In einem hochklassigen und dramatischen Finale hat Dima Ovtcharov seinen Landsmann und Freund Timo Boll nach 6:10 Rückstand noch mit 12:10 im Entscheidungssatz geschlagen. Herzlichen Glückwunsch Dima zu diesem großartigen Erfolg. Aber auch Gratulation an Timo Boll zu einer herausragenden Leistung. Großes Tischtennis von den beiden Deutschen !

Sieger Selfie von Dima mit der Damen Siegerin Ding Ning !

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Tischtennis Weltmeisterschaft 2017 in Düsseldorf !

DONIC-Team Orenburg steht vor dem Gewinn der Champions League
Ein Triumph in der Höhle des Löwen

Sie sind schon fast am Ziel. Die Stars des DONIC-Teams Fakel Gazprom Orenburg sind auf bestem Wege, zum vierten Mal nach 2012, 2013 und 2015 den Titel der Champions League zu gewinnen – nach dem 3:0-Erfolg im Hinspiel bei Borussia Düsseldorf reicht dem russischen Favoriten im Rückspiel schon der Gewinn eines Einzels oder insgesamt vierer Sätze, um sich erneut die Krone Europas zu sichern.

Das schwerste Stück Arbeit leistete dabei Dimitrij Ovtcharov, der vor 1.100 Zuschauern in Düsseldorf die Auftaktpartie gegen seinen Freund und Nationalmannschaftskollegen Timo Boll mit 3:2 gewann. In der hochklassigen und enorm spannenden Begegnung behauptete sich letztlich der athletisch stärkere Akteur, der auch die deutlich höhere Durchschlagskraft zeigte. Ovtcharov ging im Entscheidungssatz mit 7:2 in Führung und sah lange wie der sicher Sieger aus: 8:4, 9:5, 10:7 – doch Boll leistete bis zuletzt heftigen Widerstand, wehrte drei Matchbälle ab und hatte dann in der Verlängerung selbst zwei. Schließlich beendete Dimitrij Ovtcharov das Spektakel mit seinem Markenzeichen, einem krachenden Rückhand-Topspin, zum 14:12, riss die Faust nach oben und atmete erst mal tief durch.

„Das war ein großartiges Match auf unglaublich hohem Niveau”, attestierte Düsseldorf Manager Andreas Preuß. Und er haderte ein wenig mit dem Schicksal: „Wenn wir dieses Spiel gewinnen, haben wir eine ganz kleine Chance auf den Sieg.”

Doch DONIC-Star Dima bewies einmal mehr unter größtem Druck seine Klasse und stieß damit die Tür zum Triumph seines Teams weit auf. Jun Mizutani (3:0 gegen Stefan Fegerl) und Vladimir Samsonov, der Kristian Karlsson recht sicher mit 3:1 beherrschte, hatten keine große Mühe mehr, den 3:0-Erfolg perfekt zu machen.

Am Freitag, dem 12. Mai, ist also in Orenburg Feiern angesagt. Dann nämlich findet dort ab 14:00 Uhr deutscher Zeit das Final-Rückspiel der Champions League gegen Borussia Düsseldorf statt. Das DONIC-Team Orenburg galt schon vor dem Finale als Favorit, und wenngleich alles erst gespielt werden muss, wird sich das auch nach Papierform stärkste Team Europas diesen Triumph sicher nicht mehr nehmen lassen.

Borussia Düsseldorf – Fakel Gazprom Orenburg 0:3 (3:9 Sätze)

Boll – Ovtcharov 7,-5,-8,6,-12

Fegerl – Mizutani -7,-8,-5

Karlsson – Samsonov -4,8,-5,-10

Die lebenden Legenden

Legenden unter sich: Beim nächsten Event im Rahmen der ITTF Legends Tour treffen sich am 28. April im französischen Metz Heroen von einst und jetzt. Jiang Jialiang, Einzel-Weltmeister von 1985 und ’87 sowie Kopf jenes legendären chinesischen Teams, das erst bei der WM 1989 in Dortmund von Schweden entthront wurde, trifft unter anderem seine Weggefährten Jörgen Persson und Jörg Roßkopf wieder. DONIC-Star Persson, der mit Schweden 1989 sein erstes WM-Gold gewann, wurde 1991 nicht nur erneut Mannschafts-, sondern auch Einzel-Weltmeister; Roßkopf, 1989 Doppel-Weltmeister mit Steffen Fetzner, gewann 1992 Einzel-Gold bei den Europameisterschaften. Sein damaliger Finalgegner Jean-Michel Saive stieg wenig später zur Nummer eins der Welt auf – auch der Belgier wird in Metz am Start sein. Komplettiert wird das Feld durch den langjährigen französischen Nationalspieler Christophe Legout und Panagiotis Gionis. Der Grieche, immer noch einer der besten Abwehrspieler der Welt, hat früher für den französischen Erstligisten Metz aufgeschlagen und hat deshalb eine Wild Card für dieses Event erhalten.

