Dima Ovtcharov stürmt auf Platz 1 der Weltrangliste

„Das fühlt sich an wie ein Welttitel“

Das Unglaubliche ist Wirklichkeit geworden: DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov wird am 3. Januar 2018 Platz 1 der Weltrangliste übernehmen!

Das ist der verdiente Lohn für sein phänomenales Jahr 2017, das beste seiner Karriere, in dem Dima serienweise Turniersiege feierte: Er gewann den World Cup, das Europe Top 16, die German Open, die China Open, die Indian Open und die Bulgarian Open. Außerdem verbuchte Ovtcharov den Champions-League-Sieg mit seinem dem DONIC-Klub Fakel Gazprom Orenburg und den Gewinn der Team-Europameisterschaft.

So stand schon vor dem letzten Event dieses Jahres fest: Ein Sieg in der ersten Runde bei den mit 1 Million Dollar dotierten World Tour Grand Finals reicht Ovtcharov, um ab Januar die Führung in der Weltrangliste zu übernehmen. Das ist zuvor erst einem deutschen Spieler in der Geschichte des Tischtennissports gelungen, nämlich Timo Boll, der dort zuletzt 2011 gelistet wurde. Seitdem haben nur noch Chinesen die Weltrangliste angeführt, 81 Monate lang.

Bei den Grand Finals wurde Dimas aber auf dem Weg ans Ziel seiner Träume noch einmal richtig gefordert: Das Los bescherte ihm als Erstrunden-Gegner ausgerechnet Koki Niwa, jenen Mann, gegen den er bei den Weltmeisterschaften in Düsseldorf mit 9:11 im Entscheidungssatz seine bitterste Niederlage des Jahres erlitten hatte. Und lange lief es denkbar unglücklich für Ovtcharov: Im ersten Satz konnte er eine 10:8-Führung nicht nutzen, im dritten erkämpfte er sich nach 8:10-Rückstand einen Satzball, doch beide Durchgänge gingen verloren. Den zweiten und den vierten Satz gewann Dimas zwar mit jeweils 11:6 deutlich, doch der fünfte ging schon wieder mit zwei Punkte Differenz an Niwa: 11:9 für den Japaner, der ähnlich risikoreich wie bei der WM agierte, viele Bälle enorm früh über dem Tisch nahm, um sie mit der Vorhand gegenzuziehen, das hohe Niveau aber nicht über sieben Sätze halten konnte.
Das nutzte Dima Ovtcharov aus. In der Manier eines Champions sichert der sich den Sieg, mit 11:5 im siebten Satz sogar deutlich, und war danach überglücklich: „Ich bin ungemein stolz, nun im Januar die Nummer 1 zu sein. Für mich fühlt sich das ein wie ein Welttitel”, verkündete er, „ich habe 20 Jahre darauf hingearbeitet."

Anerkennung bekam DONIC-Star Dima von vielen Seiten, obwohl das Turnier in Astana (Kasachstan) ja noch läuft. Zu den ersten Gratulanten zählte Timo Boll, der erklärte: „„Ich freue mich besonders für Dima, aber auch für den deutschen Tischtennissport, sowie für unser gesamtes Tischtennis, das nun jahrelang von China dominiert wurde. Es ist wieder Leben in unserem Sport!”

Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf attestierte: „Dima hat sich das redlich verdient.” Roßkopf forderte aber auch gleich in seiner typischen Art noch mehr: „Wir haben viel darüber gesprochen und waren uns einig, dass das Achtelfinalmatch nur das ganz normale Auftaktmatch in einem Turnier ist, das Dima gewinnen will”, erklärte der Bundestrainer. „Das Viertelfinale soll noch nicht die Endstation sein, Dima will das Turnier gewinnen.” Sein nächster Gegner wartet morgen: Im Viertelfinale trifft er auf Japans Wunderkind Tomokazu Harimoto.

Sechs von sieben Turnieren in diesem Jahr hat Ovtcharov gewonnen, die World Tour Grand Finals sind das achte und letzte Event. Wer den DONIC-Star kennt, der weiß genau, dass er auch jetzt nicht locker lassen, sondern fokussiert bleiben wird. Alle Fans aber dürfen sich schon jetzt freuen – und DONIC gratuliert Dima Ovtcharov, der schon seit Kindesbeinen unser Partner ist, besonders herzlich.

„Kiss the table”

 

Aufs Treppchen hatte Dimitrij Ovtcharov gewollt, und das ist beim World Cup wahrlich schon schwer genug. Von einem Sieg hätte der 29-Jährige kaum je zu träumen gewagt. Und dann das: Durch Siege über Kou Lei (Ukraine), Alexander Shibaev (Russland), Simon Gauzy (Frankreich) und Timo Boll gelang DONIC-Star Dima einer der größten Triumphe seiner Karriere, ja vielleicht sogar sein größter Erfolg überhaupt. Als vierter DONIC-Spieler nach den drei legendären Schweden Mikael Appelgren (1983), Jan-Ove Waldner (1990) und Jörgen Persson (1991) trug sich Ovtcharov in die Siegerliste dieses traditionsreichen Turniers ein. Wie hoch dieser Erfolg für einen Europäer einzuordnen ist, zeigt ein Blick in die Statistik: Bei den letzten elf Austragungen zuvor hatte zehn Mal ein Chinese den Titel gewonnen. Fünf Mal waren die Chinesen dabei im Endspiel unter sich gewesen, und der letzte europäische Erfolg datierte von 2009 . Selbst die Legenden Waldner, Appelgren und Persson hatten in ihrer glanzvollen Karriere den World Cup nur je einmal gewonnen.

„Es fühlt sich zwei Tage später immer noch surreal und unglaublich an”, verkündete der Gewinner mit etwas Abstand strahlend. „Ich gehöre immer so ein bisschen zum Favoritenkreis, bin immer ganz gut gesetzt, aber mitzuerleben, dass Ma Long einem vor der Siegerehrung zum Sieg gratuliert, neben so Legenden wie Timo und Ma Long ganz oben zu stehen, das ist schon ganz speziell. Ich bin total glücklich und stolz und kann’s immer noch kaum fassen.”

Mit seiner herausragenden Leistung und seinem unbändigen Kampfgeist hat sich Dima diesen Erfolg verdient. Gegen Kou Lei (Ukraine) gewann er zum Auftakt noch souverän, doch schon im Viertelfinale gegen den Russen Aleksander Shibaev begann für die deutschen Fans das große Zittern. Mit 0:2 lag Dima zurück und musste im dritten Durchgang bei 8:10 zwei Satzbälle abwehren. „Ich bin zwar ein großer Kämpfer, aber bei 0:3 wäre es natürlich schwer geworden”, räumte er später ein. Doch DONIC-Star Dima gewann die Partie, wie schon so viele in den Jahren zuvor, in bester Ovtcharov-Manier: In höchst bedrohlicher Lage, mit dem Rücken zur Wand stehend, spielte er sein bestes Tischtennis.

