätzen 1 und 2 – punktgleich und nur durch die um einen Zähler bessere Spieldifferenz der Ochsenhausener getrennt. Die haben allerdings am letzten Spieltag gegen Grenzau zumindest nach Papierform eine deutlich schwierigere Aufgabe vor sich als Fulda, das zum Vorletzten Hagen reist.

Spannender als die Entscheidung, wer als Erster oder Zweiter in die Play-offs startet, scheint hier eine andere Frage: Schafft es Rekordmeister Düsseldorf noch, sich für die Endrunde zu qualifizieren? Dazu bräuchte der Titelverteidiger schon Schützenhilfe, und wahrscheinlich ist das nicht. Realistisch scheint vielmehr, dass außer den DONIC-Teams Ochsenhausen und Fulda sowie den ebenfalls bereits qualifizierten punktgleichen Saarbrückern erstmals Bergneustadt das Rennen macht. Die Play-offs ohne Düsseldorf, das wäre ein Novum und würde den vier Halbfinalisten eine riesige Chance eröffnen. Denn seit 2008 haben mit einer Ausnahme immer nur die Düsseldorfer die Meisterschaft gewonnen, sieben von acht Mal, unterbrochen nur 2013 von Werder Bremen – einem DONIC-Team.

Dimas Machtdemonstration

Als Titelverteidiger reiste er an, als erneuter Titelgewinner reiste er ab. DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov hat beim Europe Top 16 im portugiesischen Gondomar eindrucksvoll unterstrichen, dass er in Europa zurzeit eine Klasse für sich darstellt. Im Endspiel behauptete er sich gegen Lokalmatador Joao Monteiro mit 4:2 (6,5,8,-8,-11,7) sicher und nahm damit erfolgreich Revanche für die einzige Niederlage, die er im gesamten Turnierverlauf erlitten hatte: In der Gruppe hatte Monteiro Ovtcharov überraschend mit 3:2 besiegt.

Doch der Reihe nach. In seiner Qualifikationsgruppe erwischte DONIC-Star Dima einen glänzenden Start: Den stark aufspielenden jungen Franzosen Simon Gauzy dominierte er mit 3:0 (8,4,12) beeindruckend sicher, und anschließend ließ er gegen Panagiotis Gionis eine Demonstration folgen, wie man gegen Abwehr spielt. Der griechische Verteidiger war den mit enormer Wucht und Durchschlagskraft gezogenen Bällen des Europameisters in keiner Phase gewachsen; am Ende hieß es auch hier 3:0 (6,4,7) für Ovtcharov.

Im letzten Gruppenspiel allerdings schlichen sich ein paar Fehler ins Spiel des Titelverteidigers, und Monteiro, getragen vom Publikum, gelang mit 3:2 (7,8,-9,-9,9) die Überraschung. Was am Ende den Unterschied ausmachte, dass Ovtcharov im Finale gegen denselben Gegner so sicher Herr der Lage war?

„Man kann ein Gruppenspiel, noch dazu eines, vor dem ich schon sicher weiter war, nicht mit einem Finale vergleichen”, erklärte Dima, „Aber ich muss auch sagen, dass Joao hat mich schon überrascht hat. Er hat auf sehr hohem Niveau und extrem aggressiv gespielt.”

Letztlich half das Ovtcharov sogar. „So war ich natürlich gewarnt”, erklärte er, „ich habe unser Gruppenspiel sehr sorgfältig analysiert und mich gut auf das Finale vorbereitet. Und ich denke: Das war mein bestes Spiel bei diesem Turnier.”

In der Tat: Das 4:0 (6,7,9,2) gegen Monteiros Landsmann Tiago Apolonia war schon stark, beim 4:3 (-12,9,5,-9,-2,8,8) gegen den Schweden Kristian Karlsson wurde es aber bedrohlich eng für den Favoriten, der bereits mit 2:3 nach Sätzen und 3:6 im sechsten Durchgang zurückgelegen hatte.

Doch dann das Finale: Drei Sätze lang spielte DONIC-Star Dima so drückend überlegen, dass Monteiro nicht den Hauch einer Chance hatte. Traumwandlerisch sicher zog und schoss Ovtcharov, dem nun fast alles gelang. Im vierten Durchgang allerdings entschied der Portugiese einige hochklassige Ballwechsel für sich und verkürzte auf 1:3. „Im fünften Satz hatte ich mehrere Matchbälle, die ich nicht nutzen konnte”, erklärte Ovtcharov rückblickend. Andere Spieler würden in solch einer Situation sicherlich nervös, nicht aber DONIC-Star Dima. Verunsichert habe ihn das nicht. „Ich habe immer an mich geglaubt”, versicherte der Sieger – und das sah man seinem Spiel auch an.

„Das ist jetzt in den letzten drei Jahren der fünfte von sechs möglichen Titelgewinnen bei den wichtigsten Turnieren Europas”, verkündete Ovtcharov stolz, dementsprechend groß sei in solchen Spielen dann auch sein Selbstvertrauen.