Schon seit Jahren unterstützt DONIC die Legends Tour, und das passt in jeder Hinsicht. Nicht nur deshalb, weil die Stars so garantiert optimale Spielbedingungen vorfinden, sondern auch, weil unter den Legenden des Tischtennissports einige der Größten ihre gesamte Laufbahn über von DONIC ausgerüstet wurden. So beispielsweise die Schweden Jan-Ove Waldner, Mikael Appelgren und Jörgen Persson. Auch Europas heutige Nummer eins, Dimitrij Ovtcharov, vertraut schon seit Kindesbeinen der deutschen Traditionsmarke. Vielleicht wird man auch ihn eines Tages auf der Legends Tour erleben.


Durch einen 3:0 Erfolg im Endspiel gegen Dimitrij Ovtcharov gewann Timo Boll das
hochkarätig besetzte NEW HORIZONS Masters 2017 in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle.
Zuvor setzte sich Timo Boll im Halbfinale mit 3:0  gegen Simon Gauzy (Frankreich) durch
und Dimitrij Ovtcharov gewann mit 3:1 gegen Nationalmannschaftskollege Patrick Baum.

Vom 5. bis 8. Februar 2017 werden die neuen DONIC Textilien auf der
ISPO in
München präsentiert !

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DONIC Dyjas Ultra Power

Jakub Dyjas gibt am Tisch Vollgas !

Er spielt auf beiden Seiten kompromisslos aggressiv.

Auch bei seinem Holz macht er keine Kompromisse.

Das Dyjas Ultra Power, ein 7-schichtiges Offensivholz - made in Sweden- , unterstützt seine

Powerspins optimal, und dabei bietet es ihm eine herausragende Ballkontrolle.

Bei den Europameisterschaften in Budapest gelang Dyjas als einzigem

Teilnehmer ein Medaillengewinn im Einzel und Doppel.

Artikelnummer: 110 264
Griffformen: gerade, konkav, anatomisch
Gewicht: 90 Gramm
Furniere: 7
Elastizität: steif 
Preis: 45,90 Euro

Zum Showdown um die nationalen Meistertitel treffen sich Deutschlands Tischtennis-Asse vom 3. - 5. März 2017
in der brose Arena in Bamberg! Kurz vor den Einzelweltmeisterschaften im eigenen Land wollen sich insbesondere
die Nationalspieler um die Titelverteidiger Patrick Baum und Kristin Silbereisen in guter Form präsentieren.

 Ein Stern geht auf !

Die Europameisterschaften in Budapest wurden zum Turnier der Überraschungen, und Jakub Dyjas nutzte das auf der ganzen Linie. Der junge DONIC-Star zählt zu den ganz großen Gewinnern dieser EM: Er spielt sich mit etlichen spektakulären Auftritten ins Einzel-Halbfinale sowie ins Doppel-Endspiel und war dort somit der einzige Starter, der in beiden Wettbewerben eine Medaille gewann.

„Natürlich hätte ich damit nicht gerechnet”, erklärte der Pole bescheiden. „Aber ich habe hier von Anfang an gemerkt, dass es gut für mich läuft. Ich habe mich gut bewegt, ich war gut drauf.”

Nach einem 4:2 zum Auftakt über den Russen Mikhail Paykov sorgte Dyjas für die Sensation des Turniers: Im Duell zweier DONIC-Stars schaltete er Europameister Dimitrij Ovtcharov mit 4:2 aus, und dabei bewies er nicht nur enormen Mut, sondern auch einen erstaunlich guten Kopf. In zahlreichen spektakulären Ballwechseln behielt Jakub Dyjas auch auf der Rückhand-Diagonalen oft die Überhand, da, wo Dima Ovtcharov normalerweise kaum zu schlagen ist. Und als er die große Chance zur Sensation hatte, nutzte er sie eiskalt und mit Spielwitz.

Zugegeben: Der Titelverteidiger spielte in Budapest nach den Strapazen der letzten Monate mit seinem Start bei den Olympischen Spielen und dem World Cup nicht in Bestform. Er war aber fair genug, die Leistung seines Bezwingers anzuerkennen. „Jakub hat wirklich sehr stark gespielt, sehr viel riskiert und enorm viel getroffen. Er hat absolut verdient gewonnen.”

Und der flinke Pole, der erst vor 14 Tagen seinen 21 Geburtstag feierte, spielte auf diesem hohen Niveau weiter. 4:1 gegen Joao Monteiro (Portugal), 4:1 gegen Kou Lei (Ukraine): Mit begeisterndem Tischtennis machte er seinen ersten EM-Medaillen-Gewinn bei den Herren perfekt.

„Ich bin nicht so kräftig wie die meisten anderen, also muss ich das mit Schnelligkeit ausgleichen”, sagt er. „Und hier war ich meist schneller als meine Gegner.” Zudem zeichnet ihn ein enorm starker Rückhand-Topspin aus – und ein kluger Kopf. Als er im Viertelfinale gegen Kou Lei auf einen Gegner traf, dem im schnellen Spiel am Tisch auf der Rückhand-Diagonalen nicht beizukommen war, wechselte Dyjas das Tempo. „Ich habe dann von weiter hinten gezogen und mit mehr Spin. Darauf konnte er nicht mehr so hart antworten", erklärt der DONIC-Star.