 

Und so ging es auch für ihn weiter. 2:3 im Halbfinale gegen Simon Gauzy, dem Ovtcharov attestiert: „Er ist echt sehr gut geworden.” Mit größtem Respekt war Dima in diese Partie gegangen – und, wie er zugab, auch mit erhöhtem Adrenalinpegel. Denn Minuten zuvor war im anderen Halbfinale Timo Boll die Sensation gelungen, Weltmeister Ma Long auszuschalten. Und natürlich beschäftigte Dima nun die Frage: „Ist tatsächlich jetzt noch mehr drin? Aber ich hab’ versucht, das so gut wie möglich auszublenden.”

 

Das gelang ihm gerade gut genug. Mit 11:8 im Entscheidungssatz hielt er den Franzosen in Schach und machte damit perfekt, was es in der 37-jährigen Geschichte des World Cups noch nie gegeben hatte: ein deutsches Finale. Auch in diesem lag der DONIC-Star zurück, nach verlorenem ersten Satz mit 6:8 im zweiten Durchgang. Boll befand später, für ihn „wäre es wichtig gewesen, mit 2:0 in Führung zu gehen, was ja durchaus möglich war. Ich denke, dann kommt Dima nicht zurück ins Spiel.” Darüber lässt sich nur spekulieren, denn kaum ein Akteur weltweit hat schon so oft eindrucksvoll die Fähigkeit bewiesen, immer wieder ins Spiel zurückzukommen, wie aussichtslos die Lage auch scheinen mag. Fakt ist jedenfalls, dass Ovtcharov sich besser bewegte, druckvoller agierte und, wie er selbst befand, am Ende nicht nur einen Tick frischer, sondern auch einen Tick heißer war.

Für Dimitrij Ovtcharov war dies jedoch auch ein besonderes Pflaster, denn beim World Cup 2017 in Lüttich wurde auf Tischen seines Ausrüster DONIC gespielt: DONIC World Champion TC.

„Auf den DONIC-Tischen war ich ja schon 2013 nahe dran”, sagt er im Rückblick auf den World Cup vor vier Jahren, bei dem er im Halbfinale nur knapp gegen den späteren Sieger Xu Xin verloren hatte. „Und ich habe auch die Europameisterschaften 2013 auf DONIC-Tischen gewonnen. Einen DONIC-Tisch habe ich zuhause stehen, bei meinen Eltern zuhause steht der Tisch. Das ist natürlich, als wenn man auf seinem Esszimmer-Tisch isst”, erklärt Dima und räumt ein: „Das ist auf jeden Fall ein Vorteil für mich gewesen, da ich die meiste Zeit auf DONIC-Tischen trainiere und diese Tische auch sehr, sehr gut finde.”

Diese Chance hat DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov eindrucksvoll genutzt und mit dem Gewinn des World Cups ein Stück Tischtennis-Geschichte geschrieben. Wir von DONIC sind stolz, Dima auf seinem Weg zu begleiten und gratulieren herzlich.

 

Finale

Dimitrij Ovtcharov – Timo Boll GER 4:2 (-10,8,7,-9,7,2)

Halbfinale

Dimitrij Ovtcharov – Simon Gauzy FRA 4:3 (-6,2,8,-10,-7,4,8)

Viertelfinale

Dimitrij Ovtcharov – Aleksander Shibaev RUS 4:3 (-9,-8,10,9,7,-10,7)

Achtelfinale

Dimitrij Ovtcharov – Kou Lei UKR 4:1 (4,5,11,-10,6)



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Das Finale wäre ein Traum

Nur die besten Spieler der Welt können beim World Cup starten – und maximal zwei Vertreter pro Nation. Die deutschen Hoffnungen ruhen dabei vor allem auf jenem Mann, der bei dem vom 20. bis 22. Oktober in Lüttich stattfindenden Event an Position 2 gesetzt ist: DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov. Zweimal schon wurde Dima Dritter bei der prestigereichen Veranstaltung, 2013 und 2015, und an den letzten in Belgien ausgetragenen World Cup kann er sich noch gut erinnern: „2013 habe ich im Halbfinale gegen Xu Xin, der anschließend das Finale gegen Samsonov gewann, noch mit 3:2 nach Sätzen und 6:4 geführt und war echt nahe dran... Am Ende bin ich Dritter geworden durch einen Sieg über Timo im Spiel um Bronze. Ich hoffe natürlich, dass es dieses Mal in Lüttich ähnlich erfolgreich oder noch besser läuft.”

 

Auf Xu Xin kann Ovtcharov diesmal nicht treffen. Die beiden für diesen World Cup qualifizierten Chinesen sind Ma Long und Lin Gaoyuan. Timo Boll wird allerdings ebenfalls in Lüttich starten, und die Konkurrenz ist auf breiter Front stark. Ovtcharov betont: „Es sind sehr viele gute Spieler dabei. Das Finale zu erreichen, wäre ein Traum. Aber eines steht außer Frage: Ma Long ist der absolute Megafavorit.”

 

Immerhin fühlt sich der DONIC-Star fit und ist in guter Form. Und er kann sich in Lüttich darauf verlassen, dass er mit dem Material keine Probleme bekommt. Gespielt wird auf DONIC World Champion TC Tischen – nur das Beste für die Besten.

 

Nur das Beste kommt auf den Tisch

Vor wenigen Tagen, am 2. September, feierte DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov seinen 29 Geburtstag. Dima ist die Nummer 4 der Welt, er ist seit Jahren Europas Nummer 1, und bei den Team-Europameisterschaften, die am Mittwoch in Luxemburg beginnen, ist sein Anspruch ganz klar, mit der DTTB-Auswahl die Goldmedaille zu gewinnen.

Und doch wird in Luxemburg einer dabei sein, der noch sicherer als Erfolgsgarant gilt: der DONIC Delhi 25. Seit nun schon mehr als 30 Jahren setzt dieser Tisch Maßstäbe in puncto Zuverlässigkeit und Präzision. Ursprünglich konzipiert für die Weltmeisterschaften 1987 in Delhi, hat er im Anschluss an die WM in Indien seinen Siegeszug rund um den Globus angetreten. Und längst ist der heutige DONIC Delhi 25, eine Weiterentwicklung jenes vor drei Jahrzehnten konzipierten Modells, ein Klassiker. Die DTTB-Herren haben auf diesem Tisch bei Europameisterschaften noch nie ein Spiel verloren: 2009, 2012 und 2013 gewannen sie auf dem DONIC Delhi 25 Gold, für 2017 darf man das als gutes Omen betrachten.