Gewinner der European Games in Baku 2015, Europameister 2013 und 2015, Europe Top 16-Gewinner 2015 und 2016 – Dimitrij Ovtcharov beherrscht das Geschehen auf dem Alten Kontinent in imponierender Manier. So verließ der sonst stets selbstkritische 27-Jährige den Ort seines erneuten Triumphes denn auch ausnahmsweise rundum zufrieden. Mit Blick auf seine Erfolgsbilanz erklärte er: „Ich denke, die Ergebnisse sprechen für sich. Ich habe an allen drei Tagen hier in Portugal sehr gut gespielt und ein hochklassiges Finale




Dima steht im Viertelfinale

Das war ein ganz starker Auftritt: Mit einem souveränen 4:0 (5,8,6,11)-Erfolg über Tang Peng (Hongkong) ist DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov ins Viertelfinale der German Open in Berlin eingezogen, wo er heute Abend auf Chuang Chih-Yuan trifft. An die bisherigen Begegnungen mit dem Taiwanesen hat der Europameister viele gute Erinnerungen: Fast immer waren es äußerst hochklassige und sehr spannende Spiele, fast immer gingen die Partien sehr knapp aus – und fast immer hieß der Sieger Ovtcharov. So auch zuletzt bei den World Tour Grand Finals 2014, wo sich der Deutsche im Viertelfinale mit 4:3 behauptete, so aber auch unter anderem im Kampf um Bronze bei den Olympischen Spielen 2012 in London.

Chuang Chih-Yuan präsentierte sich in Berlin allerdings bislang in glänzender Verfassung. Er geht mit der Empfehlung in diese Partie, im Achtelfinale den Chinesen Yan An mit 4:2 ausgeschaltet zu haben.

Für Li Ping sind die German Open derweil beendet. Der für Katar startende gebürtige Chinese unterlag im Achtelfinale Vladimir Samsonov mit 1:4, darf aber mit seiner Leistung und seinem Abschneiden bei diesem enorm hochkarätig besetzten Turnier ebenso zufrieden sein wie DONIC-Nachwuchsstar Joao Geraldo, der dem Japaner Yuto Muramatsu im Finale des U21-Wettbewerbs mit 0:3 unterlag.

Das Shootout der Stars beginnt

Die Bühne ist bereits, die Auslosung steht, das Fest kann beginnen. Morgen starten die German Open, deren zweitägige Qualifikation heute zu Ende ging, neu: In der 1. Hauptrunde treffen die 16 glücklichen Akteure, die die harte Qualifikation überstanden haben, auf die 16 Gesetzten. In beiden Gruppen findet sich auch ein DONIC-Star: Li Ping hat durch imponierende Erfolge über Liam Pitchford und Bastian Steger den Sprung ins Hauptfeld geschafft, wo er Young Jung Sik (Südkorea) herausfordern wird, und Dimitrij Ovtcharov bekommt es mit dem Ägypter Omar Assar zu tun – wie DONIC-Star Dima ein leidenschaftlicher Kämpfer. Assar schaltete auf dem Weg ins Hauptfeld zwei gebürtige Chinesen aus: Zhai Yujia, der für Dänemark startet (4:3) und Eugene Wang (Kanada/4:1). Danach bezwang er auch noch den Inder Harmeet Desai mit 4:1, und das dürfte Ovtcharov Warnung genug sein, denn eben dieser Desai hat in der Qualifikation Kalinikos Kreanga und DONIC-Star Patrick Baum geschlagen.

Qualifikant Li Ping darf man gegen Young Jung Sik zumindest Außenseiterchancen einräumen. Li Pings 4:2 über Pitchford war schon beeindruckend, sein 4:3-Erfolg gegen Bastian Steger dann noch mehr. Denn da hatte der für Katar startende gebürtige Chinese bereits mit 3:0 nach Sätzen geführt, mit spielerischer Leichtigkeit (4,5,3), dann den vierten Durchgang knapp verloren (-9) – und in der Folge drohte ihm gar die ganze Partie noch aus der Hand zu gleiten. Steger glich auf 3:3 aus, doch im entscheidenden Moment bewies Li Ping einen guten Kopf und düpierte den Deutschen ausgerechnet mit dessen Spezialschlag, dem Rückhand-Topspin.

Für die jungen DONIC-Stars Samuel Walker, Joao Geraldo und Jakob Dyjas hat es zum Einzug ins Hauptfeld noch nicht gereicht. Der Portugiese Geraldo unterlag Abwehrspieler Panagiotis Gionis mit 1:4, Walker schied mit 0:4 gegen den Russen Skachkov aus, und Dyjas behauptete sich zwar gegen den Rumänen Hunor Szocs mit 4:3, musste dann allerdings im entscheidenden Spiel um einen Platz im Hauptfeld die Überlegenheit des Japaners Kaii Yoshida anerkennen. Dyjas und Geraldo sind aber im U21-Wettbewerb noch dabei und stehen hier mittlerweile im Achtelfinale. In den letzten Spielen dieses Tages gab’s für den Polen Dyjas ein 3:1 gegen Konstantin Chernov (Russland), und Geraldo bezwang Martin Allegro (Belgien) mit 3:2.