Im Halbfinale unterlag er dann zwar dem späteren Europameister Emmanuel Lebesson, für Jakub Dyjas war der Gewinn von Bronze dennoch ein riesiger Erfolg.

Im Doppel mit Daniel Gorak gelang ihm sogar der Einzug ins Endspiel, wo die beiden Polen Patrick Franziska und dem Dänen Jonathan Groth sechs Sätze lang alles abverlangten. Der Lohn für Jakobs starke Leistungen in diesem Wettbewerb war schließlich Silber – und die Gewissheit, dass in Zukunft noch etliche weitere große Erfolge kommen dürften.

Erst einmal kann sich der junge DONIC-Star auf die nächste Weltrangliste freuen. Zuletzt wurde er dort an Position 45 geführt, diese EM dürfte ihm einen ordentlichen Aufstieg bescheren.

 

Saarbrücken.  Ganz Tischtennis-Deutschland wartet gespannt auf die Ankunft eines Außerirdischen. Beim LIEBHERR Men’s World Cup in Saarbrücken jagen vom 1. bis zum 3. Oktober 19 weltliche Stars, darunter auch Europameister Dimitrij Ovtcharov, jenen Mann, den die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) als menschlichen Außerirdischen seiner Zunft adelte. Die Rede ist vom frischgebackenen Olympiasieger Ma Long, dessen Goldmedaille in Rio de Janeiro dem Chinesen zudem auch noch den Gewinn des Golden Grand Slam bescherte – den Sieg bei WM, World Cup und Olympischen Spielen in ununterbrochener Reihenfolge.

Dimitrij Ovtcharov freut sich auf den World Cup

Die Überlegenheit Ma Longs hatte im Vorjahr im Halbfinale des World Cups auch Dimitrij Ovtcharov anerkennen müssen, der sich gleich aus mehreren Gründen auf Saarbrücken freut: „Das Saarland ist ein besonderes Pflaster für mich. Dort sitzt mein Hauptsponsor DONIC, der mich von Kindesbeinen an unterstützt. Deswegen hoffe ich, dass die Unterstützung in Saarbrücken noch etwas größer sein wird als vielleicht woanders in Deutschland.“

Der Unterstützung der Fans kann sich der Europameister sicher sein. Das Turnier macht 2016 zum ersten Mal Station in Saarbrücken. 20 der besten Herren der Tischtennis-Welt - maximal zwei pro Nation – spielen in der Saarlandhalle gegeneinander um den wichtigsten Titel weltweit nach Olympia- und Einzel-WM-Gold. Der Olympia-Dritte von London 2012 im Einzel und mit der Mannschaft, Dimitrij Ovtcharov, blickt gespannt dem Turnier entgegen: „Der World Cup ist eines der mit Abstand allerwichtigsten Turniere der Welt. Ich freue mich sehr auf das Event. Ich rechne ich mir schon einiges aus. Mit dem heimischen Publikum im Rücken ist ein erneuter Platz auf dem Podium mein großes Ziel.“

Kartenvorverkauf

Tickets können Sie sitzplatzgenau online über den Ticketanbieter ADTicket bestellen. Diese sind auf Wunsch auch direkt ausdruckbar.

Karten gibt es außerdem telefonisch unter 0180 – 6050400 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen) sowie in einer von bundesweit über 2.800 Vorverkaufsstellen.

Alle Informationen zum Kartenvorverkauf und das komplette Teilnehmerfeld finden Sie unter http://www.tischtennis-tickets.de

 

Starke Leistungen und viel Spaß beim Bundesfinale der Minimeisterschaften 2017 in Oberwesel

Vom 09.-.11.06.17 fand das 34. Bundesfinale der Minimeisterschaften in Oberwesel / Rheinland statt. 20 Mädchen und 20 Jungen aus allen Landesverbänden hatten sich für das von DONIC und ARAG als Hauptsponsoren unterstützen größten Breitensportevents des Deutschen Tischtennisbundes qualifiziert. In dieser Saison hatten bei über 1400 Vorentscheiden mehr als 25.000 Kinder an den Turnieren teilgenommen. So war schon vor Beginn des Bundesfinales klar, dass die 40 Teilnehmer schon alle Gewinner waren.

Bereits in den Vorrundengruppen am Samstag konnte man die Favoriten auf den Sieg ausmachen. Bei allen Teilnehmern konnte man eine deutliche sportliche Entwicklung während des Turnierverlaufs erkennen. Am Sonntagmorgen ging es dann in stark umkämpften Zwischenrundenspielen um die endgültigen Platzierungen. So qualifizierten sich bei den Mädchen Xinyan Helen Wei aus Hamburg und Amelie Hielscher aus Bayern für das Finale. In einem hart umkämpften Match konnte sich Amelie Hielscher knapp mit 3:2 Sätzen durchsetzen und den Titel gewinnen. Bei den Jungen standen sich Fabio Zelici vom Westdeutschen Tischtennisverband und Gencer-Zeki Gözeke vom Berliner Tischtennisverband gegenüber. In einem sportlich, für diese Altersklasse sehr hohem Niveau geführten Endspielt setzte sich schließlich Fabio Zelici durch und darf sich Minimeister 2017 nennen.