Dazu kommt, dass bei dieser EM in puncto Bälle nur das Beste auf den Tisch kommt: Der Nittaku Premium 40+***, jener Ball, mit dem auch die WM 2017 in Düsseldorf ausgetragen wurde, ist bei Europameisterschaften bereits seit 2014 das Maß aller Dinge, und das wird auch nach den Titelkämpfen in Luxemburg mindestens bei den Europameisterschaften in 2018 und 2019 so weitergehen.

Nachdem die deutschen Herrn zuletzt zweimal in Folge das EM-Team-Finale verloren haben – 2014 in Lissabon gegen Portugal und 2015 in Jekaterinenburg gegen Österreich –, wird es diesmal in Luxemburg zumindest nicht an der Qualität des Materials mangeln. Für die besten Spieler Europas sollte es natürlich auch die bestmöglichen Bedingungen geben. Und am Ende auch noch Gold.

http://www.ettc2017.lu/home.html
 


 Dima gewinnt die Bulgaria Open 2017


DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov wurde seiner Favoritenrolle bei dem mit 130.000 Dollar dotierten Turnier der World Tour gerecht, und das auf eindrucksvoll Weise. Mit dem Russen Kirill Skachkov, einem für die erste Runde äußerst starken Gegner, dem Schweden Elias Ranefor, dem für Königshofen in der TTBL startenden Japaner Mizuki Oikawa, Nigerias Star Quadri Aruna und schließlich dem Weltranglisten-15. Kenta Matsudaira bezwang Ovtcharov in Panagyurishte sämtliche Gegner letztlich verdient. Im Halbfinale gegen Afrikas Idol Arena musste Dima allerdings einen 1:3-Rückstand wettmachen. Den vierten Satz hatte er nur sehr unglücklich verloren: Drei Glücksbälle in Folge seines Gegners brachten Ovtcharov bei einer 5:1-Führung im vierten Durchgang aus dem Konzept. Einmal mehr bewies er aber seinen guten Kopf: „Danach habe ich mein bestes Tischtennis abgerufen und die folgenden drei Durchgänge stark gespielt“, befand er selbst.

 

Auch in Runde zwei gegen Elias Ranefor hatte DONIC-Star Dima zu kämpfen. In den ersten beiden Durchgängen hatte er erhebliche Rückschlagprobleme – ironischerweise mit jenem Aufschlag des Schweden, von dem Ovtcharov schon zuvor gesagt hatte: „Er kopiert ein wenig meinen Rückhand-Aufschlag.“ Doch auch nach 0:2-Rückstand behauptete sich der Weltranglisten-Vierte letztlich noch sicher.

 

Sehr zufrieden zeigte er sich dann nach dem Finale. „Das war mein mit Abstand bestes Spiel bei diesem Turnier“, kommentierte Ovtcharov nach seinem Erfolg über den Japaner Kenta Matsudaira. „Dieser Titel gibt mir Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben.“ Und es kommt noch so einiges zu auf den 28-Jährigen: im September die Team-EM in Luxemburg, im Oktober der World Cup in Lüttich und im Dezember die World Tour Grand Finals in Astana. Mit seinem Erfolg in Bulgarien, seinem bereits dritten Turniersieg auf der World Tour in 2017, hat DONIC-Star Dima schon mal ein Ausrufezeichen gesetzt.

 


Ovtcharovs Erfolge bei den Bulgaria Open:

 

 

Finale

 

Ovtcharov – Kenta Matsudaira JPN 4:1 (-9,7,4,9,9)

 


Halbfinale

 

Dimitrij Ovtcharov – Quadri Aruna NGR 4:3 (6, -9,-8,-8,4,8,6)

 


Viertelfinale

 

Dimitrij Ovtcharov – Mizuki Oikawa JPN 4:0 (6,0,0,0*)
*Oikawa gab nach dem ersten Satz verletzungsbedingt auf.

 


Achtelfinale

 

Dimitrij Ovtcharov – Elias Ranefor SWE 4:2 (-8,-8,6,2,8,9)

 


1. Runde

 

Dimitrij Ovtcharov – Kirill Skachkov RUS 4:2 (7,4,-7,-9,13,1)

 

In einem hochklassigen und dramatischen Finale hat Dima Ovtcharov seinen Landsmann und Freund Timo Boll nach 6:10 Rückstand noch mit 12:10 im Entscheidungssatz geschlagen. Herzlichen Glückwunsch Dima zu diesem großartigen Erfolg. Aber auch Gratulation an Timo Boll zu einer herausragenden Leistung. Großes Tischtennis von den beiden Deutschen !

Sieger Selfie von Dima mit der Damen Siegerin Ding Ning !

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Tischtennis Weltmeisterschaft 2017 in Düsseldorf !

DONIC-Team Orenburg steht vor dem Gewinn der Champions League
Ein Triumph in der Höhle des Löwen

Sie sind schon fast am Ziel. Die Stars des DONIC-Teams Fakel Gazprom Orenburg sind auf bestem Wege, zum vierten Mal nach 2012, 2013 und 2015 den Titel der Champions League zu gewinnen – nach dem 3:0-Erfolg im Hinspiel bei Borussia Düsseldorf reicht dem russischen Favoriten im Rückspiel schon der Gewinn eines Einzels oder insgesamt vierer Sätze, um sich erneut die Krone Europas zu sichern.

Das schwerste Stück Arbeit leistete dabei Dimitrij Ovtcharov, der vor 1.100 Zuschauern in Düsseldorf die Auftaktpartie gegen seinen Freund und Nationalmannschaftskollegen Timo Boll mit 3:2 gewann. In der hochklassigen und enorm spannenden Begegnung behauptete sich letztlich der athletisch stärkere Akteur, der auch die deutlich höhere Durchschlagskraft zeigte. Ovtcharov ging im Entscheidungssatz mit 7:2 in Führung und sah lange wie der sicher Sieger aus: 8:4, 9:5, 10:7 – doch Boll leistete bis zuletzt heftigen Widerstand, wehrte drei Matchbälle ab und hatte dann in der Verlängerung selbst zwei. Schließlich beendete Dimitrij Ovtcharov das Spektakel mit seinem Markenzeichen, einem krachenden Rückhand-Topspin, zum 14:12, riss die Faust nach oben und atmete erst mal tief durch.