Morgen aber gehört die große Bühne nicht ihnen, sondern DONIC-Star Dima Ovtcharov, der um 16:10 gegen Omar Assar antritt. Li Pings Partie gegen Young Jung Sik folgt um 18:40 Uhr. Das Shootout der Stars beginnt – und DONIC berichtet an dieser Stelle weiter.

Dima gegen China und den Rest der Welt

Was für eine Besetzung: Bei den German Open, die am 27. Januar in Berlin beginnen, könnte das Teilnehmerfeld nicht stärker sein! Die ersten 16 der Weltrangliste sind alle am Start: Weltmeister Ma Long, Olympiasieger Zhang Jike, Chinas Topstars Fan Zhendong, Xu Xin und Fang Bo, dazu Japans Superstar Jun Mizutani, Portugals Held Marcos Freitas, der weltbeste Abwehrspieler Joo Se Hyuk, Vladimir Samsonov, die stärksten Spieler Taiwans und Hongkongs, Rekord-Europameister Timo Boll – und natürlich auch Dimitrij Ovtcharov. Der 27-Jährige wird in diesem Pulk geballter Klasse hart zu kämpfen haben, um an seine erfolgreichen Auftritte der letzten Jahre anknüpfen zu können, doch er kommt mit besten Empfehlungen. In den letzten vier Jahren hat DONIC-Star Dima die German Open zweimal gewonnen, war einmal Zweiter und einmal Dritter; seine einzigen Niederlagen bezog er gegen die Chinesen Ma Long und Fan Zhendong. Diesmal, sagt Dima, „ist das Turnier natürlich so gut besetzt wie eine WM. Da wird es sehr schwer. Trotzdem ist mein Ziel, aufs Treppchen zu kommen, hoffentlich ein Match gegen die Chinesen zu ergattern und zu sehen, wo ich stehe.”

Nicht nur das Preisgeld und die Weltranglistenpunkte locken die Stars aus aller Welt gerade in diesem Jahr. „Die German Open“, erinnert Dima, „sind das letzte große internationale Turnier vor der WM. Natürlich gibt’s da noch das Europe Top 16, aber da sind keine Chinesen dabei.“ Von daher gelten die German Open als Gradmesser für eine Standortbestimmung. „Jeder Sieg, den man jetzt in der Olympiasaison gegen Topchinesen einfahren kann, gibt einem Selbstvertrauen und kann vielleicht doch ein paar Zweifel bei den Chinesen säen”, erklärt Ovtcharov. „Deshalb ist das Turnier sehr wichtig.”

Der Europameister selbst hat in dieser Saison schon eine Menge Selbstvertrauen tanken können. Nicht nur mit seiner erfolgreichen Titelverteidigung bei der EM, auch mit dem Gewinn der European Games in Baku, mit dem er sich als bislang einziger Europäer überhaupt bereits den Startplatz bei den Olympischen Spielen in Rio sicherte. Nur an einem Gegner hat sich Dima immer wieder die Zähne ausgebissen: an Ma Long. Der Weltranglistenerste, der seit Monaten in überragender Form spielt und von Turniersieg zu Turniersieg eilt, ist der weltweit einzige Spieler, gegen den Ovtcharov bislang noch nie gewonnen hat. Und nach den vergeblichen Anläufen der letzten Monate ist Dima gar nicht so scharf darauf, es in Berlin gleich wieder zu probieren. „Gegen Ma Long hab ich jetzt wirklich fast jedes Turnier gespielt. In den letzten vier Monaten waren all meine Niederlagen auf der Tour immer nur gegen ihn“, sagt er. „Natürlich hat man da das Spiel im Kopf, analysiert es auch und überlegt, was man nächstes Mal besser machen kann. Aber ich würde mich auch freuen, mal wieder gegen Zhang Jike, Fan Zhendong oder Xu Xin antreten zu können.”

Der Weg bis zu einem solchen Spiel ist allerdings weit. Als Nummer vier der Weltrangliste wird DONIC-Star Ovtcharov in Berlin auch die Nummer vier der Setzliste sein, hinter Ma Long, Fan Zhendong und Xu Xin, auf die er somit frühestens im Halbfinale treffen könnte. Im Viertelfinale könnte es allerdings zu einer Begegnung mit Zhang Jike kommen – oder mit Vladimir Samsonov, Chuang Chih-Yuan, dem WM-Zweiten Fang Bo oder Timo Boll.

Angesichts dieses gigantischen Aufgebots an Stars gilt, was der Volksmund sagt: Berlin ist eine Reise wert. Geboten wird ein Schaulaufen der kompletten Elite, frei nach dem Motto: Dima gegen China – und gegen den Rest der Welt.