Umrahmt wurde der sportliche Teil der Veranstaltung von einem Training mit der Mädchenbundestrainerin Dana Weber am Samstag und einem Showkampf der DONIC Vertragsspieler Luisa Säger und Patrick Baum. Der Showkampf und das spätere gemeinsame Spielen in Mixed und Rundlauf mit den beiden Spitzensportlern kam bei den Kindern und deren Eltern / Betreuern sichtlich sehr gut an. So mussten Luisa und Patrick unzählige Autogramme schreiben.

Aber auch der gesellschaftliche Teil durften natürlich nicht zu kurz kommen. Die Jugendherberge war landschaftlich reizvoll hoch über dem Rhein direkt neben der Schönburg in Oberwesel gelegen. Bereits nach kurzer Eingewöhnungsphase bildeten sich Freundschaften zwischen den Teilnehmer der unterschiedlichen Landesverbände. Einige werden sich noch lange über das Ende des Bundesfinales hinaus verbunden bleiben. Höhepunkt des Rahmenprogramms war der Auftritt eines Gauklers am Samstagabend der immer wieder die Kinder und deren Angehörige mit seinen Vorführungen und Tricks zum Staunen und Lachen brachte.

Die gesamte Veranstaltung war hervorragend durch den Tischtennisverband Rheinland und der TTG Biebernheim / Niederburg organisiert.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Mädchen:

Endrunde Finale: Amelie Hielscher (ByTTV) - Xinyan Helen Wei (HaTTV) 3:2 Spiel um Platz 3: Milena Manner (TTVR) - Bilge Dikdere (TTVSH) 3:1 Spiel um Platz 5: Eva Weimann (BaTTV) - Samantha Rothe (TTVSA) 3:1 Spiel um Platz 7: Livia Kronenberg (RTTV) - Rojin Aydin (FTTB) 3:1 Spiel um Platz 9: Linn Gutschmidt (TTVB) - Luisa Laukner (HeTTV) 3:0 Spiel um Platz 11: Finja Borowski (TTVN) - Nele Schlüter (WTTV) 3:0 Spiel um Platz 13: Hannah Schwarz (PTTV) - Nina Höll (STTB) 3:2 Spiel um Platz 15: Sarah Koch (TTVWH) - Luisa Wilkens (TTVMV) 3:1 Platz 17: Elvira Malygin (TTTV) Platz 18: Yen Nhi Jennifer Nguyen (SäTTV) Platz 19: Jana Deviscour (TTVR) Platz 20 Lily Schneider (BeTTV)

Jungen:

Endrunde Finale: Fabio Zelici (WTTV) - Gencer-Zeki Gözeke (BeTTV) 3:1 Spiel um Platz 3: Raphael Derendorf (TTVSH) - David Elias Pauly (TTVWH) 3:1 Spiel um Platz 5: Felix Ernst (BaTTV) - Aleksa Tomic (HeTTV) 3:1 Spiel um Platz 7: Emil Guthmann (TTVB) - Jakob Weber (ByTTV) 3:0 Spiel um Platz 9: Linus Schwickerath (RTTV) - Nils Pippig (SäTTV) 3:1 Spiel um Platz 11: Hanno Runden (TTVN) - Anton Hoppe (TTTV) 3:1 Spiel um Platz 13: Henri Nitschner (FTTB) - Ludwig Halbig (PTTV) 3:0 Spiel um Platz 15: Nicolas Kauer (SbTTV) - Johan Hildebrandt (TTVSA) 3:0 Platz 17: Raman Sito (HaTTV) Platz 18: Nick Liesner (TTVMV) Platz 19: Silas Bauer (TTVR) Platz 20: Adrian Hene (STTB)



Das ist der totale Triumph

 

And the winner is… Fakel Gazprom Orenburg! Das stärkste Team Europa hat seine Mission erfüllt und sich mit einem 3:2-Sieg im Rückspiel gegen Borussia Düsseldorf den erneuten Gewinn der Champions League gesichert. Bereits zum vierten Mal in den letzten sechs Jahren triumphierte der russische Spitzenklub damit in der europäischen Königsklasse, und wie schon bei den übrigen Erfolgen 2012, 2013 und 2015, so hatte auch diesmal DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov maßgeblichen Anteil daran. Der Weltranglistenfünfte bezwang im Auftakteinzel des Rückspiels Kristian Karlsson mit 3:1 (9,-9,8,10), und damit war die Entscheidung bereits gefallen, denn dieser eine Spielgewinn reichte den Gastgebern nach ihrem 3:0-Auswärtserfolg im Hinspiel bei Borussia Düsseldorf zum Gesamtsieg.