„Das war ein großartiges Match auf unglaublich hohem Niveau”, attestierte Düsseldorf Manager Andreas Preuß. Und er haderte ein wenig mit dem Schicksal: „Wenn wir dieses Spiel gewinnen, haben wir eine ganz kleine Chance auf den Sieg.”

Doch DONIC-Star Dima bewies einmal mehr unter größtem Druck seine Klasse und stieß damit die Tür zum Triumph seines Teams weit auf. Jun Mizutani (3:0 gegen Stefan Fegerl) und Vladimir Samsonov, der Kristian Karlsson recht sicher mit 3:1 beherrschte, hatten keine große Mühe mehr, den 3:0-Erfolg perfekt zu machen.

Am Freitag, dem 12. Mai, ist also in Orenburg Feiern angesagt. Dann nämlich findet dort ab 14:00 Uhr deutscher Zeit das Final-Rückspiel der Champions League gegen Borussia Düsseldorf statt. Das DONIC-Team Orenburg galt schon vor dem Finale als Favorit, und wenngleich alles erst gespielt werden muss, wird sich das auch nach Papierform stärkste Team Europas diesen Triumph sicher nicht mehr nehmen lassen.

Borussia Düsseldorf – Fakel Gazprom Orenburg 0:3 (3:9 Sätze)

Boll – Ovtcharov 7,-5,-8,6,-12

Fegerl – Mizutani -7,-8,-5

Karlsson – Samsonov -4,8,-5,-10

Die lebenden Legenden

Legenden unter sich: Beim nächsten Event im Rahmen der ITTF Legends Tour treffen sich am 28. April im französischen Metz Heroen von einst und jetzt. Jiang Jialiang, Einzel-Weltmeister von 1985 und ’87 sowie Kopf jenes legendären chinesischen Teams, das erst bei der WM 1989 in Dortmund von Schweden entthront wurde, trifft unter anderem seine Weggefährten Jörgen Persson und Jörg Roßkopf wieder. DONIC-Star Persson, der mit Schweden 1989 sein erstes WM-Gold gewann, wurde 1991 nicht nur erneut Mannschafts-, sondern auch Einzel-Weltmeister; Roßkopf, 1989 Doppel-Weltmeister mit Steffen Fetzner, gewann 1992 Einzel-Gold bei den Europameisterschaften. Sein damaliger Finalgegner Jean-Michel Saive stieg wenig später zur Nummer eins der Welt auf – auch der Belgier wird in Metz am Start sein. Komplettiert wird das Feld durch den langjährigen französischen Nationalspieler Christophe Legout und Panagiotis Gionis. Der Grieche, immer noch einer der besten Abwehrspieler der Welt, hat früher für den französischen Erstligisten Metz aufgeschlagen und hat deshalb eine Wild Card für dieses Event erhalten.

Schon seit Jahren unterstützt DONIC die Legends Tour, und das passt in jeder Hinsicht. Nicht nur deshalb, weil die Stars so garantiert optimale Spielbedingungen vorfinden, sondern auch, weil unter den Legenden des Tischtennissports einige der Größten ihre gesamte Laufbahn über von DONIC ausgerüstet wurden. So beispielsweise die Schweden Jan-Ove Waldner, Mikael Appelgren und Jörgen Persson. Auch Europas heutige Nummer eins, Dimitrij Ovtcharov, vertraut schon seit Kindesbeinen der deutschen Traditionsmarke. Vielleicht wird man auch ihn eines Tages auf der Legends Tour erleben.


Durch einen 3:0 Erfolg im Endspiel gegen Dimitrij Ovtcharov gewann Timo Boll das
hochkarätig besetzte NEW HORIZONS Masters 2017 in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle.
Zuvor setzte sich Timo Boll im Halbfinale mit 3:0  gegen Simon Gauzy (Frankreich) durch
und Dimitrij Ovtcharov gewann mit 3:1 gegen Nationalmannschaftskollege Patrick Baum.

Ovtcharovs Triumphzug

Die German Open, befand World-Tour-Direktor Karl Jindrak, seien das Flagschiff der Tour. Die von der deutschen Traditionsmarke DONIC perfekt ausgerüstete Veranstaltung wurde auch diesmal in Magdeburg ein voller Erfolg, allen voran für Dimitrij Ovtcharov. Der 29-jährige DONIC-Star spielt in der Form seines Lebens und beendete das Event in der fast ausverkauften GETEC-Arena so, wie er schon drei Wochen zuvor den World Cup beendet hatte: mit einem Finalsieg über Timo Boll.

„Das war vielleicht mein stärkster World-Tour-Titel überhaupt“, kommentierte er anschließend, „mit einem komplett vollen Feld: Alle Chinesen waren da, außer Ma Long. Ich hab’ gegen Yan An gewonnen, gegen Wong Chun Ting, gegen Fan Zhendong und im Finale gegen Timo. Das waren so schwere Gegner!”

Schon seit Monaten schwimmt DONIC-Star Dima auf einer Erfolgswelle. „Ich glaub’, ich hab’ dieses Jahr ungefähr acht, neun Turniere gespielt – und nur zwei nicht gewonnen: die Katar Open und die WM”, bilanziert er. Und mit jedem Sieg kam neues Selbstvertrauen hinzu. Inzwischen ist es so viel, dass Ovtcharov

auch der nervlichen Belastung gegen Fan Zhendong standhielt, gegen den er im Halbfinale zunächst drei Matchbälle nicht nutzen konnte, dann zwei Matchbälle des Chinesen abwehrte und schließlich seinen vierten eigenen nutzte. Mit seinem Markenzeichen, einer knallharten Rückhand, punktete Dimitrij Ovtcharov im Entscheidungssatz zum 15:13 und erfüllte sich damit einen Traum. Nie zuvor hatte er gegen den Chinesen gewonnen, der Sieg gegen Fan Zhendong sei „ein großes Erlebnis”, erklärte Ovtcharov. „Ich habe mein bestes Tischtennis gespielt. Ansonsten hätte ich überhaupt keine Chance gegen so einen grandiosen, schnellen Spieler.”

Angesichts dieses alles überstrahlenden Erfolgs gegen die Nummer zwei der Welt muteten Ovtcharovs übrige Siege in Magdeburg fast selbstverständlich an, doch das waren sie keineswegs. Der 4:3-Erfolg gegen Timo Boll war bereits Dimas dritter Finalsieg in diesem Jahr gegen seinen Freund – und das, obwohl Boll zurzeit selbst in Glanzform spielt.