Wie schon im Hinspiel, als Ovtcharov im Auftakteinzel gegen Timo Boll die Weichen auf Sieg gestellt hatte, wurde der 28-Jährige DONIC-Star auch diesmal als Führungsspieler in die Box geschickt. Und dieser Rolle wurde er vollauf gerecht. Im ersten Satz schien die Sache gefährlich zu werden, als Karlsson nach 6:10-Rückstand mit drei Punktgewinnen in Folge auf 9:10 verkürzte. Doch Dimitrij Ovtcharov behielt kühlen Kopf und verwandelte seinen vierten Satzball mit einer knallharten Rückhand.

Überhaupt dominierte er mit seiner Rückhand in beeindruckender Manier. Kristian Karlssons starke Vorhand ist gefürchtet, doch DONIC-Star Dimas Rückhand war einmal mehr so überragend gut, dass er es sich erlauben konnte, damit immer wieder die tiefe Vorhand des schwedischen Linkshänders anzuspielen.

Der Kämpfer Karlsson allerdings ließ sich nicht abschütteln und blieb bis zuletzt gefährlich. Er holte sich den zweiten Satz, leistete auch im dritten hartnäckigen Widerstand und erspielte sich im vierten sogar einen Satzball, bei eigenem Aufschlag. Den wehrte Dima Ovtcharov in der Manier eines Champions ab: Kaltblütig verwandelte er Karlssons Aufschlag mit einem Rückhand-Topspin über dem Tisch direkt.

Als Dima bei 11:10 seinen ersten Matchball hatte – den Punkt, der seinem Team den Gewinn der Champions League sichern sollte –, zeigte er dann eindrucksvoll, dass nicht nur seine Rückhand Weltklasse ist. Mit sieben druckvollen Vorhand-Topspins in Serie drängt er Karlsson immer weiter hinter den Tisch, bis dieser sich mit einem Ballonball zu retten versuchte. Doch den schoss DONIC-Star Dimas knallhart und unerreichbar in die tiefe Vorhand des Schweden. 12:10, Punkt, Satz und Sieg.

Wie ernst die Orenburger die Sache trotz ihres gewaltigen Vorsprungs aus dem Hinspiel gekommen hatten, zeigte die Erleichterung, die sich dann breitmachte. Vladimir Samsonov umarmte Ovtcharov als Erster, und sämtliche Teamkollegen folgten, ehe der Triumphator die Zeit fand, seinem Gegner und den Schiedsrichtern die Hand zu geben.

Der Rest war Formsache. Jun Mizutanis 3:0 über Timo Boll: beeindruckend, und so kurz vor der Individual-WM in Düsseldorf vielleicht ein Zeichen. Vladimir Samsonov versäumte es zwar anschließend, bei 9:7-Führung im Entscheidungssatz gegen Anton Källberg den Sack zuzumachen, doch die beiden Spielgewinne, die die Düsseldorfer durch Källberg sowie danach durch Stefan Fegerl gegen Alexey Smirnov machten, waren nicht mehr als Ehrenpunkte.

Der große Sieger stand zu diesem Zeitpunkt längst fest: Das DONIC-Team Orenburg hat die Champions League gewonnen. Und DONIC als Ausrüster gratuliert besonders herzlich!

 

Fakel Gazprom Orenburg – Borussia Düsseldorf 3:2

Ovtcharov – Karlsson 9,-9,8,10

Mizutani – Boll 7,5,8

Samsonov – Källberg 6,-8,2,-4,-12

Smirnov – Fegerl -10,5,-8,7,-9

Mizutani – Karlsson 7,9,5

 

Ein historisches Duell zwischen zwei französischen Teams:

Angeführt vom amtierenden Europameister aus Frankreich Emmanuel Lebesson, trifft das Team von Angers Vaillante TT - das seit vielen Jahren von der deutschen Traditionsmarke DONIC ausgerüstet wird - auf die Mannschaft von Stella Sport La Romagne mit DONIC Spieler Brice Ollivier. ... Beide Vereine stammen aus der gleichen Region Frankreichs ( ca. 70km Entfernung). Ein Novum für das Finale eines europäischen Wettbewerbs in der französischen Sportgeschichte.

DONIC gratuliert seinem Partnerverein von Angers Vaillante TT zum Einzug ins ETTU Cup finale und erwartet ein spannendes Finale !

Hinspiel am 05 Mai in La Romagne / Rückspiel am 12 Mai in Angers


Nur das Beste ist gut genug

Nur noch sechs Monate, dann erlebt der Luxemburgische Tischtennis-Verband (FLTT) jenes Ereignis, auf das man dort schon seit Monaten fieberhaft hin arbeitet. Der kontinentale Höhepunkt des Jahres, die Team-Europameisterschaften, werden erstmals in Luxemburg stattfinden. „„Es ist eine Ehre, als kleiner Verband den gröβten und prestigeträchtigsten Tischtenniswettbewerb in Europa zu organisieren”, sagt FLTT-Präsident André Hartmann. Seinem Verband sowie der Europäischen Tischtennis-Union (ETTU) ist dabei nur das Beste gut genug: Gespielt wird mit dem Nittaku Premium 40+ Ball und auf DONIC Delhi 25 Tischen. Das saarländische Traditionsunternehmen steht seit vielen Jahren für höchste Qualität, auf DONIC Delhi 25 Tischen wurden bereits zahlreiche Welt- und Europameisterschaften ausgetragen.

Bei den Team-Europameisterschaften, die vom 13. bis zum 17. September in der Arena „Coque” stattfinden, wird auf 16 Tischen gespielt. Von diesen 16 Tischen gelten drei als Showcourt. Einer dieser drei Tische ist der TV-Court und als solcher für die Live-Übertragung im Fernsehen reserviert. Auf verschiedenen Fernsehkanälen (unter anderem Eurosport und RTL) wird drei Tage lang über die Wettkämpfe berichtet werden; und im Internet wird das Event per Livestream sogar über die kompletten fünf Tage übertragen.

In Luxemburg fiebert man der Veranstaltung entgegen: Mehr als sechs Monate vor der Eröffnung hatten sich bereits 200 Volunteers angemeldet. „Für mich ist die hohe Zahl an Volunteers natürlich ein absolut positives Signal”, sagt André Hartmann. „Luxemburg ist bereit.”

Und DONIC bittet zu Tisch.

Das bringt Selbstvertrauen!

Dimitrij Ovtcharov hat es geschafft: Mit einem 4:2-Erfolg im Finale über Alexander Shibaev (Russland) sicherte sich der DONIC-Star den Sieg beim Europe Top 16 – und das zum dritten Mal in Folge. Das traditionsreiche Europe Top 12, von 1971 bis 2012 42 Mal ausgetragen, gewann kein Spieler dreimal hintereinander. Ovtcharov entschied das letzte Top 12 im Jahre 2012 für sich und schaffte nun bei der 2015 eingeführten Nachfolgeveranstaltung Europe Top 16 den Hattrick.

„Sehr anstrengend“ sei dieses Turnier für ihn gewesen, zumal er nicht topfit in die Veranstaltung gegangen war und bis zum Endspiel immer wieder auch mit hartnäckigem Husten zu kämpfen hatte. Als Weltranglistensechster war DONIC-Star Dima bei diesem Event im französischen Antibes zwar als Favorit gestartet, doch der Sieg war für ihn keineswegs selbstverständlich. „Gefühlt kann da wirklich jeder jeden schlagen“, erklärte er. Theoretisch mag das stimmen, die Praxis sieht allerdings anders aus: Kaum jemand schlägt einen Dimitrij Ovtcharov. Darauf hingewiesen, erwidert der 28-Jährige grinsend: „Ich bin halt zäh.“

Das bestätigte er in Antibes eindrucksvoll. In den Gruppenspielen musste er hart kämpfen, um Joao Monteiro (3:1), Simon Gauzy (3:2, nach 0:2-Rückstand) und Jonathan Groth (3:2) zu bezwingen. Es folgten Galavorstellungen gegen Stefan Fegerl (4:0) im Viertelfinale und Kou Lei (4:3) im Halbfinale, ehe es im Endspiel gegen Alexander Shibaev wieder eine hartumkämpfte Partie gab. Mit seiner Leistung war Ovtcharov auch in diesem Finale zufrieden, allerdings nicht mit seiner Ausbeute. „Ich habe super gespielt, aber ich hätte eigentlich 6:0 gewinnen müssen“, befand er mit Blick auf die Chancen, die er in den verlorenen Sätzen vergeben hatte. Auch im sechsten Durchgang machte er es noch einmal spannend: Nach 10:3-Führung verlor Ovtcharov fünf Punkte in Serie, und bei 8:10 hatte Shibaev Aufschlag. „Doch der Favorit behielt einen kühlen Kopf. „Er hat wieder zur Ruhe gefunden“, attestierte DTTB-Sportdirektor Richard Prause und fügte an: „Dima ist die Nummer eins in Europa, und er hat hier ein Ausrufezeichen gesetzt.“

Nach den Olympischen Spielen habe sein bester Spieler „ein bisschen Zeit gebraucht. Das muss man ihm zugestehen“, sagt Prause. DONIC-Star Dima bestätigt das: „Ich hatte in Europa sechs Turniere hintereinander gewonnen und habe dann neue Ziele gesucht.“ Damit einher gingen auch Überlegungen, wie er sein Spiel künftig ausrichten sollte. „Ich habe lange probiert, mein Spiel umzustellen und an meinen Schwächen zu arbeiten“, erklärt Ovtcharov. Für ihn, der über dem Tisch am liebsten so viele Bälle wie möglich mit der Rückhand annimmt, bedeutete das beispielsweise, einen Vorhand-Flipp in sein Spiel zu integrieren. Das ist mittlerweile nicht mehr sein Anspruch. Er habe eine wichtige Erkenntnis gewonnen, sagt DONIC-Star Dima: „Ich bin ziemlich gut, wie ich bin. Wenn ich nicht zu viele kleine Fehler mache, sondern es schaffe, mein beidseitiges Topspinspiel aufzuziehen, bin ich schwer zu schlagen.“ Daran orientierte er sich in Antibes, und das soll auch künftig seine Marschroute sein. „Ich will mich auf das konzentrieren, was ich am besten kann – und das dem Gegner aufdrücken.“

Wie das aussieht, wenn’s funktioniert, war beim Europe Top 16 zu sehen. In beeindruckender Manier beherrschte Europas Nummer eins die kontinentale Konkurrenz.