Das 4:2 im Viertelfinale gegen Wong Chun Ting (Hongkong), immerhin Nummer 12 der Welt, hatten die Fans in Magdeburg fest erwartet, denn eine Runde zuvor hatte Dima bei seinem 4:0-Sieg über den Chinesen Yan An eine so eindrucksvolle Machtdemonstration geliefert, dass man den Eindruck hatte: In dieser Verfassung ist Ovtcharov kaum zu schlagen.

2017 war das bislang beste Jahr seiner Karriere, doch noch ist es nicht vorbei. DONIC-Star Dima hat noch einiges vor – und sein nächstes Ziel bereits fest im Blick. Mitte Dezember finden in Astana (Kasachstan) die World Tour Grand Finals statt. „Wenn ich dort das Halbfinale erreiche, kann ich im Januar Nummer eins der Weltrangliste werden.” Das, so sagt er, wäre dann ein ganz besonderes Highlight.

In den letzten Wochen hat er es schon angedeutet, in Magdeburg hat er’s nun eindrucksvoll bewiesen: Für diesen Dimitrij Ovtcharov ist alles möglich.

Finale

Dimitrij Ovtcharov – Timo Boll GER 4:3 (-9,5,9,-6,7,-7,6)

Halbfinale

Dimitrij Ovtcharov – Fan Zhendong CHN 4:3 (11,7,-7,-3,9,-8,13)

Viertelfinale

Dimitrij Ovtcharov – Wong Chun Ting HKG 4:2 (1,-5,5,-7,4,3)

Achtelfinale

Dimitrij Ovtcharov – Yan An CHN 4:0 (8,8,5,6)

  1. Runde

Dimitrij Ovtcharov – Bence Majoros HUN 4:1 (7,-13,5,3,10)

DONIC ist Tischausstatter der German Open 2017
Warten auf China und Japan

Es ist der letzte Höhepunkt dieses Tischtennis-Jahres und nach der WM in Düsseldorf das zweite Highlight in 2017 auf deutschem Boden: Die German

Open,die vom 7. bis 12. November in Magdeburg stattfinden, waren von der Besetzung her in den letzten Jahren oftmals so etwas wie eine kleine Weltmeisterschaft.

 

Nur fünf Turniere im Rahmen der World Tour sind als Platinum Event eingestuft, davon nur zwei in Europa: die Austrian Open und die German Open. Beiden Veranstaltungen gemeinsam ist, dass sie in puncto Preisgeld, Organisation und Spielbedingungen allerhöchstes Niveau garantieren: 210.000 US-Dollar Preisgeld, eine herausragende Organisation und perfekte Spielbedingungen sollen dafür sorgen, dass die Top-Stars auch in Magdeburg antreten. Zu diesem Zweck wird, wie auch schon bei den Austrian Open in Linz, in der Magdeburger GETEC-Arena auf DONIC Delhi 25 Tischen gespielt.

 

Offizieller Meldeschluss ist erst der 8. Oktober, klar ist aber schon, dass DONIC-Stars wie Dimitrij Ovtcharov, Patrick Baum und Li Ping (Qatar) am Start sein werden. Aus Südkorea, Taiwan, Schweden und diversen anderen Nationen liegen bereits Meldungen vor, und in diesen Fällen kommt jeweils die absolute Elite. Lee Sang Su und Jeoung Young Sik aus Korea, Chuang Chi-Yuan und Chen Chien-An aus Taiwan, Kristian Karlsson, Pär Gerell und Anton Källberg aus Schweden – die Liste ist jetzt schon lang und gespickt mit imposanten Namen, doch sie wird noch beeindruckender werden, denn noch halten sich Japan und China offen, wen sie nach Magdeburg schicken. Keine Frage, dass auch diese beiden Top-Nationen hochkarätige Vertreter melden werden, und schon jetzt können sich die Fans freuen: Es wird der letzte Höhepunkt dieses Tischtennis-Jahres, und DONIC bittet zu Tisch.

 

 

Tradition trifft Moderne

 Die Austrian Open haben bereits eine große Tradition, doch in wenigen Wochen wird bei diesem Event ein neues Kapitel geschrieben, das alle vorherigen weit in den Schatten stellt: Erstmal in ihrer 94-jährigen Geschichte – die erste Austragung fand tatsächlich bereits 1923 statt – zählen die Austrian Open zur absoluten Elite der World Tour. Der Tischtennis-Weltverband ITTF hat die Austrian Open 2017 als sogenanntes Platinum Event eingestuft, von denen es weltweit nur insgesamt fünf gibt und in Europa nur ein weiteres, nämlich die German Open. Hans Friedinger, Präsident des Österreichischen TTV, nennt das mit Recht „eine enorme Auszeichnung und Herausforderung für unEin wesentlicher Grund für das upgrade: Das Preisgeld der Veranstaltung in Linz, die vom 21. bis 24. September stattfindet, wurde gegenüber dem Vorjahr verdreifacht und beträgt nun 210.000 Dollar. Mit dem chinesischen WM-Zweiten von 2015, Fang Bo, sowie der Weltranglisten-Zweiten Chen Meng starten unter anderem zwei Superstars aus dem Reich der Mitte. Mindestens 22 internationale TV-Stationen werden von diesem Event berichten. Und natürlich sind auch die Spielbedingungen vom Feinsten. Das garantieren die Tische, auf denen gespielt wird: Die DONIC Delhi 25 sind für ihren präzisen und gleichmäßigen Ballabsprung sowie ihre Zuverlässigkeit weltweit bekannt.

Die Veranstalter planen in Linz etliche Innovationen. So wird der Center Court in der TipsArena am Samstag und Sonntag mit Lichteffekten präsentiert – Tischtennis bekommt dabei einen Hauch von Profiboxen. Drumherum soll es allerlei an Show-Effekten geben, doch wenn’s um das Wesentliche geht, nämlich das Spiel selbst, vertrauen die Organisatoren auf das, was sich seit mehr als drei Jahrzehnten bewährt hat: DONIC Delhi 25, der Weltklasse-Tisch für höchste Ansprüche.