Was mit Blick auf die Individual-WM, die Ende in Düsseldorf beginnt, sein wichtigstes Ziel sei, wurde er nach dem Turniersieg gefragt. Seine Antwort: „Mentale Stärke ist das Wichtigste. Mental stabil zu sein, ist mein erstes Ziel.“

Mit seinem Triumph beim Europe Top 16 hat Dima Ovtcharov dazu schon einen wichtigen Schritt geschafft.



Ende November 2016 wurde die neue DONIC Lagerhalle
mit 500qm Fläche fertiggestellt und eröffnet !

Martin Friis
Nr. 2 der schwedischen Schüler Rangliste

DONIC Vertragsspieler Abdel-Kader Salifou (Frankreich) ! 
Herzlich willkommen im DONIC Team !



Französischer Meister im Herren Doppel 2016

Französischer Vize-Meister Herren Einzel 2013

Bronze Mannschaftseuropameisterschaften 2011

Mehrfacher Französischer Jugend und Junioren Meister  

 

Ovtcharov: Ich will aufs Treppchen!


Nur noch wenige Tage bis zum Beginn des World Cups, der vom 1. bis 3. Oktober in der Saarbrücker Saarlandhalle stattfindet. Nur gut sechs Wochen nach den Olympischen Spielen und zwei Wochen vor Auftakt der Europameisterschaften liegt der World Cup damit in einer Phase, in der viele Stars sich nach einer Pause sehnen. So Olympiasieger Ma Long und der Japaner Jun Mizutani, der Bronzemedaillengewinner der Spiele in Rio: Beide sagten ihren Start beim World Cup ab. Der nimmersatte Dimitrij Ovtcharov hingegen brennt auf eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte, die
er 2013 und 2015 jeweils mit dritten Plätzen bei diesem Traditionsreichen Turnier geschrieben hat.

Kurioserweise wird die Aufgabe für DONIC-Star Dima nach Mizutanis Absage nicht leichter. Denn der Ersatzmann für den Japaner ist noch deutlich stärker einzuschätzen: Fan Zhendong, Nummer zwei der Welt, unterstrich vor wenigen Tagen mit einem furiosen 4:0-Sieg im Finale der China Open gegen Ma Long seinen Anspruch auf baldige Machtübernahme. Zudem startet mit dem Weltranglistendritten Xu Xin noch ein weiterer chinesischer Superstar, so dass für Ovtcharov schon ein erneuter Sprung aufs Treppchen ein großer Erfolg wäre. Schließlich wird Rang drei auch noch ausgespielt.

Vor dem Event in Saarbrücken, bei dem die deutsche Traditionsmarke DONIC unter anderem Tisch- und Netzausrüster ist, haben wir den Europameister zum Interview gebeten.

In den letzten Jahren war der World Cup ein gutes Turnier für dich. Was ist diesmal deine Zielsetzung? Nach 2013 und 2015 wieder auf´s Treppchen?

Stimmt, ich hatte beim World Cup schon gute Ergebnisse. 2013 der dritte Platz, da habe ich im Halbfinale 3:2 und im sechsten Satz mit 6:4 gegen Xu Xin geführt. Da hatte ich echt eine reelle Chance, das Turnier zu gewinnen: Im Finale hat Vladi gewartet, gegen den ich zwei Wochen zuvor im EM-Finale 4:0 gewonnen hatte.

2015 war auch ein tolles Turnier, mit der Bronzemedaille nach dem Sieg über Jun Mizutani im Spiel um Platz drei. Aber ich mache mir überhaupt keinen Stress für dieses Turnier, es kommt wie es kommt. Ich werde mit Spaß spielen und mein Bestes geben. Aber natürlich ist mein Ziel, auf dem Treppchen zu stehen!

Viele Athleten fallen nach den Olympischen Spielen in ein Loch – vor allem, wenn sie dort sehr erfolgreich waren. Wie geht’s dir da? Kannst du die Spannung noch hochhalten, zumal ja durch die Geburt deiner Tochter in deinem Leben gerade noch ganz andere Dinge in den Fokus gerückt sind?

Klar liegt der Haupt-Fokus auf den Olympischen Spielen, und dadurch fallen absolute Top-Turniere, wie der World Cup und die EM, gefühlt einen Tick hinten runter. Aber ich kann das von mir selbst sagen, weil ich 2012 diese Turniere nicht so gut gespielt habe: Man bereut es nachher! Und wenn dann ein Jahr später überhaupt keine großen Turniere anstehen – ich meine kontinental gesehen –, dann ärgert einen das. Deswegen probiere ich die Spannung so hoch wie möglich zu halten und alles zu geben, beim World Cup und der EM, die zwei Wochen später kommt. Das sind nach den Olympischen Spielen und der WM die größten Turniere, die wir in unserem Sport haben. Die haben es verdient, dass sich die Athleten dort zerreißen und an ihr Limit gehen. Das werden sicherlich auch alle tun, die nicht in ein Loch fallen.