Der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell gewann bei den TTF Liebherr Ochsenhausen mit 3:2

Ochsenhausens Kampf gegen die schwarze Serie

 


Gleich drei DONIC-Teams spielen in der TTBL, und womöglich hätten alle drei einen Auftakt nach Maß erwischt, wenn der Spielplan dies ermöglicht hätte. Doch während Werder Bremen den Aufsteiger TTF Bad Königshofen mit 3:1 sicher beherrschte  (Bremens Zugang Omar Assar feierte mit einem 3:1-Erfolg über Mizuki Oikawa einen gelungenen Einstand), mussten die anderen beiden DONIC-Teams gegeneinander antreten. Und da hieß es einmal mehr business as usual. Für den TTC Fulda sind die TTF Ochsenhausen seit Jahren ein Lieblingsgegner: spiel- und kampfstark, immer nah am Sieg – und am Ende doch der Verlierer. So auch diesmal. Ochsenhausens Hugo Calderano war zwar der überragende Akteur des Spiels – der Brasilianer gewann beide Einzel gegen Wang Xi und Ruwen Filus –, doch die Gäste stellten das bessere Team. Auf der dritten Position schlug der Däne Jonathan Groth Ochsenhausens japanischen Star Yuto Muramatsu souverän, und die Abwehrspieler Wang Xi und Filus behaupteten sich beide denkbar knapp gegen Jakub Dyjas. Der junge DONIC-Star konnte gegen Filus mehrere Matchbälle nicht nutzen und verpasste auch im letzten Spiel des Tages gegen Wang Xi den Sieg denkbar knapp. „Den ersten Satz verlor Jakub mit 13:15 in der Verlängerung, im zweiten führte er 8:4 und verlor 9:11. Im vierten Satz zog er sich eine Zerrung im Adduktorenbereich zu und musste minutenlang behandelt werden. Dann ging es wieder, doch brachte er mehrere Satzbälle nicht nach Hause und verlor erneut mit 13:15“, schilderte TTF-Präsident Kristijan Pejinovic den Spielverlauf. Sein Fazit: „Heute hatten wir sie eigentlich drin.“
Trotzdem blieb es dabei, dass die TTF Ochsenhausen gegen Fulda einfach nicht gewinnen können. In der letzten Saison ging es ähnlich knapp zu, auch da behauptete sich Fulda in beiden Partien mit 3:2.

 

Anfang September geht es in der TTBL weiter, und dann gilt Bremen in Grenzau als Favorit. Fulda steht gegen Grünwettersbach vor einer Herausforderung, die den Hessen erneut alles abverlangen könnte, und Ochsenhausen muss schon ganz groß aufspielen, um einen Erfolg zu landen. Denn Gegner der unglücklich gestarteten TTF ist am 3.9. ausgerechnet Meister Borussia Düsseldorf.

 

Starke Leistungen und viel Spaß beim Bundesfinale der Minimeisterschaften 2017 in Oberwesel

Vom 09.-.11.06.17 fand das 34. Bundesfinale der Minimeisterschaften in Oberwesel / Rheinland statt. 20 Mädchen und 20 Jungen aus allen Landesverbänden hatten sich für das von DONIC und ARAG als Hauptsponsoren unterstützen größten Breitensportevents des Deutschen Tischtennisbundes qualifiziert. In dieser Saison hatten bei über 1400 Vorentscheiden mehr als 25.000 Kinder an den Turnieren teilgenommen. So war schon vor Beginn des Bundesfinales klar, dass die 40 Teilnehmer schon alle Gewinner waren.

Bereits in den Vorrundengruppen am Samstag konnte man die Favoriten auf den Sieg ausmachen. Bei allen Teilnehmern konnte man eine deutliche sportliche Entwicklung während des Turnierverlaufs erkennen. Am Sonntagmorgen ging es dann in stark umkämpften Zwischenrundenspielen um die endgültigen Platzierungen. So qualifizierten sich bei den Mädchen Xinyan Helen Wei aus Hamburg und Amelie Hielscher aus Bayern für das Finale. In einem hart umkämpften Match konnte sich Amelie Hielscher knapp mit 3:2 Sätzen durchsetzen und den Titel gewinnen. Bei den Jungen standen sich Fabio Zelici vom Westdeutschen Tischtennisverband und Gencer-Zeki Gözeke vom Berliner Tischtennisverband gegenüber. In einem sportlich, für diese Altersklasse sehr hohem Niveau geführten Endspielt setzte sich schließlich Fabio Zelici durch und darf sich Minimeister 2017 nennen.

Umrahmt wurde der sportliche Teil der Veranstaltung von einem Training mit der Mädchenbundestrainerin Dana Weber am Samstag und einem Showkampf der DONIC Vertragsspieler Luisa Säger und Patrick Baum. Der Showkampf und das spätere gemeinsame Spielen in Mixed und Rundlauf mit den beiden Spitzensportlern kam bei den Kindern und deren Eltern / Betreuern sichtlich sehr gut an. So mussten Luisa und Patrick unzählige Autogramme schreiben.

Aber auch der gesellschaftliche Teil durften natürlich nicht zu kurz kommen. Die Jugendherberge war landschaftlich reizvoll hoch über dem Rhein direkt neben der Schönburg in Oberwesel gelegen. Bereits nach kurzer Eingewöhnungsphase bildeten sich Freundschaften zwischen den Teilnehmer der unterschiedlichen Landesverbände. Einige werden sich noch lange über das Ende des Bundesfinales hinaus verbunden bleiben. Höhepunkt des Rahmenprogramms war der Auftritt eines Gauklers am Samstagabend der immer wieder die Kinder und deren Angehörige mit seinen Vorführungen und Tricks zum Staunen und Lachen brachte.

Die gesamte Veranstaltung war hervorragend durch den Tischtennisverband Rheinland und der TTG Biebernheim / Niederburg organisiert.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Mädchen:

Endrunde Finale: Amelie Hielscher (ByTTV) - Xinyan Helen Wei (HaTTV) 3:2 Spiel um Platz 3: Milena Manner (TTVR) - Bilge Dikdere (TTVSH) 3:1 Spiel um Platz 5: Eva Weimann (BaTTV) - Samantha Rothe (TTVSA) 3:1 Spiel um Platz 7: Livia Kronenberg (RTTV) - Rojin Aydin (FTTB) 3:1 Spiel um Platz 9: Linn Gutschmidt (TTVB) - Luisa Laukner (HeTTV) 3:0 Spiel um Platz 11: Finja Borowski (TTVN) - Nele Schlüter (WTTV) 3:0 Spiel um Platz 13: Hannah Schwarz (PTTV) - Nina Höll (STTB) 3:2 Spiel um Platz 15: Sarah Koch (TTVWH) - Luisa Wilkens (TTVMV) 3:1 Platz 17: Elvira Malygin (TTTV) Platz 18: Yen Nhi Jennifer Nguyen (SäTTV) Platz 19: Jana Deviscour (TTVR) Platz 20 Lily Schneider (BeTTV)

Jungen:

Endrunde Finale: Fabio Zelici (WTTV) - Gencer-Zeki Gözeke (BeTTV) 3:1 Spiel um Platz 3: Raphael Derendorf (TTVSH) - David Elias Pauly (TTVWH) 3:1 Spiel um Platz 5: Felix Ernst (BaTTV) - Aleksa Tomic (HeTTV) 3:1 Spiel um Platz 7: Emil Guthmann (TTVB) - Jakob Weber (ByTTV) 3:0 Spiel um Platz 9: Linus Schwickerath (RTTV) - Nils Pippig (SäTTV) 3:1 Spiel um Platz 11: Hanno Runden (TTVN) - Anton Hoppe (TTTV) 3:1 Spiel um Platz 13: Henri Nitschner (FTTB) - Ludwig Halbig (PTTV) 3:0 Spiel um Platz 15: Nicolas Kauer (SbTTV) - Johan Hildebrandt (TTVSA) 3:0 Platz 17: Raman Sito (HaTTV) Platz 18: Nick Liesner (TTVMV) Platz 19: Silas Bauer (TTVR) Platz 20: Adrian Hene (STTB)



Das ist der totale Triumph

 

And the winner is… Fakel Gazprom Orenburg! Das stärkste Team Europa hat seine Mission erfüllt und sich mit einem 3:2-Sieg im Rückspiel gegen Borussia Düsseldorf den erneuten Gewinn der Champions League gesichert. Bereits zum vierten Mal in den letzten sechs Jahren triumphierte der russische Spitzenklub damit in der europäischen Königsklasse, und wie schon bei den übrigen Erfolgen 2012, 2013 und 2015, so hatte auch diesmal DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov maßgeblichen Anteil daran. Der Weltranglistenfünfte bezwang im Auftakteinzel des Rückspiels Kristian Karlsson mit 3:1 (9,-9,8,10), und damit war die Entscheidung bereits gefallen, denn dieser eine Spielgewinn reichte den Gastgebern nach ihrem 3:0-Auswärtserfolg im Hinspiel bei Borussia Düsseldorf zum Gesamtsieg.

Wie schon im Hinspiel, als Ovtcharov im Auftakteinzel gegen Timo Boll die Weichen auf Sieg gestellt hatte, wurde der 28-Jährige DONIC-Star auch diesmal als Führungsspieler in die Box geschickt. Und dieser Rolle wurde er vollauf gerecht. Im ersten Satz schien die Sache gefährlich zu werden, als Karlsson nach 6:10-Rückstand mit drei Punktgewinnen in Folge auf 9:10 verkürzte. Doch Dimitrij Ovtcharov behielt kühlen Kopf und verwandelte seinen vierten Satzball mit einer knallharten Rückhand.

Überhaupt dominierte er mit seiner Rückhand in beeindruckender Manier. Kristian Karlssons starke Vorhand ist gefürchtet, doch DONIC-Star Dimas Rückhand war einmal mehr so überragend gut, dass er es sich erlauben konnte, damit immer wieder die tiefe Vorhand des schwedischen Linkshänders anzuspielen.

Der Kämpfer Karlsson allerdings ließ sich nicht abschütteln und blieb bis zuletzt gefährlich. Er holte sich den zweiten Satz, leistete auch im dritten hartnäckigen Widerstand und erspielte sich im vierten sogar einen Satzball, bei eigenem Aufschlag. Den wehrte Dima Ovtcharov in der Manier eines Champions ab: Kaltblütig verwandelte er Karlssons Aufschlag mit einem Rückhand-Topspin über dem Tisch direkt.

Als Dima bei 11:10 seinen ersten Matchball hatte – den Punkt, der seinem Team den Gewinn der Champions League sichern sollte –, zeigte er dann eindrucksvoll, dass nicht nur seine Rückhand Weltklasse ist. Mit sieben druckvollen Vorhand-Topspins in Serie drängt er Karlsson immer weiter hinter den Tisch, bis dieser sich mit einem Ballonball zu retten versuchte. Doch den schoss DONIC-Star Dimas knallhart und unerreichbar in die tiefe Vorhand des Schweden. 12:10, Punkt, Satz und Sieg.

Wie ernst die Orenburger die Sache trotz ihres gewaltigen Vorsprungs aus dem Hinspiel gekommen hatten, zeigte die Erleichterung, die sich dann breitmachte. Vladimir Samsonov umarmte Ovtcharov als Erster, und sämtliche Teamkollegen folgten, ehe der Triumphator die Zeit fand, seinem Gegner und den Schiedsrichtern die Hand zu geben.

Der Rest war Formsache. Jun Mizutanis 3:0 über Timo Boll: beeindruckend, und so kurz vor der Individual-WM in Düsseldorf vielleicht ein Zeichen. Vladimir Samsonov versäumte es zwar anschließend, bei 9:7-Führung im Entscheidungssatz gegen Anton Källberg den Sack zuzumachen, doch die beiden Spielgewinne, die die Düsseldorfer durch Källberg sowie danach durch Stefan Fegerl gegen Alexey Smirnov machten, waren nicht mehr als Ehrenpunkte.

Der große Sieger stand zu diesem Zeitpunkt längst fest: Das DONIC-Team Orenburg hat die Champions League gewonnen. Und DONIC als Ausrüster gratuliert besonders herzlich!

 

Fakel Gazprom Orenburg – Borussia Düsseldorf 3:2

Ovtcharov – Karlsson 9,-9,8,10

Mizutani – Boll 7,5,8

Samsonov – Källberg 6,-8,2,-4,-12

Smirnov – Fegerl -10,5,-8,7,-9

Mizutani – Karlsson 7,9,5

 

Ein historisches Duell zwischen zwei französischen Teams:

Angeführt vom amtierenden Europameister aus Frankreich Emmanuel Lebesson, trifft das Team von Angers Vaillante TT - das seit vielen Jahren von der deutschen Traditionsmarke DONIC ausgerüstet wird - auf die Mannschaft von Stella Sport La Romagne mit DONIC Spieler Brice Ollivier. ... Beide Vereine stammen aus der gleichen Region Frankreichs ( ca. 70km Entfernung). Ein Novum für das Finale eines europäischen Wettbewerbs in der französischen Sportgeschichte.

DONIC gratuliert seinem Partnerverein von Angers Vaillante TT zum Einzug ins ETTU Cup finale und erwartet ein spannendes Finale !