Wie sah dein Trainingsprogramm seit Rio aus? Vermutlich hast du ein bisschen pausiert? Und wie ist deine Form?

Ich hab’ nach den Olympischen Spielen gute zehn Tage pausiert. Danach habe ich ganz langsam mit dem Training begonnen: so einmal täglich, für weitere zehn Tage. Und mittlerweile habe ich aktuell so ein 2:1-2:1-Programm. Ich will auch frisch in die Turniere gehen. Da kommt ja jetzt im Oktober, November und Dezember zweieinhalb Monate lang eine riesige Wettkampfphase: mit World Cup, EM, Grand Finals, Swedish Open, Champions League, russischer Liga und so weiter. Viel trainiert habe ich im Sommer. Das Gefühl ist gut, und wenn die Fitness stimmt und der Körper mitmacht, wovon ich ausgehe, dann gehe ich optimistisch in diese Phase.

Durch Mizutanis Absage ist Fan Zhendong ins Feld gerückt. Nun starten also doch zwei Chinesen und nicht nur Xu Xin. Das macht die Sache schwerer – oder? Und wie schätzt du Fan Zhendong derzeit ein?

Vielleicht ist es durch Juns Absage etwas schwerer geworden, noch weiter oben aufs Podest zu kommen, weil die Chinesen vielleicht noch ein etwas höheres Niveau haben. Aber das berührt mich am Ende nicht. Ich probiere, mich auf mich selbst zu konzentrieren. Wenn ich gutes Tischtennis spiele, dann kann ich den Sprung aufs Treppchen schaffen.

Fan Zhendong schätze ich immer saustark ein. Er ist die Nummer zwei der Welt und spielt klar die besten Ergebnisse nach Ma Long. Wenn’s Ma Long nicht geben würde, wäre er klar die Nummer eins. Jetzt bei dem Sieg bei den China Open hat man gemerkt, dass er sehr motiviert ist.

 



Aller guten Dinge sind fünf !

Am Ende lagen sie sich in den Armen und jubelten so überglücklich, als hätten sie soeben Gold gewonnen. Dabei war es diesmal nur eine Bronzemedaille, die Deutschlands Herren-Mannschaft von den Olympischen Spielen in Rio mitbrachte. Nach einem wechselvollen Turnierverlauf, einigen Enttäuschungen im Einzel-Wettbewerb und einer Halbfinalniederlage gegen Japan im Mannschaftskampf hatten allerdings viele gefürchtet, die DTTB-Auswahl könnte diesmal ganz leer ausgehen.

Wer so dachte, hatte freilich nicht mit DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov gerechnet. Der 27-jährige Europameister blieb im gesamten Team-Wettbewerb unbesiegt.

Zum Auftakt im Achtelfinale gab’s für Dima ein 3:1 (9,-7,7,7) gegen Chuang Chih-Yuan, den Weltranglisten-Siebten aus Taiwan, im Viertelfinale ein 3:0 (7,10,8) gegen Österreichs Besten, Stefan Fegerl, immerhin die Nummer 20 der Welt. Im Halbfinale bezwang Ovtcharov dann den einen Platz hinter Fegerl notierten Japaner Maharu Yoshimura überdeutlich mit 3:0 (8,3,3), und schließlich kämpfte er im Spiel um Bronze Joo Se Hyuk, den weltbesten Abwehrspieler, in einem Nerven zermürbenden Spiel mit 3:2 (5,9,-8,-2,6) nieder. Zwei Sätze lang hatte DONIC-Star Dima den Südkoreaner beherrscht, dann aber wurde der immer besser. „Das kennt man ja von Joo", erklärte Ovtcharov, „er steigert sich immer enorm im Spiel. Ich hab’ einen super Start erwischt, aber dann wurde er stärker und stärker. Mir ging auch ein bisschen die Puste im vierten Satz", gestand er, „aber ich habe mich im fünften noch mal zusammengerissen. Zum Glück: ein wichtiger Zähler für unser Team."

Allerdings. Der Europameister öffnete der deutschen Mannschaft damit die Tür zum Sieg, und mit dem 3:1-Erfolg über Südkorea gab es schließlich noch ein Happy End.

Für Dimitrij Ovtcharov war dies bereits der vierte Medaillengewinn bei Olympischen Spielen, 2008 in Peking hatte er ja schon Silber mit der Mannschaft geholt, 2012 in London kam noch Bronze im Einzel und mit dem Team hinzu. Vier Olympiamedaillen hat außer ihm noch kein europäischer Tischtennisspieler gewonnen, DONIC-Star Dima steht in diesem Punkt also sogar vor Superstar Jan-Ove Waldner. Der geniale Schwede, wie Ovtcharov praktisch seine ganze Karriere lang Partner von DONIC, gewann 1992 in Barcelona Gold und 2000 in Sydney Silber im Einzel.

Wer Ovtcharovs Ehrgeiz kennt, der weiß allerdings, dass er sich damit noch lange nicht zufrieden geben wird. Mit Blick auf Tokio 2020 würde er ganz sicher sagen: „Aller guten Dinge sind fünf."