Hinspiel am 05 Mai in La Romagne / Rückspiel am 12 Mai in Angers


Nur das Beste ist gut genug

Nur noch sechs Monate, dann erlebt der Luxemburgische Tischtennis-Verband (FLTT) jenes Ereignis, auf das man dort schon seit Monaten fieberhaft hin arbeitet. Der kontinentale Höhepunkt des Jahres, die Team-Europameisterschaften, werden erstmals in Luxemburg stattfinden. „„Es ist eine Ehre, als kleiner Verband den gröβten und prestigeträchtigsten Tischtenniswettbewerb in Europa zu organisieren”, sagt FLTT-Präsident André Hartmann. Seinem Verband sowie der Europäischen Tischtennis-Union (ETTU) ist dabei nur das Beste gut genug: Gespielt wird mit dem Nittaku Premium 40+ Ball und auf DONIC Delhi 25 Tischen. Das saarländische Traditionsunternehmen steht seit vielen Jahren für höchste Qualität, auf DONIC Delhi 25 Tischen wurden bereits zahlreiche Welt- und Europameisterschaften ausgetragen.

Bei den Team-Europameisterschaften, die vom 13. bis zum 17. September in der Arena „Coque” stattfinden, wird auf 16 Tischen gespielt. Von diesen 16 Tischen gelten drei als Showcourt. Einer dieser drei Tische ist der TV-Court und als solcher für die Live-Übertragung im Fernsehen reserviert. Auf verschiedenen Fernsehkanälen (unter anderem Eurosport und RTL) wird drei Tage lang über die Wettkämpfe berichtet werden; und im Internet wird das Event per Livestream sogar über die kompletten fünf Tage übertragen.

In Luxemburg fiebert man der Veranstaltung entgegen: Mehr als sechs Monate vor der Eröffnung hatten sich bereits 200 Volunteers angemeldet. „Für mich ist die hohe Zahl an Volunteers natürlich ein absolut positives Signal”, sagt André Hartmann. „Luxemburg ist bereit.”

Und DONIC bittet zu Tisch.

Das bringt Selbstvertrauen!

Dimitrij Ovtcharov hat es geschafft: Mit einem 4:2-Erfolg im Finale über Alexander Shibaev (Russland) sicherte sich der DONIC-Star den Sieg beim Europe Top 16 – und das zum dritten Mal in Folge. Das traditionsreiche Europe Top 12, von 1971 bis 2012 42 Mal ausgetragen, gewann kein Spieler dreimal hintereinander. Ovtcharov entschied das letzte Top 12 im Jahre 2012 für sich und schaffte nun bei der 2015 eingeführten Nachfolgeveranstaltung Europe Top 16 den Hattrick.

„Sehr anstrengend“ sei dieses Turnier für ihn gewesen, zumal er nicht topfit in die Veranstaltung gegangen war und bis zum Endspiel immer wieder auch mit hartnäckigem Husten zu kämpfen hatte. Als Weltranglistensechster war DONIC-Star Dima bei diesem Event im französischen Antibes zwar als Favorit gestartet, doch der Sieg war für ihn keineswegs selbstverständlich. „Gefühlt kann da wirklich jeder jeden schlagen“, erklärte er. Theoretisch mag das stimmen, die Praxis sieht allerdings anders aus: Kaum jemand schlägt einen Dimitrij Ovtcharov. Darauf hingewiesen, erwidert der 28-Jährige grinsend: „Ich bin halt zäh.“

Das bestätigte er in Antibes eindrucksvoll. In den Gruppenspielen musste er hart kämpfen, um Joao Monteiro (3:1), Simon Gauzy (3:2, nach 0:2-Rückstand) und Jonathan Groth (3:2) zu bezwingen. Es folgten Galavorstellungen gegen Stefan Fegerl (4:0) im Viertelfinale und Kou Lei (4:3) im Halbfinale, ehe es im Endspiel gegen Alexander Shibaev wieder eine hartumkämpfte Partie gab. Mit seiner Leistung war Ovtcharov auch in diesem Finale zufrieden, allerdings nicht mit seiner Ausbeute. „Ich habe super gespielt, aber ich hätte eigentlich 6:0 gewinnen müssen“, befand er mit Blick auf die Chancen, die er in den verlorenen Sätzen vergeben hatte. Auch im sechsten Durchgang machte er es noch einmal spannend: Nach 10:3-Führung verlor Ovtcharov fünf Punkte in Serie, und bei 8:10 hatte Shibaev Aufschlag. „Doch der Favorit behielt einen kühlen Kopf. „Er hat wieder zur Ruhe gefunden“, attestierte DTTB-Sportdirektor Richard Prause und fügte an: „Dima ist die Nummer eins in Europa, und er hat hier ein Ausrufezeichen gesetzt.“

Nach den Olympischen Spielen habe sein bester Spieler „ein bisschen Zeit gebraucht. Das muss man ihm zugestehen“, sagt Prause. DONIC-Star Dima bestätigt das: „Ich hatte in Europa sechs Turniere hintereinander gewonnen und habe dann neue Ziele gesucht.“ Damit einher gingen auch Überlegungen, wie er sein Spiel künftig ausrichten sollte. „Ich habe lange probiert, mein Spiel umzustellen und an meinen Schwächen zu arbeiten“, erklärt Ovtcharov. Für ihn, der über dem Tisch am liebsten so viele Bälle wie möglich mit der Rückhand annimmt, bedeutete das beispielsweise, einen Vorhand-Flipp in sein Spiel zu integrieren. Das ist mittlerweile nicht mehr sein Anspruch. Er habe eine wichtige Erkenntnis gewonnen, sagt DONIC-Star Dima: „Ich bin ziemlich gut, wie ich bin. Wenn ich nicht zu viele kleine Fehler mache, sondern es schaffe, mein beidseitiges Topspinspiel aufzuziehen, bin ich schwer zu schlagen.“ Daran orientierte er sich in Antibes, und das soll auch künftig seine Marschroute sein. „Ich will mich auf das konzentrieren, was ich am besten kann – und das dem Gegner aufdrücken.“

Wie das aussieht, wenn’s funktioniert, war beim Europe Top 16 zu sehen. In beeindruckender Manier beherrschte Europas Nummer eins die kontinentale Konkurrenz.

Was mit Blick auf die Individual-WM, die Ende in Düsseldorf beginnt, sein wichtigstes Ziel sei, wurde er nach dem Turniersieg gefragt. Seine Antwort: „Mentale Stärke ist das Wichtigste. Mental stabil zu sein, ist mein erstes Ziel.“

Mit seinem Triumph beim Europe Top 16 hat Dima Ovtcharov dazu schon einen wichtigen Schritt geschafft.